Die Höhe der Rente unterscheidet sich in NRW von Wohnregion zu Wohnregion teils erheblich. Bei Männern macht es im Jahr einen Unterschied von 5.000 Euro aus, ob sie in Münster (1.185 Euro/Monat) oder im Rhein-Erft-Kreis (1.591 Euro/Monat) leben. Frauen in Gelsenkirchen (818 Euro) bekommen im Jahr durchschnittlich 2.400 Euro weniger Rente als die in Mettmann (1.030 Euro).Das geht aus dem Rentenreport-NRW des DGB in Nordrhein-Westfalen hervor, über den die Neue Westfälisch
Ein Verbot von sozialen Medien für Kinder und Jugendliche ist nicht zielführend. Denn um das in der Praxis auch durchsetzen zu können, müssen die Apps das Alter der Nutzer zuverlässig überprüfen können – und das ist nahezu unmöglich. Das zeigt sich gut am Beispiel Australien, wo seit September 2025 Unter-16-Jährige kein Konto mehr auf Tiktok, Instagram und Co. haben dürfen. Dabei müssen die Unternehmen selbst das Alter ihrer Nutzer kont
Die bisherigen Erfahrungen mit der Organspende lassen nur einen Schluss zu: Das bisherige Prozedere reicht nicht aus, den Bedarf an Spenderorganen zu decken. Im internationalen Vergleich liegt Deutschland im unteren Bereich der Organspende-Tabelle und profitiert noch dazu seit Jahren von Spenden aus dem Ausland. Das System muss also reformiert werden. 2020 hat der Bundestag die Widerspruchslösung zwar abgelehnt, doch erst vergangenes Jahr befürwortete sie der Bundesrat. Daran sollte an
Umweltschützer sind schuld an quälend langsamen Genehmigungsverfahren und jahrelangen Verzögerungen bei zentralen Verkehrsprojekten. Dieser Satz ist zwar völliger Unsinn, wie nicht nur die Fehlplanungen bei Megaprojekten wie dem Flughafen BER und Stuttgart 21 belegen, und Vertreter der Bundesregierung würden ihn so auch nicht in den Mund nehmen. Aber das jetzt vom Bundestag beschlossene Infrastruktur-Zukunftsgesetz ist genau mit diesem Vorurteil gebacken. Die schwarz-rot
Alle spüren es in diesen Tagen wieder oder bekommen zumindest eine Ahnung davon, wie stark der abstrakte "Klimawandel" das Leben verändert. Zumindest alle, die nicht den ganzen Tag in klimatisierten Räumen oder Limousinen verbringen können. Wer möchte da noch joggen, auf den Balkon chillen, im Park ein Buch lesen? In anderen Ländern, etwa am Mittelmeer, hat der Sommer als liebste Jahreszeit abgedankt, weil er statt mit Glücksgefühlen mit Wasserma
Das Hinweisgeberschutzgesetz (HinSchG) ist seit 2023 gesetzliche Verpflichtung. Dennoch wird es von vielen mittelständischen Unternehmen als theoretische Vorgabe angesehen. Zudem herrscht in der Praxis oft Unsicherheit darüber, wie sich eine rechtssichere Meldestelle für erkannte Verstöße im Unternehmeneinrichten lässt, ohne intern zusätzliche Belastung zu erzeugen. Fakt ist jedoch: wer keine funktionierende Hinweisgebermeldestelle etabliert, riskiert nicht nu
Das Kindschaftsrechtsmodernisierungsgesetz, kurz KiMoG, will Betreuung nach Trennung stärken. ISUV begrüßt das, fordert aber: Wer Betreuung fair regelt, muss Unterhalt mitdenken.
Bundesbeteiligung an der kommunalen Altschuldenlösung ist wichtiger Baustein
Der Deutsche Bundestag berät heute in erster Lesung das Gesetz zur Entlastung von Ländern und Kommunen, mit dem der Bund sich an der Lösung der kommunalen Altschuldenproblematik beteiligt. Dazu erklärt der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Kommunalpolitik der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Klaus Mack:
"Mit dem Länder- und Kommunalentlastungsgesetz beteiligt sich der Bund erstmals am
Vom Deutschen Städtetag kommt die Forderung, die Anpassung an die Hitze zur Pflicht zu machen.
Vizepräsident Uwe Conradt sagte am Freitag im rbb24 Inforadio, weil das aktuell eine freiwillige Aufgabe ist, hätten die klammen Kommunen nicht genug Geld dafür: "Im Großen ist es auch so, Klimaschutz, Klimaanpassung, Hitzevorsorge sind keine kommunalen Pflichtaufgaben. Und das bedeutet bei uns eben auch, es sind freiwillige Aufgaben. Die können nur aus den Geldern