Bayernpartei: Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Mario Draghi ist ein Schlag ins Gesicht von Sparern und Betriebsrentnern

Am 31. Januar wird der ehemalige Präsident der Europäischen
Zentralbank (EZB), Mario Draghi, aus den Händen von Bundespräsident Steinmeier
das Bundesverdienstkreuz entgegennehmen. Übrigens auf Vorschlag von
Außenminister Heiko Maas (SPD).

Für die Bayernpartei ist diese Verleihung ein echtes Ärgernis, ein Skandal. Denn
Draghi ist mit der von ihm durchgesetzten Null- und Minuszinspolitik
hauptverantwortlich für die Enteignung einheimischer Sparer. Für
Betriebsrentner, denen ihre Pensionskasse Leistungen kürzt, die also effektiv
mit weniger auskommen müssen.

Entsprechend ärgerlich deshalb auch der Kommentar des Bayernpartei-Vorsitzenden,
Florian Weber: “Diese Ordensverleihung ist doch ein Schlag ins Gesicht für
Sparer und Betriebsrentner. Während die nun überlegen können, wie es – trotz
ihrer Sparanstrengungen – bis zum Monatsende reicht, feiert sich die politische
und Finanz-“Elite” wieder einmal selbst. Ein schöneres Beispiel für die völlige
Abgehobenheit dieser Leute gibt es doch gar nicht.

Selbst wenn die Aktionen von Draghi ursprünglich nötig gewesen sein sollten, so
ist doch ein Bundesverdienstkreuz ein völlig falsches Signal. Sollen sie ihm
doch die Goldene Brüsseler Narrenkappe oder etwas ähnliches verleihen.”

Pressekontakt:

Harold Amann, Landespressesprecher

Kontakt: Telefon (Voicebox) und Fax: +49 321 24694313,
presse@bayernpartei.de

Bayernpartei, Landesgeschäftsstelle, Baumkirchner Straße 20, 81673
München

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