Der Bericht über ein von der Stadt Köln abgelehntes Hilfsangebot des Landes NRW zur Vorbereitung von Abschiebungen hat zu empörten Reaktionen in Bund, Land und Stadt geführt. Der Bundestagsabgeordnete Detlef Seif (CDU), Obmann im Innenausschuss, wandte sich in einem Brief, der dem "Kölner Stadt-Anzeiger" vorliegt, an Oberbürgermeister Torsten Burmester und sprach von einem "unfassbaren Vorgehen Ihrer Stadtverwaltung", die an "vorsätzlic
Erst kommt die Spionage, dann die Sabotage. Nun ist es nicht so, dass nichts dagegen unternommen wird. Das gemeinsame Zentrum zur Abwehr hybrider Bedrohungen hat kürzlich seine Arbeit aufgenommen. Doch die Gefahren sind so vielfältig wie das Leben. Alle auszuschalten ist ein Ding der Unmöglichkeit. Und auf Telegram und Tiktok lassen sich willige Helfer zuhauf finden, die sich in ihrem Russland-Bild durch Sicherheitsbehörden nicht beeinflussen lassen.
Boris Rhein wird als Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten gehandelt. Derartige Spekulationen sind sechs Monate vor der Wahl des nächsten Staatsoberhauptes nicht unüblich. Und obwohl Rhein bisher keine bundespolitischen Ambitionen hat erkennen lassen, kann es nicht überraschen, dass der 54-Jährige aus Sicht der CDU als konservativer Jurist, früherer Kommunalpolitiker und unumstrittener Ministerpräsident grundsätzlich für das Amt infrage komm
Allerdings kann kein Urteil reparieren, was gesellschaftlich, pädagogisch und digital versäumt wurde. (…) Nötig ist deshalb nicht nur ein konsequentes Vorgehen gegen Rekrutierer und Gewaltpropaganda, sondern auch verlässliche Jugend- und Sozialarbeit, Schulsozialarbeit, politische Bildung, Medienkompetenz und niedrigschwellige Beratungs- und Ausstiegsangebote. Eltern brauchen ebenfalls Hilfe, sie sind jedoch auch in der Pflicht. Sie können und sollen ihre Kinder nicht
Es ist vernünftig, die Minijobs zu reformieren, doch sollte es Sonderregeln für Schüler, Studenten und Altersrentner geben, die ein paar Stunden die Woche arbeiten wollen. Mit seinen hohen Steuern, Abgaben und Mieten wird Deutschland auch in Zukunft nicht zum Sehnsuchtsort für ausländische Fachkräfte sein. Jeder, der länger schafft, sollte also willkommen sein. Und deshalb ist die aktuelle Debatte über die "Rente mit 63" so schädlich, von de
Steigende Kosten, Fachkräftemangel und wachsender Zeitdruck: In vielen kleinen Unternehmen verbringen Mitarbeitende täglich Stunden mit wiederkehrenden Aufgaben, die längst automatisierbar wären – und blockieren damit wertvolle Ressourcen. Doch wie lässt sich das konkret ändern, ohne in komplexen Tools oder schwerfälligen IT-Projekten zu versinken?
Im Tagesgeschäft kleiner und mittelständischer Unternehmen bleibt selten Zeit, grundlegende Proze
Der neue Bundesverkehrsminister Steffen Bilger hat sich besorgt über die niedrigen Pegelstände im Rhein und anderen Flüssen gezeigt und eine rasche Reaktion in Aussicht gestellt. "Das Niedrigwasser stellt die Binnenschifffahrt, die Industrie und damit die gesamte Logistikkette vor große Herausforderungen", sagte der CDU-Politiker vor einem Spitzentreffen mit Wirtschaftsvertretern dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Donnerstag-Ausgabe). "Wir wollen die
Die Stadt Köln hat Ende 2024 ein Hilfsangebot des Landes Nordrhein-Westfalen zur Vorbereitung von Abschiebungen nicht angenommen. Das geht aus internen Mails und Unterlagen hervor, die dem "Kölner Stadt-Anzeiger" vorliegen. Die Zentrale Ausländerbehörde Coesfeld bot Köln an, für rund 500 vollziehbar ausreisepflichtige Menschen aus den Westbalkanstaaten Rückreisedokumente zu beschaffen.
Die Stadt antwortete bereits sieben Tage später, Passersatzp
Angesichts der hohen Spritpreise dringt der CDU-Arbeitnehmerflügel darauf, gezielt untere und mittlere Einkommensgruppen zu entlasten. "Wer weniger als das Medianeinkommen von 54.000 Euro pro Jahr verdient, sollte ein jährliches Mobilitätsgeld von 500 Euro bekommen", sagte der Chef der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft, Dennis Radtke, dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Mittwoch-Ausgabe). "Für jedes minderjährige Kind sollte jeweils ein
Der Deutsche Städtetag warnt vor einem deutlichen Einbruch beim Öffentlichen Personennahverkehr. "Wir rechnen damit, dass bundesweit in 2026/27 über zehn Prozent weniger ÖPNV angeboten wird", sagte Hauptgeschäftsführer Christian Schuchardt dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Mittwoch-Ausgabe). "Städte dünnen beispielsweise ihre Fahrpläne aus, bestellen ganze Strecken ab oder reduzieren zusätzliche touristische Angebote.&quo