Den Checkout Prozess für das Weihnachtsgeschäft anpassen

Den Checkout Prozess für das Weihnachtsgeschäft anpassen
 

Nur noch 29 Tage bis Weihnachten und die meisten bestellen online die Geschenke für Ihre Liebsten. Ein potenzieller Kunde hat sich in Ihrem Onlineshop zurechtgefunden und will nun das ein oder andere Produkt bestellen. Dem Abschluss der Bestellung steht eigentlich nichts mehr im Weg. Oder doch? Die Realität sieht oftmals anders aus und die letzte kritische Hürde muss noch überwunden werden: Der Checkout Prozess. Laut aktueller Studien liegt die Abbruchrate vor dem Bezahlen je nach Branche im Durchschnitt bei erschreckenden 40% bis 80%. Sicherlich fragen Sie sich, wie Sie also diese letzte Hürde mit einer möglichst geringen Abbruchrate überwinden können. Ganz einfach, indem Sie Ihren Checkout Prozess optimieren und kundenfreundlicher gestalten.

Den Checkout Prozess optimieren – Das ist wichtig für einen userfreundlichen Bestellvorgang:

– Unkomplizierte Gestaltung
– Verschiedene Zahlungsmöglichkeiten anbieten
– Mobile Optimiert
– Gast-Einkäufe ermöglichen
– Verkürzung des Weges zum Kaufabschluss (maximal 5 Schritte)
– Prozessanzeige (Wie weit bin ich schon?)
– Tunnelling (ablenkende Elemente ausblenden)
– Trust generieren (USPs, Hinweis auf Datenschutz und Trust-Symbole)
– Service-Hotline und ggf. Live-Chat anbieten

Den Checkout Prozess optimieren – Weihnachtsvorbereitungen ohne Stress – auch im E-Commerce
Prinzipiell können Sie als Onlinehändler nie früh genug damit beginnen, nicht alle Weihnachtsvorbereitungen zu treffen. Viele Unternehmer nutzen bereits das Sommerloch, um Marketingaktionen zu konzipieren und Weihnachtsrabatte zu planen. Somit bleibt genug Vorbereitungszeit und Sie genießen die vorweihnachtliche Zeit ohne Stress. Doch keine Sorge, selbst wenn Sie erst später mit den Vorbereitungen für Weihnachten beginnen, können Sie noch einige Aktionen umsetzen.

Den Checkout Prozess optimieren – Die richtige Zahlungsmöglichkeit anbieten

Beginnen wir mit dem Albtraum für jeden Shopbesitzer. Das Produkt ist im Warenkorb, die Rechnungs- und Versandadresse sind eingegeben. Kurz: der Nutzer will das Produkt auf jeden Fall kaufen. Im nächsten Schritt nur noch die Zahlungsmöglichkeit wählen, bestätigen und fertig. Jetzt kommt der Haken: der Shop bietet die beliebteste Zahlart Kauf auf Rechnung nicht an. Schade, dann eben beim Konkurrenten einkaufen.

Wie viele Zahlarten sollten Shopbesitzer anbieten? Eine große Auswahl spricht viele Käufer an und verringert die Abbruchquote. Aber welche sind die Richtigen? Wie in dem Diagramm oben zu sehen ist, werden Sie mit Paypal, Rechnung, Lastschrift/Kreditkarte und Direktzahlung etwa 95% aller Kunden zufrieden stellen. Für hochpreisige Produkte sollten Sie die Ratenzahlung in Erwägung ziehen.

Den Checkout Prozess optimieren – Mobile Optimierung

40% der Onlineshopper nutzen mindestens zwei Geräte bei ihrem Einkauf. Es macht sehr deutlich, wie wichtig die Optimierung eines Onlineshops für verschiedenste Endgeräte geworden ist. Weist ein Shop hier Defizite auf, verliert man Umsatz! Wer bisher sehr wenig in die Optimierung seines Onlineshops für Endgeräte wie Smartphones investiert hat, dürfte das im Weihnachtsgeschäft 2019 nicht mehr in ausreichendem Maß nachholen können, sollte sich aber spätestens 2020 darum kümmern.

Den Checkout Prozess optimieren – Orientierung und Struktur bieten

Für die Benutzerführung ist es von großer Bedeutung, dass dieser stets einen Überblick darüber hat, in welcher Phase des Checkouts er sich gerade befindet. Dabei sollten die bereits erledigten und die noch ausstehenden Schritte in Form eines Fortschrittsindikators aufgezeigt werden. Es besteht sogar die Möglichkeit, über diese Visualisierung zu bereits abgeschlossenen Teilschritten zu navigieren, um dort beispielsweise nochmal Änderungen vorzunehmen. Hierbei ist es selbstverständlich erforderlich, dass auch alle Informationen, die danach eingegeben wurden, noch verfügbar sind, wenn der Nutzer wieder zum letzten Schritt zurückspringt. Durch diese Art der Benutzerführung haben die potentiellen Kunden stets ein gutes Gefühl davon, wo sie gerade stehen, was sie bereits erledigt haben und was noch vor ihnen liegt. Die Navigationsmöglichkeit vermittelt zusätzlich dazu ein Gefühl von Kontrolle, wodurch sich die Nutzer sicherer fühlen.

Risikomanagement: professionelle Informationsdienste im Risikomanagement

Die Bonitätsauskünfte liefern Ihnen zuverlässige Informationen über die Zahlungsmoral von Unternehmen und Käufer. Die Informationen erhalten Sie über das Online Portal oder über die direkte Shop Schnittstelle. Sie bekommen recherchierte Hintergrundinformationen, die Ihnen eine qualifizierte Gesamtbeurteilung Ihres Engagements ermöglichen. Dabei werden Informationen verschiedener Datenbanken in sekundenschnelle zu einer kompakten Bonitätsauskunft zusammengefasst und mit Hilfe eines Ampelsystems Bonitätsindex bzw. das Ausfallrisiko visualisiert. Ihre Entscheidungen stehen somit auf einer soliden Basis.

Fazit
Es ist nicht unmöglich, das Weihnachtsgeschäft als Onlinehändler umsetzungsstark und stressfrei zu meistern. Mit jedem Jahr gewinnen Sie, beispielsweise durch eine Versandanalyse, wertvolles Wissen, das Sie für kommende Weihnachtszeiten nutzen und so Jahr für Jahr stressfreier gestalten können. Oh du schöne Weihnachtszeit! Bereits das Verändern kleiner Stellschrauben im Onlineshop, kann eine positive Auswirkung auf die Conversion haben. Durch Usability-Tests lassen sich eine Vielzahl an Optimierungspotentialen aufdecken um somit für nutzerfreundliche Webseiten zu sorgen. Mit einem Risikomanagement können Sie auch die Ausfallquote der Nichtzahler verringern und bleiben somit auch Liquide.

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