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Das gute Miteinander

Köln, März 2017: Eine reibungslose Zusammenarbeit in und zwischen den Teams ist für die meisten Mitarbeiter einer der wichtigsten Faktoren der Arbeitszufriedenheit… doch auch einer, gegen den am ehesten verstoßen wird.
Es gibt viele Beispiele aus dem Alltag, in denen die Zusammenarbeit nicht reibungslos funktioniert und sich Einzelne nicht an die Regeln für ein gutes Miteinander halten. Zum Beispiel: der Hintergrunddiensthabende Oberarzt reagiert nicht auf die Anrufe der Assistenzärzte. Oder, ein Mitarbeiter einer Personalabteilung legt sich Termine immer auf die Tage, in denen er eigentlich Telefondienst hätte.

In beiden Fällen haben Personen gegen die „Regeln“ der Zusammenarbeit verstoßen und ein gutes Miteinander sowie eine hohe Arbeitsqualität verhindert. Solche oder ähnliche Verhaltensweisen können allerdings weitreichendere Konsequenzen als nur die Störung der Zusammenarbeit haben. Die Patientenversorgung kann leiden, Fallzahlen und Mitarbeiterzufrieden¬heit sinken, die Belastung steigen, wodurch die Fehlzeiten und Über¬stunden der Verbliebenen steigen. Die gegenseitige Unterstützung könnte sinkt. Eigentlich sollten solches Fehlverhalten aufgedeckt werden, indem es angesprochen und eine gemeinsame Lösung gesucht wird. Jedoch ist den Betreffenden oftmals das Fehlverhalten nicht klar oder sie bemerken es nicht.
Ursache ist häufig, dass die Regeln für ein gutes Miteinander nicht verbindlich kom-muniziert und die Verantwortlichkeiten unklar sind. Zur Unter¬brechung dieses Kreislaufs haben sich zwei Dinge bewährt:

Festlegung von Regeln für ein gutes Miteinander: Meist nehmen wir an, dass alle die gleiche Vorstellung davon ha¬ben. Dies muss nicht sein. Eine gemein-same Definition der Regeln bildet eine gute Basis für alle Beteiligten.
Einführung von Eskalationsstufen: Diese legen fest, wie im Fall von Unstimmig-keiten und Konflikten miteinander umge¬gangen wird, wann und wie die Vor-gesetzten hinzu gezogen werden und wie eine Lösung erfolgen kann bzw. was pas¬siert, wenn sich einer der Beteiligten nicht daran hält.

Unstimmigkeiten sollten angesprochen werden. Ziel ist immer die gemeinsame Lö-sungssuche. Sollte dies nicht möglich sein, ist der Vorgesetzte hinzuzuziehen. Im Fokus sollten dabei immer die größtmögli¬che Objektivität und das gemeinsame Interesse, der reibungslose Ablauf der Abteilung stehen.

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