WAZ: NRW-Landesregierung will mit Opel Perspektive für Bochumer Werk erarbeiten
Der nordrhein-westfälische Wirtschaftsminister Harry
Voigtsberger (SPD) will mit der Konzernführung des Autobauers Opel
eine Perspektive für das Bochumer Werk über das Jahr 2014 hinaus
erarbeiten. “Opel steht bis 2014 zu allen seinen Zusagen für den
Standort Bochum. Die Perspektiven für die Zeit danach müssen nun
erarbeitet werden”, sagte Voigtsberger den Zeitungen der Essener
WAZ-Gruppe (Dienstagausgaben). “Hier steht Opel in erster Linie in
der Verantwortung. Dazu biete ich weitere Gespräche an.”
Voigtsberger hatte sich zuvor mit Opel-Chef Karl-Friedrich Stracke
in Rüsselsheim zu einem Gespräch getroffen. Zu den Zusagen von Opel
bis Ende 2014 zählt der Ausschluss von Werksschließungen und
betriebsbedingten Kündigungen. Millionenschwere Verluste hatten in
der Bochumer Belegschaft die Sorge um den Erhalt des Werkes geschürt.
Voigtsberger zeigte sich erfreut darüber, dass Opel-Chef Stracke
gemeinsam mit der Landesregierung das Thema Elektromobilität
vorantreiben wolle.
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