Manche Erscheinungen des Massentourismus erfordern
eine gewisse Toleranz der Stadtbürger in ihrem oft stressigen Alltag.
Werden die Berliner aber mit einigem Abstand in einer Umfrage
angesprochen, lassen sie sich nicht von vorübergehenden
Negativ-Emotionen leiten. 84 Prozent halten die steigenden
Touristenzahlen für positiv, die Stadt habe davon Vorteile. Nicht
einmal jeder Zehnte hält den wachsenden Tourismus für negativ. Die
Befragten haben damit eindrucksvoll das Image Berlins als tolerante
und der Welt zugewandte Stadt bestätigt. Das bedeutet aber nicht,
dass die Bürger den Senat aus der Pflicht entlassen, die negativen
Auswirkungen des Massenansturms zurückzudrängen. Das Vorgehen gegen
Ferienwohnungen wird weithin gutgeheißen, eine Mehrheit sieht das
Verbot als Beitrag zum Kampf gegen die Wohnungsnot.
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