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Afrika im Wandel / Unternehmen erschließen größten Wachstumsmarkt der Welt

AIDS, Armut, Korruption – ganz klar, Afrika hat
Probleme. Das vielleicht größte: die Vorurteile, die viele Europäer
gegenüber Afrika hegen. Dabei wächst die afrikanische Wirtschaft seit
Jahren beständig um gut fünf Prozent. Der Wandel weg vom viel
beschriebenen Krisenkontinent bietet eine gute Grundlage für eine
positive soziale und wirtschaftliche Entwicklung. Afrika ist ein
Zukunftsmarkt nicht nur für global agierende Unternehmen, sondern
auch für Mittelständler.

Unter Experten gilt Afrika als einer der letzten quasi unberührten
Märkte, die über ein beträchtliches Entwicklungspotenzial verfügen.
In vielen Segmenten sind die Wachstumsraten enorm. So nahmen allein
in den letzten zehn Jahren die Neuwagenverkäufe in Afrika um 50
Prozent zu. Bis 2050 wird die Nachfrage voraussichtlich auf über 20
Millionen Autos pro Jahr steigen. Hierdurch entstehen für deutsche
wie auch für internationale Unternehmen signifikante Möglichkeiten.
Einige Marken haben Afrika bereits als wichtige Säule für ihren
aktuellen und zukünftigen wirtschaftlichen Erfolg ausgemacht. Im Jahr
2012 haben Coca Cola und Unilever gut zehn Prozent ihrer Verkäufe in
Afrika getätigt, Tendenz steigend.

Besonders gute Prognosen hat Nigeria: Die Wirtschaftswoche hat das
Land als den besten Wachstumsmarkt weltweit identifiziert – zugleich
ist er der am meisten unterschätzte. „Nigeria verfügt über ein
rasantes Wachstum und ist nach Südafrika der zweitgrößte Markt in Sub
Sahara Afrika“, erklärt Afrika-Experte Marc Zander. Der 38-Jährige
unterstützt mit seiner Beratungsfirma africon europäische Unternehmen
beim Markteintritt auf dem Kontinent. Schon vor seinem Studium der
Internationalen Betriebswirtschaftslehre an der International School
of Management (ISM) war er als Büroleiter für MAN Ferrostaal in
Nigerias Hauptstadt Abuja tätig. Heute kann er auf über 17 Jahre
Afrika-Erfahrung zurückblicken und hat als Wachstumsbranchen vor
allem die Bereiche Nahrungsmittel & Nahrungsmittelverarbeitung sowie
Infrastruktur & Energie ausgemacht.

Dennoch herrscht bei vielen europäischen und insbesondere
mittelständischen Unternehmen Unsicherheit im Hinblick auf
unzureichende Kenntnisse über den afrikanischen Markt, fehlende
Netzwerke und geeignetes Personal. Auch die Frage, ob sich deutsche
Waren in Afrika überhaupt vertreiben lassen, hört Marc Zander häufig.
„Es bildet sich ein größer werdendes qualitätsbewusstes Segment
heraus, welches die Nachfrage auch nach hochwertigen deutschen
Produkten anwachsen lässt“, sagt er. Mehr als 40 DAX, MDAX und
mittelständische Kunden hat er in den letzten Jahren bei ihrer
Afrikastrategie unterstützt und die Nachfrage wächst stetig weiter.

Hintergrund:

Die International School of Management (ISM) zählt zu den
führenden privaten Wirtschaftshochschulen in Deutschland. In den
einschlägigen Hochschulrankings firmiert die ISM regelmäßig an
vorderster Stelle. Die ISM hat Standorte in Dortmund, Frankfurt/Main,
München, Hamburg, Köln und Stuttgart. An der staatlich anerkannten,
privaten Hochschule in gemeinnütziger Trägerschaft wird der
Führungsnachwuchs für international orientierte
Wirtschaftsunternehmen in kompakten, anwendungsbezogenen
Studiengängen ausgebildet. Alle Studiengänge der ISM zeichnen sich
durch Internationalität und Praxisorientierung aus. Projekte in
Kleingruppen gehören ebenso zum Hochschulalltag wie integrierte
Auslandssemester und -module an einer der über 170
Partneruniversitäten der ISM.

Pressekontakt:
Daniel Lichtenstein
Leiter Marketing & Communications
ISM International School of Management GmbH
Otto-Hahn-Str. 19
44227 Dortmund
Tel.: 0231.975139-31
Fax: 0231.975139-39
E-Mail: daniel.lichtenstein@ism.de

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