Die Rente mit 63 sei nicht nur "eine sehr wichtige Perspektive" für die Beschäftigten, sondern auch eine Frage der Generationengerechtigkeit, so die Erste Vorsitzende der IG Metall Christiane Benner im Interview mit dem Fernsehsender phoenix. "Unsere Junge IG Metall, die findet es zutiefst ungerecht, generationenungerecht, wenn ihnen ein Eintritt in den Arbeitsmarkt dadurch verwehrt wird, dass Menschen noch länger im Arbeitsleben bleiben", meint Benner. "W
Die Selbsthilfe-Veranstaltung setzt ein klares Zeichen gegen Diskriminierung und für Solidarität mit allen HIV-positiven Menschen weltweit. Demonstration am Samstag
Am Donnerstag beginnt in Magdeburg Europas größte HIV-Selbsthilfekonferenz: Zu den "Positiven Begegnungen" erwartet die Deutsche Aidshilfe in der Otto-von-Guericke-Universität rund 400 Menschen mit HIV und Unterstützer*innen. Sie tagen unter der Schirmherrschaft der Unabhängigen Bundesbe
01. August 2026 – Heute ist es soweit: Der von der Deutschen Feuerwehr Gewerkschaft (dfeug) ausgehandelte Haustarifvertrag mit der ASB Rettungsdienst Hamburg GmbH tritt in Kraft. Rund 250 Beschäftigte im Hamburger Rettungsdienst profitieren ab sofort von verbindlich geregelten Arbeitsbedingungen – darunter neue Entgelttabellen, 30 Urlaubstage, klare Zuschlagsregelungen sowie umfangreiche Sozialleistungen.
Auf den Start wurde bereits vorab angestoßen: Bei einer Barkassenfahrt mit der
Nur noch 17 Prozent der Bürgerinnen und Bürger trauen dem Staat zu, seine Aufgaben erfüllen könnte. Die Beschäftigten genießen trotzdem weiter ein hohes Ansehen.
Der dbb-Bundesvorsitzende Volker Geyer zu den Ergebnissen der aktuellen dbb Bürgerbefragung am 30. Juli 2026 in Berlin: "Die Ergebnisse unserer Befragung sind eine Katastrophe und ein Weckruf für die Regierung. Das Vertrauen in die Handlungsfähigkeit des Staates ist auf einen neuen Tie
Der Ökonom Ferdinand Dudenhöffer fordert das Ende der 35-Stunden-Woche in der kriselnden deutschen Autoindustrie. "Das Problem der hohen Produktionskosten könnte man zumindest teilweise lösen, indem VW die 40-Stunden-Woche ohne Lohnausgleich wieder einführt. So wie es gerade bei Mercedes diskutiert wird", sagte der Gründer des CAR-Instituts im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz). Die Mitarbeiter müssten verzichten, wenn
Vor der Sitzung des VW-Aufsichtsrates zur Entscheidung über die geplanten Werksschließungen kritisiert Luigi Pantisano den Konzernvorstand. "Die Beschäftigten sind wütend und das zurecht. Sie erwirtschaften die Gewinne, die VW immer noch täglich einfährt", sagte der Vorsitzende der Linkspartei der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz).
Die Belegschaft habe sich auf den Wandel des Konzerns eingestellt. "Alles, was sie brauchen, ist ein Pla
Wenn Menschen eine Immobilie verkaufen, geht es selten nur um Quadratmeter, Lage und Kaufpreis. Besonders im Ruhrgebiet beobachten Immobilienexperten derzeit eine Entwicklung, die weit über klassische Verkaufsprozesse hinausgeht: Immer häufiger stammen Immobilien aus Erbschaften oder familiären Nachfolgesituationen. Für Eigentümer entstehen dadurch neue Herausforderungen, die weit mehr verlangen als eine Marktwerteinschätzung oder die Veröffentlichung eines Exp
Die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft (dfeug) kritisiert den Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Stabilisierung der GKV-Beitragssätze (GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz, BT-Drucksache 21/6130) scharf. Was als Beitrag zur Finanzstabilität der gesetzlichen Krankenversicherung vermarktet wird, ist aus Sicht der dfeug ein direkter Angriff auf die Beschäftigten im Rettungsdienst und eine ernsthafte Gefahr für die Notfallversorgung in Deutschland.
Der Gesetzentwurf zur amtsangemessenen Alimentation wird weiter auf die lange Bank geschoben. Der dbb warnt vor einem erneuten Vertrauens- und Verfassungsbruch.
Dem dbb wurde mitgeteilt, dass sich das Bundeskabinett vor der parlamentarischen Sommerpause nicht mehr mit dem Gesetzentwurf zur amtsangemessenen Alimentation befassen werde. "Diese erneute Verzögerung ohne jede inhaltliche Begründung ist nicht zu rechtfertigen. Die Bundesregierung würde damit die wiederholten, eind
Der dbb erneuert seine Kritik am geplanten pauschalen Stellenabbau in der Bundesverwaltung.
Der Koalitionsausschuss von CDU/CSU und SPD hat in seinen Beschlüssen vom 2. Juli 2026, wie bereits im Koalitionsvertrag, das Ziel von 8 Prozent pauschalen Personaleinsparungen genannt. Es gelte, die "Digitalisierungsrendite bei allen Behörden zu heben". Der dbb-Bundesvorsitzende Volker Geyer stellt dazu erneut klar: "Ohne Investment keine Rendite! In die Digitalisierung der Verw