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Die Datenschutzgrundverordnung schwebtüber allem – Kommentar zum Europäischen Datenschutztag

Auf Initiative des Europarats wird am 27. Januar 2017
zum mittlerweile zehnten Mal der Europäische Datenschutztag
ausgerichtet. Ziel des Datenschutztages ist es, das Bewusstsein für
Datenschutz bei den EU-Verbrauchern aber auch bei Unternehmen zu
stärken. Für Unternehmen steht dabei dieses Jahr ein zentrales Thema
im Raum: die neue EU-Datenschutzgrundverordnung, die im Mai 2016
offiziell in Kraft getreten ist. Stichtag zur Umsetzung der
Verordnung ist der 28. Mai 2018. Das mag auf den ersten Blick noch
lange hin sein, doch je früher sich Unternehmen mit den Auswirkungen
der Verordnung auf ihr Geschäft befassen, desto besser können sich
sich vorbereiten und die Verordnung ggf. sogar als Chance nutzen.
Laut einer aktuellen Bitkom Studie haben jedoch ganze 44 Prozent der
Unternehmen die EU-Datenschutz-Grundverordnung noch gar nicht auf dem
Schirm.

Die Nutzung von (personenbezogenen) Daten ist aus dem Marketing
kaum mehr wegzudenken. Daten sind stets die Grundlage, um Marketing-
und Servicekommunikation kundenzentriert auszurichten. Aus
personenbezogenen Daten, die der Kunde an allen Touchpoints
hinterlässt, werden die Erkenntnisse über die Kunden gewonnen, die
notwendig sind, um Kommunikation individuell auf die
Kundenbedürfnisse anzupassen. Dies sind beispielsweise
Transaktionsdaten aus Buchungen und Bonussystemen, Reaktionsdaten aus
Kampagnen oder an anderen digitalen Kontaktpunkten der Customer
Journey (etwa der Website/Buchungsplattform) sowie Standortdaten aus
Location-Based Services. Durch die Zuordnung dieser Daten zu einem
dezidierten Nutzerprofil (Profiling) lassen sich mittels
verschiedener Analyseinstrumente, von Scoringmodellen bis hin zu
komplexen Data Mining Verfahren, marketingrelevante Insights zu dem
einzelnen Nutzer gewinnen. Datenschutzgrundverordnung regelt
Europäischen Datenschutz neu

Je mehr die Nutzung von Daten im Marketing und darüber hinaus in
digitalen Geschäftsmodellen aller Art an Relevanz gewinnt, desto
wichtiger wird für Unternehmen auch das Thema Datenschutz und damit
die Kenntnis und Umsetzung der rechtlichen Rahmenbedingungen für
datenschutzkonforme Nutzung (personenbezogener) Daten. Mit der
EU-Datenschutzgrundverordnung wurde nun erstmals ein Regelwerk
geschaffen, dass die Erfassung und Verarbeitung von Daten EU-weit
regelt und damit das Nebeneinander verschiedener, abweichender
nationaler Regelungen beendet. Welche Auswirkungen die
Datenschutzgrundverordnung auf Unternehmen hat, hängt vom jeweiligen
Geschäftsmodell ab. Deutsche Unternehmen haben bei der Umsetzung der
Datenschutzgrundverordnung jedoch definitiv einen Vorsprung, da sich
die Datenschutzgrundverordnung in vielen Teilen an der bisherigen
deutschen Rechtslage orientiert und viele Unternehmen die
wesentlichen Anforderungen bereits umgesetzt haben. Darauf sollten
sich deutsche Unternehmen jedoch nicht verlassen. Auch wenn der
Stichtag zur Umsetzung der Verordnung erst am 28. Mai 2018 ist, ist
es für Unternehmen von Vorteil, frühzeitig zu prüfen, ob sie von der
Datenschutzgrundverordnung betroffen sind und ob sie ggf. Anpassungen
an ihren bisherigen Prozessen vornehmen müssen, um auch in Zukunft
rechtssicher aufgestellt zu sein. Dass viele Unternehmen dies noch
nicht getan haben, zeigt eine aktuelle Bitkom Studie. Laut der Studie
haben 44 Prozent der Unternehmen die Datenschutzgrundverordnung noch
nicht einmal auf dem Schirm.

Dabei brauchen deutsche Unternehmen die
EU-Datenschutzgrundverordnung nicht als Hürde bei der Nutzung von
Daten begreifen, sondern ganz im Gegenteil als Wettbewerbsvorteil.
Wie bereits erwähnt, haben deutsche Unternehmen Vorgaben, die für
andere Unternehmen ggf. noch eine Herausforderung sind, oftmals
bereits umgesetzt. Dieser Wettbewerbsvorteil gilt insbesondere
gegenüber US-Unternehmen, die sich sich ebenfalls an die
Datenschutzgrundverordnung zu halten haben, wenn sie ihre Dienste
innerhalb der EU anbieten. Um diesen Wettbewerbsvorteil zu nutzen,
gilt es, das Thema Datenschutz auch in der Kommunikation
hervorzuheben. Denn Verbraucher aber auch Unternehmenskunden sind
hohe Datenschutzstandards ein wichtiger Faktor für Vertrauen in einen
Anbieter und damit auch konkretes Kauf-/Nutzungsargument.

37 Fragen und Antworten zur Datenschutzgrundverordnung

Welche Daten und Handlungen sind von der
Datenschutzgrundverordnung erfasst? Wen betrifft die
Datenschutzgrundverordnung in welchem Ausmaß? Wann benötige ich eine
Einwilligung für die Verarbeitung von Daten und welche Reichweite hat
diese Verarbeitung innerhlab der Organisation?

Auf diese und weitere Fragen liefert die Checkliste „37 Fragen zur
Datenschutzgrundverordnung“ ausführliche Antworten. Die Checkliste
wurde in Zusammenarbeit mit der international renommierten Kanzlei
Bird&Bird erarbeitet und ist der bislang ausführlichste Ratgeber für
Unternehmen zum Umgang mit der Datenschutzgrundverordnung. Die
Checkliste gibt es zum kostenlosen Download unter
https://www.artegic.com/de/checkliste-datenschutzgrundverordnung

Pressekontakt:
artegic AG
Zanderstraße 7
53177 Bonn

Herr Sebastian Pieper

Tel: +49(0)228 22 77 97-0
Fax: +49(0)228 22 77 97-900

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Original-Content von: artegic AG, übermittelt durch news aktuell

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