Betragsreduzierung innerhalb Ihrer Krankenversicherungsgesellschaft ohne Leitungsverlust

Private Krankenversicherung
Raus aus der Beitragsspirale

Von Anton Kunz

Millionen Privatversicherte leiden unter steigenden Beiträgen.

Klaus Müller* ist seit 15 Jahren bei der Signal Iduna privat Krankenversichert. Der 54-Jährige ärgert sich: Fast Jahr für Jahr hat die
Versicherungsgesellschaft seinen Beitrag erhöht – zuletzt auf 736 Euro im Monat. “Da bleibt mir doch nichts mehr zum Leben”,
wettert Müller.
Wie dem Bremer geht es vielen der 9,1 Millionen Menschen, die bei einer privaten Krankenversicherung (PKV) sind, ob sie nun
Allianz, Central, DKV, Gothaer, LKH oder eben Signal Iduna heißt. Diese Konzerne verlangen von ihren Versicherten immer
saftigere Beiträge. Eine Folge der Preisexplosion, die zwischen 2001 und 2020 rund 220 Prozent betrug: Es gibt, so der Verband
der privaten Krankenversicherungen, mittlerweile etwa 480.000 sogenannte Nichtzahler – PKV-Kunden, die ihre Beiträge nicht
mehr aufbringen können oder wollen. Tendenz: steigend. Betroffen sind vor allem ältere Versicherte, die in jungen Jahren mit
Niedrigbeiträgen in die PKV gelockt wurden. Immer mehr Privatversicherte suchen deswegen nach einem Fluchtweg. Aber dieser scheint kaum möglich.

Eine Variante ist ein Wechsel in einen günstigeren Tarif der bestehenden Versicherung. Das ist in Paragraf 204 des Versicherungsvertragsgesetzes geregelt – meist “mit schlechterem Versicherungsschutz” und mit erneuter Visueller Gesundheitsprüfung und hohen
Risikozuschlägen. Die Altersrückstellungen werden vollständig angerechnet.
Diese Möglichkeit kennen die meisten”,
erklärt Christian Berger von der Jüterboger Maklerdirektion Primo-Vorsorge.de. Sein Unternehmen nimmt für den Tarifwechsel eine Gebühr in
Höhe von zwölf Monatender Beitragsersparnis. “Die Konzerne informieren ihre Kunden nicht”, kritisiert Berger. “Sie wollen ihre
Einnahmen nicht gefährden.”
Und so wird blockiert statt aufgeklärt. Axel Kleinlein vom Bund der Versicherten klagt die Gesellschaften an, Tarifwechsel
“systematisch zu behindern”. Christian Berger: “Entweder wird ein Wechsel einfach verweigert oder die Versicherten werden von den
Konzernen in die Irre geführt, indem man sie mangelhaft oder falsch informiert.” Elke Thiebel von der Verbraucherzentrale
Brandenburg empfiehlt Versicherten, nur “mit kompetenten und über einen neutralen Berater eine Beitragsreduzierung verhandeln lassen”.
Denn nur die wenigsten Firmen sind in der Lage mit Ihrem Versicherer eine Beitragsreduzierung auf gleichem Leistungsniveau und ohne erneute Gesundheitsprüfung zu verhandeln so wie die Primo Vorsorge aus Jüterbog. Die haben nachweislich seit Mitte 2010
rund 6.000 Tarifwechsel begleitet – auch den von Klaus Müller aus Bremen, der seither nur noch 404 Euro pro Monat zahlt.
Erfolgshonorar: die monatliche Einsparung mal zwölf. Die Tarifumstellung dauert in der Regel nicht länger als 3 Wochen, Der
Versicherte zahlt danach im Schnitt 40 Prozent weniger im Monat.
Klar ist: Welchen Fluchtweg Privatversicherte auch wählen, sie werden in den nächsten Jahren nicht um Professionelle Beratung nicht herumkommen. ” Gesundheit hat seinen Preis, aber mit der Primo Vorsorge bleibt dieser über Jahre auch bezahlbar”

Sie muessen eingeloggt sein um einen Kommentar zu schreiben Einloggen


Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de Blog Top Liste - by TopBlogs.de Blogverzeichnis