Handwerkspräsident Dittrich fordert Testlauf für die Wochenarbeitszeit / Zentralverbands-Chef hält Acht-Stunden-Tag für „starres Korsett“ – Auswüchse könnten später korrigiert werden

Handwerkspräsident Dittrich fordert Testlauf für die Wochenarbeitszeit / Zentralverbands-Chef hält Acht-Stunden-Tag für „starres Korsett“ – Auswüchse könnten später korrigiert werden

In der Debatte um die Reform des Arbeitszeitgesetzes hat der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), Jörg Dittrich, sich für einen mehrjährigen Testlauf für eine flexible Wochenarbeitszeit ausgesprochen. Der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz) sagte Dittrich: "Ich bin dafür, die Wochenhöchstarbeitszeit auszuprobieren. Wenn wir nach zwei oder drei Jahren feststellen sollten, dass es unerwünschte Auswüchse gibt, ko

Handwerkspräsident Dittrich sieht Senkung der Sozialbeiträge als „Game Changer“ / Zentralverbands-Chef vor Gipfeltreffen mit Bundesregierung: Stabilisierung der Beiträge reicht nicht aus

Handwerkspräsident Dittrich sieht Senkung der Sozialbeiträge als „Game Changer“ / Zentralverbands-Chef vor Gipfeltreffen mit Bundesregierung: Stabilisierung der Beiträge reicht nicht aus

Vor dem anstehenden Treffen der Bundesregierung mit Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden hat der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), Jörg Dittrich, eine Senkung der Lohnzusatzkosten auf 40 Prozent als "Game Changer" für die Wirtschaft bezeichnet. Der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz) sagte Dittrich: "Wenn wir die Lohnzusatzkosten von fast 43 Prozent dauerhaft in Richtung 40 Prozent senken, reden wir über Entlastun

Die Pflegereform darf pflegende Angehörige nicht in die Resignation treiben

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Auch die Pflege zu Hause gibt es für den Staat nicht ganz umsonst. Da ist es für die Regierung verlockend, auch an dieser Stelle nach Einsparpotenzial zu suchen. Nach dem Motto: Jetzt müssen halt alle sparen. Im Vergleich zur Pflege im Heim ist die Pflege zu Hause allerdings die deutlich günstigere Variante. Die Pflegereform darf deshalb nicht dazu führen, pflegende Angehörige in die Resignation zu treiben. Ja, Nina Warken muss harte Entscheidungen treffen. Jedem re

Kommentar von „nd.DerTag“ zur Pflegereform

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Und wieder kommt der Kürzungshammer: Um die Riesenlöcher in den Pflegekassen zu stopfen, sollen nun viele blechen. Ein ganz bisschen auch die Gutverdiener und damit die Unternehmer, deren Vertreter umgehend protestierten. Doch vor allem zahlen die Pflegebedürftigen, die Beschäftigten in Heimen und die pflegenden Angehörigen einen hohen Preis. Und nebenbei werden die überwiegend hoch verschuldeten Kommunen weiter belastet. Denn die ohnehin explodierten Eigenanteile f

Ein pragmatischer Mittelweg für Europa

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Auf dem EU-Westbalkan-Gipfel im montenegrinischen Tivat ist die folgenreiche Kurskorrektur sichtbar geworden, die sich in der europäischen Erweiterungspolitik vollzieht. Die Initiative von Bundeskanzler Friedrich Merz und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, die auf eine Mitgliedschaft light hinausläuft, zeigt einen neuen Realismus: Weg vom Entweder-oder zwischen Vollmitgliedschaft oder politischem Wartesaal, hin zu abgestuften Formen der Integration. Was Merz für die Ukrai

Strukturwandel zur digitalen Rohstoffkolonie?

Die ÖDP Nordrhein-Westfalen kritisiert die zunehmende Ansiedlung riesiger Hyperscaler-Rechenzentren im Rheinischen Revier. Statt milliardenschwerer Infrastrukturprojekte globaler Tech-Konzerne fordert die Partei eine gemeinwohlorientierte Wirtschaftspolitik mit regionaler Wertschöpfung, nachhaltigen Arbeitsplätzen und dem Schutz natürlicher Ressourcen.

Lohntransparenz: Deutsche Beschäftigte bereit für neue Regelungen

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– Trotz Fristaufschub für Unternehmen in letzter Minute plant über die Hälfte der Beschäftigten (56 %) von ihrem neuen Recht auf Gehaltstransparenz Gebrauch zu machen, sobald das neue Lohntransparenzgesetz in Kraft tritt.
– Viele Beschäftigte sehen darin die Chance, ihre eigene Vergütung besser einordnen zu können: 61 % würden bei als unfair empfundener Bezahlung sogar über einen Jobwechsel nachdenken.
– Der Großteil der Unternehmen (62 %)

Martin Rütter und Tierversicherung Lassie starten Aufklärungskampagne

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Deutschland liebt seine Hunde. Aber nur drei von zehn sind versichert. Das will Martin Rütter ändern und startet eine gemeinsame Kampagne mit der Tierversicherung Lassie.

Immer mehr Hundehalter:innen geraten durch steigende Tierarztkosten finanziell unter Druck. Seit der Novellierung der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) im November 2022 sind die Tierarztkosten in Deutschland erheblich gestiegen – allein eine Standarduntersuchung beim Hund kostet seitdem 75 Prozent me