Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Ausbildungsmarkt

Viele junge Leute finden keine Lehrstelle,
etliche Firmen keinen geeigneten Bewerber. Es läuft etwas schief auf
dem Ausbildungsmarkt. Oder konkreter ausgedrückt: Es klafft eine
Lücke zwischen den Anforderungen der Wirtschaft und den Wünschen der
potentiellen Auszubildenden. Topf und Deckel passen nicht. Dabei kann
man den Unternehmen keinen Vorwurf machen. Sie haben soviele
Lehrstellen angeboten wie seit Jahren nicht. Woran hakt es also? Ein
Hauptproblem ist weiterhin d

Aachener Nachrichten: Sturm im Wasserglas – Die russischen Militärmanöver und die nato; Ein Kommentar von Joachim Zinsen

Was für ein Sturm im Wasserglas! Die Russen halten
Manöver über der Ostsee, der Nordsee und dem Atlantik ab, die Nato
macht Meldung und die meisten deutschen Medien hyperventilieren. Fast
alle Online-Portale beschäftigten sich gestern stundenlang
ausführlich mit dieser Nachricht. Häufig in schrillen Tönen. So, als
sei tatsächlich Gefahr im Verzug. Gut, die Militärflüge waren nicht
gerade eine vertrauensbildende Maßnahme der Russen. Man

Neue Westfälische (Bielefeld): Israel vor neuen Unruhen Provokation BERNHARD HÄNEL

Ein heißer Herbst kündigt sich in Israel an.
Einige Beobachter sprechen bereits von einer Jerusalem-Intifada.
Auslöser dürfte der Wunsch israelischer Extremisten sein, die den
Tempelberg auch für das Judentum nutzen wollen. Für muslimische
Palästinenser eine Provokation, schließlich steht hier mit dem
Felsendom eines der wichtigsten Heiligtümer der islamischen Welt. Die
versuchte Erstürmung des heiligen Ortes durch radikale Juden nach dem

Börsen-Zeitung: Dreckige Pläne, Kommentar zu Vattenfall von Ulli Gericke

Großaktionäre haben immer recht. Wenn schon Carl
Icahn mit seinen überschaubaren 0,9% Aktienanteilen Apple-Chef Tim
Cook zwingen kann, den geforderten Aktienrückkauf auszuweiten, welche
Durchsetzungskraft hat dann ein 100%-Eigner! Wie etwa der schwedische
Staat beim heimischen Erzeuger Vattenfall. Wenn dann nach der
Reichstagswahl eine neue Regierung an die Macht kommt, will diese
natürlich auch ihren nicht unwichtigen Staatsbetrieb auf Linie
bringen. Das war bei de

Weser-Kurier: Kommentar von Markus Lorenz zur Industriepolitik in Norddeutschland

Die industrielle Wertschöpfung aller norddeutschen
Bundesländer zusammen entspricht gerade einmal der von Bayern. Der
Süden hat jedes einzelne der fünf Küstenländer abgehängt, was
Arbeitslosenquoten und Steuereinnahmen eindrucksvoll belegen. Und die
Gefahr ist groß, dass der Abstand weiter wächst. Wer glaubt, allein
als Urlaubsregion könne die Küste auf Dauer mithalten, irrt gewaltig.
Denn Produktion und Energieerzeugung sind und bleibe

China kauft das Gold weg

Die physische Goldnachfrage in Asien steigt. Ein Chinaspezialist bei der drittgrößten kanadischen Bank, der Scotia Bank, ist aufgrund Chinas Goldkäufen, positiv gestimmt.

Schwäbische Zeitung: Putins Spielchen

Gleich zu Beginn: Es droht mit Sicherheit kein
Krieg zwischen Russland und dem Westen. Deshalb sollte die
Aufgeregtheit über die Flüge von russischen Militärmaschinen im
internationalen Luftraum einem ruhigeren Blick weichen. Die Manöver
der russischen Luftwaffe am europäischen Himmel sind Testballons von
Präsident Wladimir Putin, und sie erinnern an die
Machtdemonstrationen des Kalten Krieges.

Die Langstreckenbomber und Tankflugzeuge sollen nach Angaben d

BERLINER MORGENPOST: Richtige Entscheidung/ Ein Leitartikel von Björn Hartmann

Vattenfall will sich von der Braunkohle-Förderung
und den dazugehörenden Kraftwerken in Brandenburg und Sachsen
trennen. Aus unternehmerischer Sicht ist der Abschied völlig richtig.
Der staatliche Konzern aus Schweden hätte sich sogar schon viel
früher zu dem Schritt durchringen müssen. Das Geschäft bereitet dem
Unternehmen zunehmend Sorge und belastet den Konzern, der sich
künftig vor allem auf Handel, Fernwärme und erneuerbare Energien
konzent

Schwäbische Zeitung: Zur Pkw-Maut: Der Pfusch geht weiter

Die Geschichte dieser Pkw-Maut-Debatte taugt
zum Lehrstück in mancherlei Hinsicht. Wer etwa ein Paradebeispiel
sucht für eine Politik, die mit markigen, auf breiten Beifall
zielenden Sprüchen beginnt, um dann im Chaos zu enden, der wird hier
fündig. Die Deutschen zahlen im Ausland, also sollen die Ausländer in
Deutschland zahlen. So hat sinngemäß CSU-Chef Horst Seehofer seine
Kampagne gestartet. Die Kanzlerin musste dann im vergangenen
Bundestagswahlkamp

Stuttgarter Nachrichten: zur geplanten Maut

"Nun hat der Minister es zwar geschafft,
technisch im 21. Jahrhundert anzukommen, indem die Maut elektronisch
überwacht wird. Aberwitzig bleibt die Konstruktion. Da wird eigens
eine neue Abgabe erfunden, die über 50 Millionen Autohalter erst
einmal bezahlen sollen, um sie im Gegenzug über eine Entlastung bei
der Steuer wieder zurückzubekommen. Dieses Prinzip linke Tasche,
rechte Tasche ist eines modernen Staates unwürdig."

Pressekontakt:
Stuttgarter Na