Corona: Der E-Commerce unter Druck ? Worauf Händler jetzt achten müssen

YouSellWeSend / ecommerce Tipps
 

Die Auswirkungen der Corona-Krise auf die deutsche Wirtschaft sind vielfältig. Während ganze Branchen Kurzarbeit anmelden, profitieren einzelne Unternehmen von der veränderten Nachfrage. Auch der Online-Handel erlebt derzeit Höhen und Tiefen.

Zwar steigt die Nachfrage bei Warengruppen wie Drogerieartikeln, Lebensmitteln oder Medikamente doch gibt es laut Bundesverband E-Commerce und Versandhandel einen Umsatzrückgang von 20 Prozent unter dem Vorjahresniveau für die Segmente Fashion, Accessoires und Unterhaltungselektronik. Prognosen zufolge sollen sich jedoch auch die angeschlagenen E-Commerce-Bereiche mittelfristig wieder erholen. So verzeichnen einzelne Fashion-Händler beispielsweise wieder einen leichten Anstieg. ?Das Konsumverhalten der Deutschen hat sich als Auswirkung der Corona-Pandemie stark gewandelt. Einige Konsumenten sind zurückhaltender bei ihren Käufen geworden, besonders wenn es sich um hochpreisige oder nicht dringend benötigte Artikel handelt. Dennoch ist von einer Stabilisierung auszugehen?, erklärt Henrik Gurtmann, Head of Operations bei YouSellWeSend. ?Wichtig ist, dass E-Commerce-Händler sich in diesen Zeiten auf ein reibungsloses Fulfillment verlassen können, damit ihre Prozesse problemlos laufen und sie sich stärker auf die Kundenbindung konzentrieren können?, erläutert Gurtmann.

Der Einfluss eines guten Fulfillments auf die Kundenzufriedenheit ist nicht zu unterschätzen. Wird eine Bestellung fehlerhaft oder zu spät versendet, kauft der Kunde mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehr im entsprechenden Online-Shop. ?Im Moment sollten Händler großen Wert auf die Qualität ihres Fulfillments legen. Wer derzeit schlechte Bewertung aufgrund eines mangelnden Versand-Services einfährt, hat es schwer wieder gut loszulegen, wenn die Nachfrage steigt?, so Gurtmann.

Doch gilt es auch weitere Kriterien, wie beispielsweise Lagerkapazitäten des Anbieters, zu beachten. Wo aufgrund der Pandemie über einen langen Zeitraum keine neuen Warenlieferungen aus China in den deutschen Häfen eintrafen, tummeln sich nun stapelweise Container, für die es derzeit nicht genügend Lagerkapazitäten gibt. ?In diesem Zusammenhang sollten Händler prüfen, ob es Engpässe im Lager des eigenen Fulfillmentdienstleisters gibt?, rät Gurtmann. ?Nur so kann ausgeschlossen werden, dass für die eigene Ware zu wenig Lagerfläche zur Verfügung steht?. Im Unternehmen von Gurtmann sind Engpässe bei den Lagerkapazitäten äußerst unwahrscheinlich. Das digitale Fulfillment Netzwerk YouSellWeSend vermittelt Fulfillmentdienstleistungen weltweit zu einheitlichen Konditionen und standardisierten Prozessen. Dafür hat es ein gut ausgebautes Partnernetzwerk ins Leben gerufen, welches nahezu unbegrenzte Lagerkapazitäten bietet und die Abwicklung von Handelswaren übernimmt. Erst kürzlich sind zwei neue Lagerstandorte hinzugekommen, die das Partnernetzwerk an der tschechischen und niederländischen Grenze um über 14.000qm erweitern. ?Der kontinuierliche Ausbau unseres Partnernetzwerks ist wichtig für uns, um unseren Kunden mehr Flexibilität in ihrem Wachstumsprozess zu geben. Zugleich unterstützen wir kleine Läger, indem wir sie mittels unserer Softwarelösung digitalisieren und mit Fulfillment-Kunden versorgen?, erklärt Gurtmann. ?Unsere Kunden wiederum können mittels unseres Kundenportals mit integriertem ActionDashboard jederzeit den Status ihrer Aufträge sehen und gegebenenfalls Prozesse selber steuern?, so Gurtmann. Diese Art der Transparenz erlaubt es Kunden jederzeit einen guten Überblick über alle Prozesse zu haben. Dies ist ein weiterer Faktor, der Händlern in der aktuellen Lage einen wichtigen Vorteil verschafft.

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