Ein neuer Geschäftsführer übernimmt ein mittelständisches Unternehmen. Er gilt als erfahren, entscheidungsfreudig und durchsetzungsstark. Trotzdem fällt nach wenigen Monaten auf: Wichtige Entscheidungen werden mehrfach abgesichert, Besprechungen ziehen sich in die Länge und dieselben Themen landen immer wieder auf dem Tisch.
Das Tagesgeschäft läuft, Aufträge kommen herein, die Belegschaft ist an Bord – für viele Geschäftsführer und Unternehmer kleiner und mittelständischer Unternehmen wirkt die Lage damit zunächst stabil. Gleichzeitig wachsen im Hintergrund oft Risiken, die lange unbemerkt bleiben: verspätete Zahlungseingänge, steigende Verbindlichkeiten oder erste Probleme mit Krankenkassen und Finanzämtern. Gerade deshalb trifft eine Insolvenz viele Unte
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Der Mittelstand steht vor einer großen Übergabewelle. Viele Unternehmer aus der Babyboomer-Generation nähern sich dem Ruhestand, doch ein Nachfolger fehlt oft. Was privat nach Lebensplanung klingt, kann für den Betrieb schnell zur Existenzfrage werden. Wer Verkauf oder Übergabe erst angeht, wenn der Ausstieg drängt, verliert Verhandlungsspielraum und oft auch Unternehmenswert.
Dabei gilt: Ein gutes Unternehmen ist nicht automatisch ein gut verkäufliches Unte
– So viele mittelständische Unternehmen wie nie nehmen ihre Banken als restriktiv bei der Kreditvergabe wahr
– Einzelhandel berichtet über besonders drastischen Anstieg der Hemmnisse
– Nachfrage nach Finanzierungen sinkt
Der Kreditzugang der mittelständischen Unternehmen in Deutschland hat sich weiter verschlechtert. Im zweiten Quartal 2026 berichteten 40,5 Prozent der kreditinteressierten Mittelständler, dass sich ihre Banken bei der Kreditvergabe restriktiv verhalten. Die
„Das ergibt doch überhaupt keinen Sinn.“ Diesen Satz hört der Kaiserslauterer Unternehmensberater Rolf Dindorf regelmäßig, wenn Führungskräfte über Entscheidungen in Unternehmen oder Verwaltungen sprechen. Eine Stelle wird nicht nachbesetzt, ein erfolgreich gestartetes Projekt gestoppt oder eine fachlich überzeugende Lösung verschwindet plötzlich wieder von der Tagesordnung. Für Außenstehende wirken solche Entscheidungen h
– Liquide Mittel sicher und verzinst anlegen
– Zinssatz von 1,6 bis 2,2 Prozent, Laufzeit bis zu 12 Monate
– Kontoeröffnung vollständig digital; Mindestbetrag 5.000 Euro
Mehr Möglichkeiten bei der Liquiditäts- und Investitionsplanung: Die ING Deutschland führt Festgeldkonten im Business Banking ein und ergänzt damit ihr bestehendes Angebot aus Geschäftskonten, verzinsten Tagesgeldlösungen und Finanzierungen. Ab sofort können kleine und mittler
Überall wird über den dramatischen Fachkräftemangel gejammert und vor verwaisten Werkstätten gewarnt. Doch aktuelle Entwicklungen, wie die jüngst gemeldeten Tausenden neuen Lehrverträge in regionalen Handwerkskammern, offenbaren eine völlig andere Realität: Das Personal und der motivierte Nachwuchs sind durchaus vorhanden. Die bittere Wahrheit für viele Inhaber lautet jedoch, dass der flächendeckende Fachkräftemangel oft eine bequeme Ausrede
– 92 Prozent der befragten Unternehmen müssten nach eigenem Bekunden investieren, aber nur 61 Prozent planen es für die kommenden Monate
– KfW-Chef Stefan Wintels: "Zu viele Projekte bleiben seit Jahren in der Warteschleife"
– Fast die Hälfte der Unternehmen verzeichnete in den vorangegangenen zwölf Monaten einen Nachfragerückgang
– Mehr als ein Viertel der Unternehmen bewertet den Kreditzugang derzeit als schwierig