Der Tagesspiegel: Rüstungskonzern MBDA fordert von Kramp-Karrenbauer mehr Verlässlichkeit bei Rüstungsexporten

Der europäische Rüstungskonzern MBDA hat von der
Bundesregierung mehr bessere Bedingungen für Rüstungsexporte
gefordert. “Die Bundesregierung muss dafür sorgen, dass zu Beginn
eines Projektes Planbarkeit hergestellt wird, die in einen
Vertrauensschutz mündet”, sagte Deutschland-Geschäftsführer Thomas
Gottschild dem “Tagesspiegel” (Freitagausgabe). Es sei in der
Vergangenheit vorgekommen, dass aufgrund unterschiedlicher Bewertung
politischer Fragen zwischen den Partnerregierungen Lizenzen entzogen
wurden, die bei Auftragsvergabe aber vorlagen. “Es muss
sichergestellt sein, dass wir auch die Möglichkeit haben, zu liefern,
wenn wir in einem Vertrag sind”, forderte Gottschild.

Andernfalls würden die Teile anderswo produziert und deutsche
Unternehmen in internationale Rüstungskooperationen nicht mehr
einbezogen. Auf die Frage, was er von Annegret Kramp-Karrenbauer
(CDU) als neue Bundesverteidigungsministerin erwarte, sagte
Gottschild: “Für die Ausrüstung der Bundeswehr und damit für die
Rüstungsindustrie ist zuverlässige Planbarkeit unverzichtbar, sowohl
in der eigenen Verwaltung als auch bei europäischen
Rüstungskooperationen.” Deutschland sei dabei, hier seine Rolle als
verlässlicher Partner zu verspielen.

https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/mahnung-aus-der-ruestungsin
dustrie-deutschland-muss-in-ein-neues-schutzsystem-investieren/246718
46.html

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