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agrarzeitung: Mit der EU-Zuckerquote ist bald Schluss Experten diskutieren beim „Runden Tisch Zuckermarkt“ der agrarzeitung (az)über die Zukunft des Zuckers

Im Jahr 2016 soll das Quotensystem für
Zucker in der Europäischen Union enden. So sieht es der jüngste
Vorschlag der EU-Kommission zur Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik
(GAP) vor. Zuckerproduzenten und Rübenanbauer fordern eine längere
Übergangszeit. Bisher garantiert die Zuckermarktordnung den
Landwirten einen Mindestpreis für ihre vertraglich vereinbarten
Liefermengen von Zuckerrüben. Für Elisabeth Köstinger, Abgeordnete im
Europaparlament für die österreichische ÖVP, gibt es derzeit keine
Alternative zu den Zuckerquoten. „Sie sichert den Landwirten das
Überleben“, erklärte sie während des „Runden Tischs Zuckermarkt“, zu
dem die „agrarzeitung“ (Deutscher Fachverlag, Frankfurt) Experten zum
Start der Zuckerkampagne 2011 geladen hat.

Auch Klaus-Dieter Schumacher von der Nordzucker AG, dem
zweitgrößten Zuckerhersteller in der EU, gehörte zu der
Gesprächsrunde. Aus Sicht des Agrarökonomen ist ein ausreichender
Außenschutz notwendig, „um die Wettbewerbsfähigkeit des Rübenanbaus
in der EU abzusichern.“

Die Zuckerrübenanbauer sind „auf langfristige Planungen
angewiesen“, argumentierte Dr. Alexej Ugarov, verantwortlich für den
Vertrieb Zuckerrüben in Osteuropa der KWS AG, während des
az-Gesprächs. Würden die Rahmenbedingungen entsprechend gesteckt, so
wären das auch Zeichen für Unternehmer, um wieder in den Anbau zu
investieren. Das gelte für Russland ebenso wie für Europa, sagte der
Osteuropa-Kenner.

Einig waren sich die Experten am Runden Tisch der „agrarzeitung“
darin, jetzt nichts zu überstürzen. Sie plädieren für eine
Verlängerung: Frühestens im Jahr 2020 halten sie ein Ende der
Zuckerquoten für sinnvoll. Auch die international tätige
Zuckerwirtschaft steht vor Herausforderungen. Die Weltmarktnachfrage
wird bis 2020 um rund zwei Prozent jährlich steigen und der süße
Rohstoff künftig zu einem umkämpften Produkt werden, so die
Einschätzung der Experten.

Das ausführliche Gespräch „Runder Tisch Zuckermarkt“ findet sich
in der Ausgabe 38 der „agrarzeitung“ vom 16. September 2011.

Die „agrarzeitung“ berichtet unabhängig über alles, was die
Agrarwirtschaft betrifft: Einmal wöchentlich in der gedruckten
Ausgabe und täglich online. Die „agrarzeitung“ erscheint mit einer
verbreiteten Auflage von 7.688 Exemplaren (IVW 2/11) und erreicht die
Meinungsführer sowie Entscheider in den Unternehmen der
Agrarwirtschaft. Im jährlichen Abopreis von 415 Euro enthalten sind
der Zugang zu www.agrarzeitung.de sowie diverse Newsletter.

Kontakt:

Dr. Angela Werner, Chefredaktion „agrarzeitung“ / Telefon: 069
7595-1588 / E-Mail: Angela.Werner@dfv.de / www.agrarzeitung.de

Pressekontakt:
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