Jetzt läuft die GDL Amok – so schimpfte am
Freitag die Bahn, als sie erfuhr, dass die Lokführergewerkschaft ihre
Mitglieder erneut zum Streik aufgerufen hat. Und so ähnlich dürften
auch viele Bürger reagiert haben, die an diesem Wochenende mit dem
Zug verreisen wollen. Wer in diesen Tagen hierzulande ohne Auto mobil
sein möchte, hat es schwer. Erst legen die Lokführer ihre Arbeit
nieder, dann die Piloten, jetzt wieder die Lokführer. Bei allem Ärge
Als Anleger muss man schon spekulativ auf
steigende Kurse bei Bundesanleihen gewettet, aggressiv auf einen
fallenden Dax oder steigende Volatilität gesetzt haben, um der
abgelaufenen Handelswoche etwas Positives abgewinnen zu können.
Sicher, Performance ist immer eine Frage der Positionierung, aber
klar ist auch: Die Finanzmärkte sind innerhalb weniger Tage wieder in
den Krisenmodus gerutscht. Scheinbar augenfällig ist dies am
kräftigen Anstieg der Volatilität
Der Mailänder Gipfel hat keinen Durchbruch in
Sachen Ukraine-Konflikt gebracht. Zu groß sind weiterhin die
Meinungsunterschiede, die Kremlchef Wladimir Putin von den Staats-
und Regierungschefs führender westlicher Staaten trennen. Zentraler
Punkt der diversen Gespräche am Rande des Asien-Europa-Gipfels war
die Frage, ob die territoriale Einheit der Ukraine zukünftig wirklich
geachtet wird. Ein Lackmustest dafür sind die anstehenden Wahlen: Am
Sonntag nä
Natürlich schlagen jetzt alle auf Claus Weselsky
ein. Wie kann der Mann nur? Ein Bahnstreik an einem Ferienwochenende!
So ein Egomane, kann denn keiner diesen Größenwahnsinnigen stoppen?
Und richtig ist: Dieser Streik ist unangemessen, auch, weil er der
Bahn als Verkehrsträger schaden dürfte. Dass GDL-Chef Weselsky sich
damit keine Freunde macht, hat der Mann voll und ganz verdient.
Aber zur Wahrheit gehört: Weselsky ist nicht allein für das
absehbare
Empire State Realty Trust, Inc. gab
heute bekannt, dass das Empire State Building nach 37 Jahren erstmals
Veränderungen an seinem jährlich stattfindenden unverkennbaren
Markenzeichen – dem Empire State Building Run-Up – vornehmen wird:
Das Wettrennen wird künftig in einem noch exklusiveren und
konzentrierteren Format ausgetragen und im Jahr 2015 hochinteressante
Neuerungen beinhalten. ESRT hat für das Rennen neue Geschäftspartner,
Hauptsponsoren und Charity-Partner
Fortschritt ist gut. Meistens. Manches ist
überflüssig, zumindest aber fragwürdig. Eine elektrische Pfeffermühle
zum Beispiel. Oder ein Sportauspuff. Erstere geht sehr gut von Hand,
letzterer macht einfach nur unnötigen Lärm. Womit wir schon beim
Laubbläser wären. Wohin nur verschwanden die Blätter zu der Zeit, als
diese Maschinen noch nicht die Trommelfelle traktierten? Im
natürlichen Kreislauf von Werden und Vergehen schienen diese Gerä
Was ist ein Waffenstillstand wert, wenn seit
dessen Beginn über 300 Menschen getötet wurden? Dringend muss die
Verabredung über ein Ende des Blutvergießens in der Ukraine
Wirklichkeit werden. Die Erwartung an die Mailänder Gespräche mit
Russlands Präsident Putin war daher groß. Wenn der Kreml-Herrscher
gewollt hätte, wären die noch verbliebenen Probleme als technische
Details in die Hinterzimmer delegiert worden, und es hätte den
er
Lokführer werden relativ ordentlich bezahlt.
Sie verdienen zwischen 2500 und 3400 Euro brutto pro Monat und liegen
damit knapp unter dem Durchschnittsverdienst in Deutschland. Tram-
und Busfahrer verdienen weniger, Piloten deutlich mehr. Dafür haben
Lokführer einen relativ sicheren Job, die Einstiegshürden sind
niedrig. Ist das ein Grund für flächendeckende, tagelange Streiks am
Ende der Herbstferien? Eher nein. In Wirklichkeit ist
Gewerkschafts-Chef Claus Wes
Frauen können immer noch nicht alles
gleichzeitig haben. Arbeitswelt und Gesellschaft lassen einfach nicht
zu, dass Frauen Kind und Karriere problemlos miteinander vereinbaren
können. Erziehung ist in vielen Köpfen noch immer Frauensache. Auch
in den Köpfen vieler Unionspolitiker ist das noch so. Sie wollen die
Frauenquote nur einführen, wenn die Wirtschaft brummt – weil die
Quote Unternehmen belaste. Fehlende Frauen in den Führungsetagen sind
in ihren Augen ei
Das Grundrecht auf Streik ist wichtig und darf
nicht angetastet werden. Ein "Arbeitskampf" tut immer weh und ist
kein Spaziergang. Sonst könnte die Aktion ja auch "Arbeitskuscheln"
heißen. Allerdings gerät der Streik bei der Deutschen Bahn AG aus den
Fugen. Es geht längst nicht mehr um fünf Prozent mehr Lohn, mehr
Freizeit oder Ruhestandsregelungen. Es drängt sich der Eindruck auf,
dass eine Minigewerkschaft mit einem geltungssüchtigen