25 Jahre im Dienste der Mobilität: EURES, das Netzwerk der europäischen Arbeitsverwaltungen, feiert Jubiläum (FOTO)


 


Eine Stelle in Finnland annehmen? Für eine Sommersaison im
sonnigen Spanien jobben? Oder als deutscher Unternehmer
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der EU einstellen? Kein Problem,
dank der Arbeitnehmerfreizügigkeit, einer der vier Grundfreiheiten
der Europäischen Union. Seit 1994 helfen die EURopean Employment
Services (EURES), das Netzwerk der europäischen Arbeitsverwaltungen,
durch ihre Beratungs- und Vermittlungsangebote Bürgerinnen und
Bürgern der EU, des Europäischen Wirtschaftsraums und der Schweiz,
diese Freiheit beruflich für sich zu nutzen. Koordiniert durch das
European Coordination Office, das in der EU-Kommission in Brüssel
angesiedelt ist, arbeiten die 32 EURES-Länder täglich daran, ihren
Bürgerinnen und Bürgern Arbeitsmöglichkeiten im europäischen Ausland
zu eröffnen. Mit seinen 200 EURES-Beraterinnen und -Beratern ist
Deutschland der größte Partner dieses Netzwerks, das in diesem Jahr
sein 25-jähriges Jubiläum feiert.

“Die Freizügigkeit in der EU ist eine große Errungenschaft, die
das Leben ihrer Bürgerinnen und Bürger tagtäglich erleichtert. Sie
trägt nicht nur zu einem Ausgleich auf den europäischen
Arbeitsmärkten bei, sondern auch zur Völkerverständigung”, sagt
Nathalie Rivault, Leiterin des Nationalen Koordinierungsbüros
EURES-Deutschland. “Wir sind stolz, die Menschen in Europa ganz
praktisch dabei zu unterstützen, von dieser Freiheit Gebrauch zu
machen.”

In Deutschland finden sich spezialisierte EURES-Beraterinnen und
-Berater in vielen Agenturen für Arbeit. Mit neun Nachbarländern gibt
es spezielle Grenzpartnerschaften und zum Teil sogar binationale
Vermittlungseinrichtungen. Die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung
(ZAV) der Bundesagentur für Arbeit beherbergt nicht nur das
Koordinierungsbüro EURES-Deutschland, sondern unterstützt ebenfalls
aktiv auslandsinteressierte Deutsche sowie deutsche Unternehmen auf
Personalsuche im Ausland.

Um die berufliche Mobilität innerhalb Europas zu fördern, bietet
die EU-Kommission verschiedene Programme und Projektformate an. Die
Unterstützungsmöglichkeiten reichen über die finanzielle Förderung
der sprachlichen Vorbereitung bis hin zur Beteiligung an
Umzugskosten. Das Ziel dieser Programme ist der Abbau von
Vermittlungshemmnissen innerhalb Europas und die Förderung der
grenzüberschreitenden Vermittlung.

EURES-Programme zur Flankierung der Mobilität und Vermittlung in
Europa sind:

– das European Solidarity Corps
– Reactivate
– Your first EURES job

Nähere Informationen finden Sie unter www.eures-deutschland.de
unter dem Menüpunkt “Über Eures informieren” und hier “Programme und
Projekte” oder auf dem EURES-Portal (https://ec.europa.eu/eures).

Pressekontakt:
Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV)
Bundesagentur für Arbeit
Pressestelle
Tel: 0228 713-1350
E-Mail: zav.presse@arbeitsagentur.de
www.zav.de

Original-Content von: Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV), übermittelt durch news aktuell

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