CINDE gibt bekannt, dass Costa Rica als 4. lateinamerikanisches Land der OECD beitritt

— Das Land wurde offiziell dazu eingeladen, der Organisation als 38. Nation beizutreten

— Die Nation ist dank ihrer sozialen, politischen und wirtschaftlichen Stabilität eines der wichtigsten Investitionsziele in der Region

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) nimmt Costa Rica offiziell als 38. Mitgliedsland auf.

Dies ist das Ergebnis einer umfassenden Strategie, mit der die Nation ihren Stellenwert als eines der wichtigsten globalen Investitionsziele behauptet und weiterhin auf Wertsteigerung und Wohlstand setzt.

Costa Rica, weltweit anerkannt als eine Nation, die sich stark für Nachhaltigkeit und Dekarbonisierung einsetzt und dabei die für die Industriestaaten geltenden höchsten Standards erfüllt, ist das vierte lateinamerikanische Land, das sich der prestigeträchtigen Liste der OECD-Mitglieder anschließt.

Der Präsident der Republik, Carlos Alvarado, erklärte, dass “der OECD-Beitritt ein Meilenstein in der Geschichte Costa Ricas ist”, und hob den Einsatz vergangener Regierungen und der Legislativversammlung hervor, deren Bemühungen dazu beigetragen haben, dieses Ziel umzusetzen. “Wir möchten der ganzen Welt zeigen, dass unser Land den höchsten und anspruchsvollsten internationalen Standards gerecht wird und dass wir unsere Nation durch enge Zusammenarbeit transformieren. Wir möchten andere Nationen mit unserer Erfahrung inspirieren und sie dazu bewegen, von unseren bewährten Verfahren zu lernen”, so Präsident Alvarado.

Außenhandelsministerin Dyalá Jiménez Figueres, die für die Koordination des Beitrittsverfahrens verantwortlich ist, würdigte die in den letzten Jahren geleistete Arbeit, die letztendlich dazu geführt hat, dass Costa Rica in die Organisation aufgenommen wurde.

“Dank des Engagements eines aus insgesamt mehr als 40 Ministerien und Institutionen bestehenden interdisziplinären Teams, der Unterstützung aus dem Privatsektor und des Einsatzes der Bevölkerung konnten wir in den letzten acht Jahren sehr wichtige Strukturreformen erreichen, die das Leben der Familien in Costa Rica mittel- und langfristig verändern werden”, sagte sie.

Jorge Sequeira, geschäftsführender Direktor von CINDE, einer Agentur zur Förderung von Investitionen in Costa Rica, gratulierte dem Land zu seinem Erfolg und merkte an: “Mit diesem wichtigen Schritt behauptet Costa Rica einmal mehr seine Position im wissensbasierten Wirtschaftssektor und nimmt eine wichtige Rolle auf dem Weg zur vierten industriellen Revolution ein. Costa Rica erfüllt nachweislich alle weltweit geltenden Standards und zeichnet sich innerhalb Lateinamerikas insbesondere dadurch aus, dass es heimische Unternehmen ganz spezifisch dabei unterstützt, sich ökologisch nachhaltig zu entwickeln.”

Im Zuge des Ratifizierungsprozesses hat Costa Rica sich dazu verpflichtet, in verschiedenen Bereichen weitere Verbesserungen vorzunehmen, und die Organisation wird die Umsetzung der damit verbundenen Aktionspläne und Reformen gezielt nachverfolgen. Wie auch alle anderen OECD-Mitgliedstaaten wird das Land außerdem in Zukunft generellen periodischen Überprüfungen unterzogen.

Darüber hinaus wird Costa Rica als gleichberechtigter Partner an den mehr als 300 Ausschüssen und Arbeitsgruppen der OECD teilnehmen, die die Entwicklung innovativer Lösungen für gemeinsame Ziele in den Vordergrund stellen, darunter die COVID-19-Krise, den Klimawandel, die vierte industrielle Revolution und die globale Wertschöpfungskette, um nur einige zu nennen.

Costa Rica gilt als eine der ältesten und solidesten Demokratien auf dem gesamten Kontinent und hat als Nation in den letzten Jahrzehnten große wirtschaftliche, soziale und politische Stabilität erreicht. Das Land beherbergt mehr als 300 multinationale Unternehmen, die unter anderem im Bereich Life Sciences, im Dienstleistungssektor sowie in der fortgeschrittenen Fertigungstechnologie, Leichtindustrie und in der Lebensmittelindustrie tätig sind.

Mit seinem Beitritt schließt sich Costa Rica nun Mexiko, Kolumbien und Chile an, die bislang die einzigen lateinamerikanischen Mitgliedsstaaten der angesehenen Organisation waren.

Informationen zu CINDE

CINDE ist eine privat geführte Non-Profit-Organisation, die sich seit 38 Jahren der nachhaltigen Entwicklung und dem sozialen Fortschritt Costa Ricas widmet, indem auf ausländische Direktinvestitionen in den Fertigungssektor sowie in die Dienstleistungsindustrie mit hoher Wertschöpfung gesetzt wird. Dies sorgt für hochwertige Arbeitsplätze und fördert nicht nur den Wissenstransfer, sondern auch eine produktive Vernetzung insgesamt. CINDE engagiert sich für ein wirtschaftsfreundliches Klima in Costa Rica und konzentriert sich dabei auf wertsteigernde Aktivitäten, von denen die gesamte Nation profitiert, darunter die Aus- und Weiterbildung von Arbeitskräften, die Schaffung neuer Arbeitsplätze und die Verbesserung von Chancen für die Bevölkerung in vielen verschiedenen Regionen des Landes.

Presseinformation

Um zu diesem Thema einen Interviewtermin mit dem Präsidenten der Republik Costa Rica oder der Außenhandelsministerin von Costa Rica zu vereinbaren, wenden Sie sich bitte an:

Carlos Morales

cmorales@cinde.org

Fabiola Domínguez

fdominguez@cinde.org

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/129311/4602635 OTS: Costa Rican Investment Promotion Agency

Original-Content von: Costa Rican Investment Promotion Agency, übermittelt durch news aktuell

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