Das von der EU-Kommission mit einer Rekordsumme
bestrafte Lkw-Kartell hat in 14 Jahren einen geschätzten
Gesamtschaden von rund 100 Milliarden Euro verursacht. „Wir gehen von
600.000 Geschädigten aus und einem Schaden von durchschnittlich
12.000 Euro pro Fahrzeug“, sagte der Anwalt Christopher Rother, der
die Berliner Niederlassung der US-Kanzlei Hausfeld leitet, dem
„Tagesspiegel“ (Mittwochausgabe). Rother vertritt einen geschädigten
Lkw-Fuhrparkunternehmer. Der Volkswagen-Konzern, gegen den Hausfeld
in der Diesel-Affäre vorgeht, sei mit gleich zwei Marken – MAN und
Scania – an dem Kartell beteiligt gewesen, sagte Rother. Gegen Scania
wird allerdings noch ermittelt.
Inhaltliche Rückfragen richten Sie bitte an: Der Tagesspiegel,
Wirtschaftsressort, Telefon: 030-29021-14602.
Pressekontakt:
Der Tagesspiegel
Chefin vom Dienst
Patricia Wolf
Telefon: 030-29021 14013
E-Mail: cvd@tagesspiegel.de