Heute ist ein guter Tag für alle Beschäftigten in Deutschland. Denn bundesweit streiken Bus- und Bahnfahrer*innen im öffentlichen Nahverkehr. Die Gewerkschaft Verdi fordert vor allem bessere Arbeitsbedingungen und in einigen Bundesländern auch höhere Löhne. Die Streiks machen sichtbar, was die Fahrenden leisten. Sie halten den Laden mit am Laufen, indem sie den Sohn in die Schule und die Mutter ins Büro bringen. Wir sollten uns alle mit ihnen solidarisieren.
Die Tarifverhandlungen für die über 8.700 Beschäftigten im nicht-ärztlichen Dienst des Universitätsklinikums Gießen und Marburg (UKGM) begannen gestern in Gießen entgegen üblicher Gepflogenheiten mit einem umfassenden Angebot der Geschäftsführung in Höhe von 5,8 Prozent.
Das Tarifpaket umfasst die Erhöhung der Vergütungen für Angestellte und Auszubildende des UKGM, die Erhöhung von tariflichen Zulagen für besonde
Der Deutsche Bundestag hat heute das Bundestariftreuegesetz (BTTG) beschlossen. Der Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB) hält das Gesetz weiterhin für entbehrlich, begrüßt jedoch Verbesserungen beim Nachweis der Tariftreue. Mit dem Gesetz sollen tarifliche Bedingungen stärker in der öffentlichen Auftragsvergabe des Bundes verankert werden.
Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe, hatte bereits im Vorfeld vor zu
Anlässlich der zweiten und voraussichtlich finalen Lesung zum Tariftreuegesetz im Bundestag zeigt sich die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. enttäuscht. "Das Gesetz bleibt wettbewerbsverzerrend, ist unvereinbar mit der grundgesetzlich geschützten Tarifautonomie und Koalitionsfreiheit und schafft unnötige, nicht hinnehmbare bürokratische Hürden. Anstatt unseren Standort zu stärken, für Investitionen zu werben und Beschäftigung zu
Unter dem Motto "Blumen für starke Frauen" werden Fleurops Partner-Floristinnen und -Floristen auch in diesem Jahr wieder weibliche Statuen und Denkmäler im gesamten Land mit prachtvollem Blumenschmuck würdigen. Die Aktion findet bereits zum vierten Mal in Folge statt und rückt die Leistungen von Frauen in der Geschichte und Gegenwart in den Fokus der Öffentlichkeit.
Ein starkes Zeichen aus einer weiblich geprägten Branche
Auch die zweite Verhandlungsrunde zwischen der CineStar-Gruppe und der Gewerkschaft ver.di ist ohne Ergebnis geblieben. Die aktuelle Forderung der ver.di für den Einstiegslohn liegt bei 15,80 EUR. Aus Sicht von CineStar liegt sie deutlich jenseits der wirtschaftlichen Tragfähigkeit und gefährdet Arbeitsplätze und CineStar-Standorte.
In der heutigen zweiten Tarifverhandlungsrunde hat CineStar ein Angebot vorgelegt, das für Servicekräfte in den Einstiegskategorien be
In der ersten Verhandlungsrunde zum kommenden Tarifvertrag mit den Gesellschaften der CineStar-Gruppe am 5. Februar 2026 hat die Gewerkschaft ver.di Forderungen erhoben, die sich aus Sicht der CineStar-Gruppe deutlich außerhalb der wirtschaftlichen Tragfähigkeit bewegen. Insbesondere die geforderten Lohnsteigerungen von 23,1 % bis 31,5 % für Servicekräfte und eine Erhöhung der Jahressonderzahlung um 76% bewegen sich angesichts des aktuellen Marktumfelds nicht im Ansatz
Hier wird über die Wettbewerbsfähigkeit der Länder entschieden", erklärt dbb-Chef Volker Geyer vor der dritten Verhandlungsrunde in Potsdam.
Die Gewerkschaften fordern für die Beschäftigten der Länder 7 Prozent höhere Einkommen, mindestens 300 Euro. "In dieser Runde wird sich zeigen, ob die Tarifgemeinschaft deutscher Länder ihre Verantwortung ernst nimmt. Ohne Reallohnsteigerung fallen sie auf dem Arbeitsmarkt nicht nur im Vergleich zur Pr
Die neu zu gründende Hochschulbaugesellschaft soll weitreichendere Aufgaben übernehmen als bisher bekannt. Die Baugesellschaft, die Bau- und Sanierungsvorhaben der Hochschulen zentralisieren soll, soll auch Instandhaltung und Management der Hochschulgebäude übernehmen – also etwa auch Klempnerarbeiten. Das geht aus dem Referentenentwurf für das Gesetz zur Einrichtung der Hochschulbaugesellschaft vor. Dieser liegt der Tageszeitung "nd.DerTag" (Mittwochausgabe) v
Nach dem tödlichen Angriff auf einen Zugbegleiter in einem Regionalzug zeigt sich die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) erschüttert. "Die Respektlosigkeit hat stark zugenommen. Die Beschäftigten bei der Bahn gehen zur Arbeit, damit andere sicher zur Familie, zur Arbeit oder in den Urlaub kommen. Und als Dank wird man bespuckt, beschimpft oder – wie jetzt – getötet", sagte ein EVG-Sprecher der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz).