Griechische Regierungspartei LAOS will Sparpläne nicht mittragen
Die rechtsgerichtete griechische Regierungspartei LAOS hat Widerstand gegen die erst kürzlich in Athen verabredeten weiteren Sparmaßnahmen angekündigt. “Ich habe den anderen Parteiführern erklärt, dass ich diesem Kreditabkommen nicht zustimmen kann”, erklärte Parteichef Giorgos Karatzaferis am Freitag. Noch am Donnerstag hatte es geheißen, dass sich der parteilose griechische Ministerpräsident Lucas Papademos mit den Vorsitzenden der Regierungsparteien PASOK, Nea Dimokratia und LAOS auf weitere Einschnitte geeinigt hatte. Die Einsparungen sollen unter anderem durch eine Senkung des Mindestlohns um 22 Prozent und die Streichung von 15.000 Stellen im Öffentlichen Dienst erzielt werden. Das Sparpaket ist Vorraussetzung für ein weiteres Rettungsprogramm der internationalen Geldgeber für Athen im Umfang von mindestens 130 Milliarden Euro. Die Abgeordneten im griechischen Parlament sollen am Sonntag über die Sparmaßnahmen abstimmen. Im Parlament hätte die Regierung allerdings auch ohne die Partei von Karatzaferis eine Mehrheit.
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