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BaFin kurz vor Vergabe einer Versicherungslizenz an den Fintech-Inkubator FinLeap

19. März 2017 – Die Bundesanstalt für
Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) dürfte in Kürze erstmals eine
Sachversicherungslizenz an ein Finanz-Startup ausstellen. Nach
Informationen des Wirtschaftsmagazins –Capital– (www.capital.de) geht
es dabei um die Firma Element, die zurzeit von der renommierten
Berliner Fintech-Schmiede FinLeap hochgezogen wird. „Wir haben
bereits vor einigen Monaten einen entsprechenden Antrag bei der Bafin
gestellt“, bestätigte FinLeap-Chef Ramin Niroumand gegenüber
–Capital–. In den nächsten Tagen soll testweise die Website der neuen
Firma bereits live gehen.

Die Fintech-Welle erreicht damit nach den Banken auch die
Versicherungsbranche. Zwar sind hierzulande schon jetzt einige
Dutzend „Insurtechs“ aktiv. Allerdings handelt es sich dabei meist um
reine Maklerfirmen, die sich auf den Vertrieb von Versicherungen
beschränken. Beispiele sind Getsafe, Knip oder das ebenfalls zu
FinLeap gehörende Startup Clark. Deren Geschäftsmodell ist es, die
Policen ihrer Kunden kostenlos in einem „digitalen
Versicherungsordner“ zu verwalten und sich dafür das Maklermandat
übertragen zu lassen. Auf der Basis dieses Mandats bieten die
Fintechs ihren Usern dann alternative Policen an und kassieren bei
Abschluss entsprechend Provisionen. Für diese Tätigkeit reicht
bereits eine Gewerbezulassung. Eine BaFin-Lizenz hat dagegen noch
kein „Insurtech“.

An der Seriosität der FinLeap-Pläne herrschen im Markt keine
Zweifel. Der erst 2014 gestartete Startup-Inkubator hat binnen
kürzester Zeit elf Fintechs hochgezogen, die zusammen bereits auf
eine Bewertung im dreistelligen Millionenbereich kommen. Als
FinLeap-Vorzeigefirma gilt die SolarisBank, die voriges Jahr als
eines der ersten Fintechs eine Banklizenz erhielt. Zu den
FinLeap-Investoren gehört unter anderem der weltweit drittgrößte
Rückversicherer Hannover Rück. Deshalb dürfte es für die Berliner
auch kein Problem sein, das für die Gründung einer Versicherung
nötige Eigenkapital von 10 bis 20 Millionen Euro auszuweisen.

Pressekontakt:
Timo Pache, Chefredaktion –Capital–,
Telefon: 030/220 74-5125
E-Mail: pache.timo@capital.de
www.capital.de

Original-Content von: Capital, G+J Wirtschaftsmedien, übermittelt durch news aktuell

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