Aktuelle Studie: Zwei Drittel der Unternehmen in Europa planen Einführung von Zero Trust für mehr IT-Sicherheit

– Homeoffice macht Unternehmensnetzwerke verwundbarer – Sicherheit in der Cloud hat höchste Priorität – Zero Trust setzt sich zunehmend durch

Unsichere Endgeräte, Phishing-Attacken und Datenpannen nehmen deutlich zu. Das ist ein Ergebnis der aktuellen Studie von Gigamon, einem der weltweit führenden Anbieter für Netzwerktransparenz und -Analyse für hybride Cloud-Strukturen. Vor dem Hintergrund der aktuellen digitalen und wirtschaftlichen Lage zeigen die Ergebnisse der Studie die künftigen Herausforderungen, vor der IT- und Sicherheitsentscheider stehen, ihre Prioritäten für die nächsten 12 Monate und insbesondere ihre Einstellung zu Zero Trust.

Insgesamt 84 % der 500 befragten Führungskräfte aus Deutschland, Großbritannien und Frankreich gaben an, dass sie seit Anfang 2020 einen Anstieg von Bedrohungen festgestellt haben. Die wichtigsten Themen waren:

– Höhere Gefährdung durch unsichere Endgeräte im Homeoffice: 51 % – Zunahme von Phishing-Attacken: 41 % – Zunahme von Datenpannen: 33 % – Zunahme der Insider-Angriffe durch freigestellte Mitarbeiter 33 % – Interne IT- und Sicherheitsherausforderungen

Neben den externen Bedrohungen rechnen die Befragten mit einigen internen IT- und Sicherheitsherausforderungen in den nächsten 12 Monaten bis drei Jahren:

– Digitale Transformation – 50 % – Schatten-IT – 45 % – Schulung der Mitarbeiter – 37 %

Als weitere Punkte wurden die wachsenden Datenmengen und Anzahl der Applikationen genannt, die überwacht und geschützt werden müssen ( 36 % ), sowie die Verwaltung einer komplexen Arbeitslandschaft ( 35 % ). Das sind nur einige operative Themen, mit denen sich IT-Abteilungen täglich auseinandersetzen.

Vor dem Hintergrund einer stetigen Weiterentwicklung des Netzwerks und der zunehmenden Belastung der Infrastruktur suchen IT-Abteilungen trotz niedrigerer Budgets und der bestehenden Unsicherheit nach Investitionsmöglichkeiten, um Ihr Unternehmen zukunftssicher aufzustellen ( 36 % ). Das spiegelt sich auch in der Aussage von 44 % der Befragten, dass Entwicklungen in der Cloud zu sichern und zu schützen oberste Priorität für das restliche Jahr habe.

Zero Trust als Strategie zur Netzwerksicherung

Insgesamt 89 % der Befragten waren mit dem Zero-Trust-Ansatz bereits vertraut. 67 % haben Zero Trust bereits eingeführt oder planen die Einführung. Die wichtigsten Gründe für die Implementierung von Zero Trust waren:

– Netzwerksicherheit erhöhen und Risiken minimieren – 54 % – Datenschutz erhöhen und die Datenverwaltung zu vereinfachen – 51 % – Schutz vor Systemkompromittierung durch eigene Mitarbeiter – 49 %

Mehr als drei von fünf Befragten ( 61 % ) sind überzeugt, dass Zero Trust ihre IT-Strategie verbessert. Weitere 30 % glauben, dass dieser Ansatz ihre Strategie untermauert.

Unternehmenskultur ist wichtiger Aspekt für Zero Trust

Die Umfrage zeigt, dass die Unternehmenskultur sowie das Verhalten der Mitarbeiter sowohl Grund als auch Hindernis für die Einführung von Zero Trust darstellen. Schatten-IT und Mitarbeiterschulungen wurden als wichtigste Herausforderungen von den Befragten genannt und zeigen, dass Unternehmen Zero Trust einführen, um die Bedrohung durch Insider zu minimieren.

Auf der anderen Seite gaben 65 % der Befragten, die Zero Trust nicht eingeführt haben, eine nicht passende Unternehmenskultur als Hauptgrund für diese Entscheidung an – gleichzeitig wurde die Unterstützung durch die Mitarbeiter als wichtigste Voraussetzung für die Einführung genannt ( 28 % ).

