Der Tagesspiegel: DIW-Chef: Industriepolitik der Bundesregierung gefährdet den Erfolg deutscher Exportunternehmen

Der Präsident des Deutschen Instituts für
Wirtschaftsforschung (DIW), Marcell Fratzscher, hat sich gegen die
industriepolitischen Pläne von Bundeswirtschaftsminister Peter
Altmaier (CDU) ausgesprochen. In einem Gastbeitrag für den Berliner
“Tagesspiegel” (Mittwochausgabe) schreibt der Chef des Deutschen
Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), die vorgeschlagene Politik
der Bundesregierung “würde unser Wirtschaftsmodell grundlegend
verändern und die großen Erfolge deutscher Exportunternehmen
gefährden”. Gerade die deutsche Wirtschaft basiere stark auf
innovativen mittelständischen Unternehmen, die von einer solchen
Industriestrategie bedroht wären. “Die europäische Antwort auf den
Systemwettbewerb mit China und den USA darf nicht eine Abkehr von
diesem Modell und eine Wendung hin zu Protektionismus sein”, so der
DIW-Chefökonom. Stattdessen fordert er die Schaffung eines
europäischen Marktes, “der denen der USA und China in Größe und
Leistungsfähigkeit in nichts nachsteht”. “Dies erfordert dringend
eine Vollendung des europäischen Binnenmarktes für Dienstleistungen
sowie des digitalen Binnenmarktes”, schreibt Fratzscher und spricht
sich zudem für eine Vereinheitlichung von Standards und Regeln in der
EU aus.

https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/diw-oekonomen-fratzscher-un
d-duso-industriepolitik-der-bundesregierung-wuerde-deutsche-exportunt
ernehmen-gefaehrden/24067382.html

Pressekontakt:
Der Tagesspiegel
Chefin vom Dienst
Patricia Wolf
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