Das Bundeskabinett hat heute den Berufsbildungsbericht 2026 beschlossen. Auch auf dem Ausbildungsmarkt beeinflusst die wirtschaftliche Entwicklung die Bilanz. Weniger Ausbildungsverträge und ein rückläufiges Angebot an Stellen treffen auf weiterhin hohe Nachfrage und wachsende Passungsprobleme. Die SPD-Fraktion will die Voraussetzungen für eine gute Ausbildung stärken.
– Gesamtnachfrage steigt im ersten Quartal um 26 Prozentpunkte
– Ausschreibungen für IT, Finanzen, Einkauf und Juristen ziehen an
– Personaler, Ingenieure, Marketers und Vertriebler entwickeln sich unterdurchschnittlich
Die Nachfrage nach Fachkräften in Deutschland ist im ersten Quartal 2026 gegenüber dem Vorquartal um gerundet 26 Prozentpunkte gestiegen. Damit liegt der Index teilweise deutlich über den Werten der vergangenen drei Quartale. Dieser Anstieg sollte jedo
Deutschland braucht dringend Pflegekräfte – und setzt zunehmend auf Fachpersonal aus dem Ausland. Doch in der Praxis zeigt sich ein widersprüchliches Bild: Während der Bedarf steigt, scheitert die Integration vieler qualifizierter Kräfte an langwierigen Anerkennungsverfahren, Bürokratie und unklaren Zuständigkeiten. Zwischen Einreise und tatsächlichem Arbeitseinsatz vergehen oft Monate – Zeit, die im System fehlt.
Wer 1996 eine Stelle suchte, schlug die Tageszeitung auf und frankierte Briefumschläge. Heute bestimmen Employer Branding, KI und One-Click-Bewerbungen den Arbeitsmarkt. Der Beruf von Personaler:innen hat sich maßgeblich verändert – und wird es in Zukunft noch weiter tun.
Eine Vision, die alles veränderte
Während 1996 das Internet für viele noch "Neuland" war, legte Jobware vor genau 30 Jahren bereits den Grundstein für das, was heute aus keinem Re
Der Aufschwung im deutschen Bausektor nimmt Fahrt auf – doch er steht auf wackligen Beinen. Steigende Nachfrage trifft auf fehlende Kapazitäten: Fachkräftemangel, begrenzte Ressourcen und langsame Umsetzung drohen das Wachstum auszubremsen. Das zeigt die aktuelle Studie Neues Bauen* von Simon-Kucher in Zusammenarbeit mit dem BaustoffMarkt.
– Über 50 % sehen Fachkräftemangel als wichtigsten Einflussfaktor auf das Bauen
– Unternehmen erwarten im Schnitt mehr als 7 % Umsat
Entlassungswellen, Einstellungsstopps und sinkende Stellenangebote: In vielen Branchen verdichten sich die Anzeichen für einen Wandel am Arbeitsmarkt. Unternehmen reagieren auf wirtschaftliche Unsicherheiten, steigende Kosten und technologischen Umbruch – oft zulasten von Jobs, die lange als sicher galten. Gleichzeitig entstehen neue Rollen, vor allem im Bereich Digitalisierung und KI, die andere Qualifikationen erfordern.
Wir sehen keinen klassischen Jobabbau, sondern eine Verschie
Künstliche Intelligenz (KI) krempelt den Arbeitsmarkt um – dabei stehen häufig Berufsfelder im Fokus, die durch KI ersetzt werden könnten, insbesondere Bürojobs und Wissensarbeit. Doch KI ist ebenfalls ein Treiber von Stellenwachstum in technischen und handwerklichen Berufen. Dies zeigt eine neue Auswertung von mehr als 50 Millionen Stellenanzeigen weltweit durch den Personaldienstleister Randstad.
– Über die Hälfte der Generation Z befürchtet, durch Automatisierung in den nächsten zwei Jahren ihren Job zu verlieren.
– 61 Prozent der Unternehmen weltweit planen, ihre Investitionen in Automatisierung weiter zu erhöhen.
– Ein Drittel der Arbeitgeber weltweit hält ethisches Urteilsvermögen für kaum automatisierbar – menschliche Kompetenzen bleiben entscheidend.
Künstliche Intelligenz verändert die Arbeitswelt schneller und tiefgreifend
Der Fachkräftemangel in der industriellen Automatisierung bleibt hoch. Eine Analyse von rund 7.000 Stellenanzeigen durch die Developer Akademie zeigt eine konstant starke Nachfrage nach SPS-Programmierern über zahlreiche Branchen hinweg. Besonders gefragt sind diese Fachkräfte im Maschinen- und Anlagenbau (18 %), im IT-Sektor (17 %), in der Metall- (8 %) und Bauindustrie (8 %) sowie im Groß- und Einzelhandel (6 %) und der Automobilbranche (5 %).