Bedeutung von Zero Trust nimmt zu

“Die Studie umreißt die Themen, mit denen IT- und Sicherheitsexperten konfrontiert sind, die Ursachen und die Rahmenbedingungen – das alles vor dem Hintergrund, dass sich die Art, wie wir arbeiten weltweit massiv verändert”, erläutert Bassam Khan, VP Product & Technical Marketing Engineering bei Gigamon. “Aufgrund dieser rasanten Veränderungen und einer wachsenden Angriffsfläche verlassen sich IT- und Sicherheitsabteilungen immer mehr auf ein solides Rahmenwerk, um Risiken zu adressieren.

Der hohe Bekanntheitsgrad sowie der hohe Adaptionsgrad von Zero Trust verdeutlichen die zunehmende Bedeutung des Ansatzes für die Branche. Die Wahrnehmung von Zero Trust hat sich deutlich verändert: 86 % der Befragten geben an, dass Ihnen das Modell im Unternehmen dabei geholfen hat oder hätte helfen können, die Auswirkungen der aktuellen weltweiten Situation zu bewältigen. Darüber hinaus stimmen 78 % der Entscheider zu, dass Zero Trust einen positiven Effekt auf die Sicherheit hat, und zwar ohne Einbußen bei der Produktivität. Das verdeutlicht die Funktionsfähigkeit in der heutigen digitalen Infrastruktur.”

Zero Trust noch nicht auf allen Vorstandsebenen angekommen

Die Studie ging ebenfalls der Frage nach, ob Zero Trust ein Thema auf Vorstandsebene ist. Fast ein Drittel der Befragten ( 30 % ) gibt an, dass Zero Trust “unbedingt auf Vorstandsebene diskutiert werden sollte”. Für 24 % sollte es “angesichts der derzeitigen Rahmenbedingungen im Vorstand priorisiert behandelt werden”.

“Die wirtschaftliche Unsicherheit und die beispiellose Veränderung durch die neue Normalität erfordert eine Anpassung der Digitalstrategien. Das Thema Sicherheit wird vor diesem Hintergrund vor allem auf der Vorstandsebene noch an Bedeutung gewinnen”, so Bassam Khan. “Viele Elemente von Zero Trust werden bereits in Unternehmen diskutiert. Das wird hoffentlich fortgeführt, denn die Unterstützung des Vorstandes ist für die Umsetzung eines Zero-Trust-Ansatzes von entscheidender Bedeutung.”

Weitere Informationen zu der Studie erhalten Sie unter https://www.gigamon.com/de/zero-trust-survey

Methodik der Studie:

– 500 Experten aus Deutschland (200), Frankreich (150) und Großbritannien (150) aus Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern – Die Befragung wurde zwischen dem 15. Juli und dem 24. Juli 2020 durchgeführt – Die Befragten hatten die folgenden Positionsbezeichnungen: Chief Information Officer (18 %), Chief Information Security Officer (18 %), Chief Technology Officer (16 %), Network Manager (15 %), Director of Network Operations (9 %), and Network Architect (8 %) – 66 % der Befragten sind als Teil einer Gruppe oder eines Ausschusses direkt in die Entscheidungsfindung eingebunden, 23 % treffen die Entscheidung unter Mitwirkung von Mitarbeitern oder des Managements, 11 % gaben an, dass sie alleiniger Entscheidungsträger sind (in Großbritannien lag diese Zahl mit 26 % deutlich höher).

Über Gigamon

Gigamon ist eines der ersten Unternehmen, die eine zentrale, transparente Netzwerküberwachung und -analyse für alle Informationsflüsse anbietet, von Rohpaketen bis hin zu Anwendungen – sowohl in physischen und virtuellen als auch in Cloud-Infrastrukturen. Die Lösungen von Gigamon aggregieren, transformieren und analysieren den Netzwerkverkehr, um kritische Leistungs- und Sicherheitsanforderungen umzusetzen, darunter das schnelle Erkennung und Reagieren auf Bedrohungen, so dass Gigamon-Kunden ihre digitalen Innovationen vorantreiben können. Gigamon hält über 75 Technologiepatente und hat über 3,000 zufriedene Kunden, darunter 80 % der Fortune 100-Unternehmen und Hunderte Regierungsunternehmen und Bildungseinrichtungen. Gigamon hat seinen Hauptsitz im Silicon Valley und ist weltweit tätig. Alle Informationen über das Produkt- und Dienstleistungsportfolio von Gigamon finden Sie unter http://www.gigamon.com .

Pressekontakt:

BSK Becker+Schreiner Kommunikation GmbH
Jutta Lorberg
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Tobias Merklinghaus
mailto:merklinghaus@kommunikation-bsk.de
02154-8122-15

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/82120/4722129
OTS: Gigamon

Original-Content von: Gigamon, übermittelt durch news aktuell

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