20 junge Frauen starten mit ihren Mentorinnen und Mentoren ins KarMen-Jahr

Frauen sind in Führungspositionen großer Unternehmen noch immer unterrepräsentiert. Um Studentinnen und Mitarbeiterinnen die besten Startvoraussetzungen für ihre Karriere mit auf den Weg zu geben, hat die Hochschule das Förderprogramm KarMen ins Leben gerufen. 20 Frauen nehmen dieses Jahr daran teil und trafen jetzt zum ersten Mal ihre Mentorinnen und Mentoren.

Bis auf den letzten Platz war der Sensatssaal der Hochschule Aalen zur Begrüßungsveranstaltung von KarMen gefüllt. Neben den Studentinnen und Mitarbeiterinnen, den Mentees, waren auch zahlreiche Mentorinnen und Mentoren vor Ort sowie Vertreterinnen der Gleichstellung von der Hochschule. Die 20 Teilnehmerinnen bekommen jeweils eine erfolgreiche Mentorin oder einen Mentor aus der Praxis zur Seite gestellt, beispielsweise von Zeiss, Voith oder der DB Netz AG. In den kommenden 10 Monaten gibt es für die Mentees neben den Einzelcoachings mit ihren Mentorinnen und Mentoren außerdem verschiedene Gruppencoachings zu Themen wie:  Wie definiere und erreiche ich meine Ziele? In Workshops und Veranstaltungen wie etwa dem Führungskräftetraining auf einer Pferderanch sollen die jungen Studentinnen und Mitarbeiterinnen der Hochschule Aalen ihre Stärken erkennen und ihr Selbstvertrauen stärken. Stammtische und Netzwerktreffen bieten darüber hinaus die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen und sich zu vernetzen.

?Das Programm soll den Teilnehmerinnen den Übergang in die Arbeitswelt erleichtern und ihnen dabei helfen, ihr Potenzial voll auszuschöpfen, sodass Sie ihre beruflichen Ziele erreichen?, sagte Susann Radmacher, Koordinatorin von KarMen zur Begrüßung. Prorektor Prof. Dr. Harald Riegel zeigte sich begeistert vom KarMen-Programm, das ihm sowohl persönlich als auch im Sinne der Gleichstellung an der Hochschule ein großes Anliegen sei. ?Die Rückmeldungen dazu sind einfach toll. Für die Studentinnen ist das Programm extrem bereichernd für das Studium und ihren weiteren Lebensweg?, so Riegel. 

An einer Hochschule mit technischem Schwerpunkt und damit einhergehendem Männerüberschuss sei das Thema Frauenförderung wichtig, betonte Prof. Dr. Jana Wolf, Stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte der Hochschule. ?Gleichstellung und Diversität bedeutet für uns vor allem, dass alle gut zusammenarbeiten und alle auf seine oder ihre eigene Art und Weise zu fördern und zu fordern?, so Wolf. Auch Martina Löbe von der DB Netz AG verdeutlichte in einem kurzen Impulsvortrag, wie wichtig Vielfalt ist und zeigte am Beispiel von Mobilität, warum mehr personelle Vielfalt in den Unternehmen zu einer höheren Innovationskraft und besseren Lösungen führt. Aus der Erfahrung ihrer eigenen Biografie rät sie den Studentinnen: ?Seien Sie hartnäckig. Seien Sie clever. Bleiben Sie dran und fordern Sie ein, was Sie brauchen.?

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