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450 Besucher beim Gefahrgut- und Sicherheitstag der IHK-Initiative Rheinland in Grevenbroich

Mit welchen Technologien kann der Transport gefährlicher Güter noch sicherer gemacht werden? Was geschieht, wenn Ladung schlecht gesichert ist? Wie wird die Schulung des Fahrpersonals optimal organisiert? Auf diese und viele weitere Fragen hat der dritte Gefahrgut- und Sicherheitstag Rheinland auf dem Gelände des ADAC-Fahrsicherheitszentrums in Grevenbroich am 10. April Antworten gegeben.
450 Besucher waren der Einladung der IHKs im Rheinland und des Kooperationspartners Stünings Medien GmbH gefolgt. „Das Rheinland ist Logistikland“, sagte Wilhelm F. Thywissen, Vizepräsident der IHK Mittlerer Niederrhein. „Produktion und Handel sind auf leistungsfähige Transportdienstleister angewiesen. Sicherheit ist die Voraussetzung für langfristigen Erfolg. Das gilt umso mehr beim Gefahrgut.“
Der Gefahrgut- und Sicherheitstag soll auch zu einem positiveren Image der Branche beitragen, wie der IHK-Vizepräsident betonte: „Umweltbelastungen oder katastrophale Unfälle – diese Themen sorgen für Schlagzeilen. Dieser Eindruck hat allerdings mit der Realität nur wenig zu tun.“ Moderne Motorentechnik, Telematiksysteme und Sicherheitseinrichtungen tragen zu umweltschonenden und risikoarmen Transporten bei.
Über den neuesten Stand der Technik, aber auch über aktuelle Entwicklungen etwa im Bereich der Rechtsprechung konnten sich die Besucher in Workshops und bei Vorträgen informieren. Auf dem Gelände wurden dem Publikum eindrucksvolle Demonstrationen geboten, etwa wie korrekte Ladungssicherung aussehen muss und welche dramatischen Folgen eine mangelhafte Sicherung haben kann.
Auf großes Interesse stieß die Demonstration des „Anti-Rollover-Trainings“ für die Fahrer von Tankfahrzeugen. Bei diesem Angebot des Tüv Rheinland geht es darum, die Fahrer für die Besonderheiten von flüssigen Ladungen zu sensibilisieren. Bei flüssigen Gütern handelt es sich besonders häufig um Gefahrgut. Ein Besuchermagnet war auch der Überschlagsimulator des ADAC. Dabei wurden die Teilnehmer in einem Auto in Rotation versetzt und auf den Kopf gedreht, um hautnah zu erleben, wie wichtig Sicherheitsgurte sind.
Nicht nur erfahrene Praktiker aus den Unternehmen nutzten die Angebote der mehr als 50 Aussteller und das umfassende Workshop-Programm, sondern auch viele Nachwuchskräfte. Rund 60 Berufskraftfahrer-Azubis besuchten den Gefahrgut- und Sicherheitstag 2014.

Weitere Informationen unter:
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