Univention verdoppelt 2009 die Zahl seiner Kunden
Bremen, 04.12.2009. Die Open Source Produkte von Univention sind auch oder
gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten stark gefragt. Während weite Teile
der Wirtschaft auf ein Krisenjahr zurückblicken, wird der Enterprise-Linux-Spezialist seine Kundenzahl 2009 voraussichtlich verdoppeln. Das Bremer Unternehmen zählt aktuell 430 Lizenznehmer aus Mittelstand und öffentlicher Verwaltung, welche die Univention-Produkte auf rund 1.500 Serversystemen einsetzen. UCS ist eine Linux-Infrastrukturlösung zur zentralen Verwaltung von Servern, Desktops, Benutzern und Diensten, die als
wirtschaftliche Alternative oder Ergänzung beispielsweise zu den Betriebssystemen von Microsoft eingesetzt werden kann. UCS Lizenznehmer erwerben eine Lizenz mit umfangreichen Rechten und Leistungen, zu denen Produkthaftungs-, Softwarepflege- und Supportrechte gehören.
Strategisch setzt Univention seit 2008, neben dem Software-Angebot für den Betrieb von großen, komplexen IT-Umgebungen, auch auf den Ausbau seines Produktportfolios für den Mittelstand und für Kleinunternehmen. Der Ausblick ist ungetrübt; denn das Interesse der IT-Anwender ist unverändert hoch: Die DVD-Images für UCS-Testversionen, die Univention kostenfrei zur Verfügung stellt, wurden bisher knapp 10.000 mal heruntergeladen.
Verbreitung von UCS in Unternehmen und Behörden wächst Univention-Produkte sind in kleinen und mittelständischen Betrieben ebenso vertreten wie in größeren Unternehmen mit standortübergreifenden, heterogenen IT-Umgebungen. UCS-Kunden kommen aus den unterschiedlichsten Branchen; unter ihnen sind beispielsweise der Verlagssoftwareanbieter HUP AG, der KFZ-Händler Autohaus Bergland, der Lebensmittelspezialist Geti-Wilba, das Hanseatic Brokerhouse oder die Mitsubishi Finanzierungsbank. Öffentliche Organisationen und Behörden wie die Bundesländer Berlin und Bremen, das Bundeskartellamt oder der Landtag Brandenburg setzen ebenfalls auf UCS als Plattform. 2009 wurde UCS-Software erstmals bei Kunden installiert, die ihren Hauptsitz außerhalb des deutschen Sprachraums haben.
Univention-Gründer und Geschäftsführer Peter H. Ganten führt den Erfolg seines
Unternehmens in den letzten Jahren auch auf die erfolgreichen Kooperationen
mit bekannten Größen der Branche zurück: „Namhafte Hersteller wie der
Groupwarehersteller Open-Xchange oder der Datensicherungsspezialist SEP haben
UCS als wichtige Plattform identifiziert und arbeiten sowohl auf technischer
Ebene als auch in den Bereichen Vertrieb und Marketing eng mit Univention
zusammen. Das stärkt das Vertrauen des Marktes in unsere Lösungen und sichert
unseren Erfolg. Wir wollen die Zusammenarbeit mit diesen Partnern deswegen im
kommenden Jahr weiter intensivieren und die Anzahl unserer Technologiepartner
weiter erhöhen.“
Erfolgreiches Open Source – Geschäftsmodell
Das Geschäftsmodell des Softwarelieferanten beruht hauptsächlich auf dem
Vertrieb kommerzieller Lizenzen für die Univention-Produkte als Gesamtpaket,
bestehend aus Software im Binärformat, Installationsprogramm und Dokumentationen. Diese Lizenzen umfassen darüberhinaus umfangreiche Kundenrechte und Leistungen, die professionelle Softwareanwender für den Betrieb unternehmenskritischer Software benötigen, dazu gehören neben Produkthaftungsansprüchen auch Support und der Anspruch auf Softwarepflege. Der vollständige Quellcode, inklusive der Eigenentwicklungen von Univention, sowie der Code der Software-Appliances Univention Groupware Server (UGS), Univention Corporate Desktop (UCD) und UCS@school stehen unter der Open-Source-Lizenz GNU General Public Licence (GPL). Interessenten können die Quellcodes kostenfrei herunterladen, nutzen, verändern und weitergeben.
Neben dem Vertrieb der Softwareprodukte bietet die Univention GmbH zahlreiche
Dienstleistungen rund um ihre Open-Source-Lösungen an: Support, langjährige
Softwarepflege und Wartung bis hin zu Schulungen, Beratung und Unterstützung
in IT-Projekten.