Corona Wirtschaftliche Folgen für Selbständige existenzbedrohend

Corona-Epidemie

Wirtschaftliche Folgen für Selbständige existenzbedrohend

BDS Blitzumfrage zeigt mehr als jeder zweite Betrieb betroffen

München – Der Corona-Virus trifft bereits jetzt viele kleine- und mittelständische Unternehmen mit großer Härte. In einer Blitzumfrage des größten branchenübergreifenden Wirtschaftsverbandes in Bayern, dem Bund der Selbständigen – Gewerbeverband Bayern e. V., die am vergangen Mittwoch gestartet ist, haben sich innerhalb von 20 Stunden 1.038 Unternehmerinnen und Unternehmer zurückgemeldet. Die Frage, ob sie bereits negative Folgen für ihr Unternehmen durch den Corona-Virus verspüren, bestätigten 57,8 Prozent mit JA.

Von den Betroffenen geben 79,7 Prozent an, Umsatzeinbußen zu spüren. Des Weiteren geben 30,2 Prozent an, bereits Probleme in der Lieferkette zu haben. 17,6 Prozent klagen auch über Mitarbeiterausfall und 17,1 Prozent haben Liquiditätsschwierigkeiten.

Die Bewertung, wie schwerwiegend die bereits erfahrene Beeinträchtigung durch das Corona-Virus ist, wird wie folgt beantwortet: 30,3 Prozent bewerten die Beeinträchtigung als „leicht“, 42,2 Prozent als „mittel“, 18,2 Prozent als „schwer“ und 9,4 Prozent sogar als „existenzbedrohend“.

71,5 Prozent haben aktiv Maßnahmen gegen die Verbreitung des Virus getroffen. 18,4 Prozent der befragten Selbständigen haben ihren Mitarbeitern bereits Homeoffice angeboten.

Die befragten Selbständigen gliedern sich in: 4,7 Prozent Industrie, 27,2 Prozent Handwerk, 4,6 Prozent Bauwirtschaft, 18,0 Prozent Handel, 8,6 Prozent Tourismus/Gastronomie und 36,9 Prozent Dienstleistung (außer Tourismus/Gastronomie).

BDS Präsidentin Gabriele Sehorz zeigt sich aufgrund des Ergebnisses bestätigt und beunruhigt: „Wir brauchen jetzt schnelle Hilfsmaßnahmen! Dabei müssen die Antragswege einfach gehalten werden. Die nötigen Dokumente müssen auch von Kleinbetrieben ohne steuerrechtliche Fachabteilungen ausgefüllt werden können. Es nützt nichts, wenn die Unterstützung zur Verfügung steht, aber nicht abgerufen werden kann, weil der Steuerberater ausgefallen ist. Die Finanzbehörden haben die letzten Abschlüsse und Steuererklärungen sowie die laufenden Umsatzsteuervoranmeldungen in ihren Systemen. Damit sind die durchschnittlichen monatlichen Einnahmen hinreichend bekannt!”

Weiter führt sie aus: „Hier kann jetzt auch gezeigt werden, wie weit wir mit der Digitalisierung sind. Eine einfache Onlinemaske mit einer automatisierten Bearbeitung wäre Garant für eine schnelle und unbürokratische Hilfe.“ Ihr Appell „Wir müssen jetzt alle zusammenstehen!“


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