Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer: Brauchen verlässlichen Fahrplan den wirtschaftlichen Motor wieder ans Laufen zu bekommen

Zu den Beschlüssen der Bundesregierung zu den Lockerungen der coronabedingten Beschränkungen erklärt Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer:

Brauchen verlässlichen Fahrplan den wirtschaftlichen Motor wieder ans Laufen zu bekommen

Die Beschlüsse der Bundesregierung und der Ministerpräsidenten haben ein richtiges Maß an Sicherheit für die Gesundheitsvorsorge bei ersten Schritten zur Wiederaufnahme des öffentlichen und wirtschaftlichen Lebens gefunden.

Im Vordergrund muss das Ziel stehen, das begrenzte persönliche Kontakte bei Einhalten von Hygiene- und Abstandsregeln weiterhin gesichert sind und gleichzeitig diejenigen wirtschaftlichen Aktivitäten schrittweise wieder aufgenommen werden, die dem nicht entgegen stehen.

Die erste Öffnung von Ladengeschäften allgemeiner Art bis zu 800 Quadratmetern Verkaufsfläche und des Buchhandels, des Kfz- sowie des Fahrradhandels, sind wichtige Schritte, um in der Folge der angelaufenen Handelsaktivitäten die dazugehörige Produktion in den Betrieben, insbesondere der Automobilindustrie, wieder stabilisieren zu können. Wir brauchen diesen verlässlichen Fahrplan um den wirtschaftlichen Motor wieder ans Laufen zu bekommen.

In der Hoffnung, dass sich zeigen wird, wie verantwortungsvoll Geschäftsinhaber und Kunden mit dieser Situation umgehen, sollte dann in einem weiteren Schritt im Mai eine Ausweitung unabhängig von der Verkaufsfläche ermöglicht werden.

Auch erste Ansätze für Schulöffnungen ab Mai nach vorbereitenden hygienetechnischen Maßnahmen sind wichtig, damit unser Bildungssystem nicht der Verlierer der Corona-Krise wird.

Dass Großveranstaltungen und Einrichtungen großer Geselligkeit mit der Öffnung noch warten müssen, ist für unser soziales Zusammenleben schwierig aber angesichts der erforderlichen Kontakt-, Abstands- und Hygienemaßnahmen nachvollziehbar. Bei weiterem günstigen Verlauf der Infektionsgeschwindigkeit aber sollte im Laufe des Mai insbesondere auch über eine Lockerung der Kontaktmöglichkeiten für enge Verwandte, insbesondere Alleinstehende, nachgedacht werden. Außerdem sollte die Öffnung erster Restaurants in Erwägung gezogen werden, die eine großzügige Platzierung ermöglichen.

Pressekontakt:

Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände
Julika Lendvai, Abteilungsleiterin Kommunikation;
Sarah-Christin Stech, Pressesprecherin

T: +49 30 2033-1800
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