Die Erleichterung der Kreditvergabe für den Mittelstand ist ein wichtiger Schritt zur Unterstützung des innerstädtischen Modehandels / Echte Zuwendungen des Bundes bleiben erforderlich

Pressemitteilung der Industrie Initiative zur Unterstützung des innerstädtischen Modefachhandel

Absender: KATAG AG Daniel Terberger, Opus GmbH Stefan Leewe, MARC O–POLO AG Dieter Holzer

Die Erleichterung der Kreditvergabe für den Mittelstand ist ein wichtiger Schritt zur Unterstützung des innerstädtischen Modehandels. Echte Zuwendungen des Bundes bleiben erforderlich.

Die Initiative der Industrie zur Unterstützung des Modefachhandels begrüßt die Nachbesserung zur erleichterten Kreditvergabe durch die KfW. Durch die Vergabe der Darlehen mit 100% Staatsbürgschaft wird es vielen mittelständischen Modefachhändlern gelingen, an dem Hilfsprogramm zu partizipieren. “Das Soziotop unserer Innenstädte ist nach wie vor in Gefahr”, so Daniel Terberger, KATAG AG. “Mit dieser bedeutsamen Veränderung des Hilfsprogrammes wird sich die Durchdringung der Hilfen aber sicher vervielfachen”.

Der aktuelle Lock Down des deutschen Modehandels bedroht die Existenz des Handels und der Industrie massiv. Betroffen sind viele tausend Unternehmen und Tausende von Mitarbeitern.

“Die 100% Staatsbürgschaft ist ein sehr wichtiger Schritt” so Dieter Holzer, MARC O–POLO AG, “aber es werden auch echte staatliche Zuwendungen wie z.B. Steuererleichterungen oder Darlehenswandlungen in echte Zuschüsse benötigt, um den Schaden der Corona Krise aus dem System zu bekommen.”

Der Modefachhandel ist durch den Verlust der Frühjahr/Sommer Saison und des bedeutsamen Ostergeschäftes mit hohen Warenlägern konfrontiert. Gleichzeitig ist bereits disponierte Ware in der Pipeline. Der nachweisbar entstandene Deckungsbeitragsverlust durch den Saisonausfall, gemessen am 3 Jahres Schnitt der Vorjahre, sollte von den Darlehen abgezogen werden können bzw. in echte Zuschüsse umwandelbar sein. Eine Möglichkeit der Steuererleichterung ist die nachträgliche Anrechnung der voraussichtlichen Verluste aus 2020 gegen die Gewinne der vergangenen 5 Jahre und daraus abgeleitet dann die Rückerstattung der gezahlten Einkommens-/Körperschafts-/ Gewerbe-Steuern der Unternehmen. So würde sichergestellt, dass die politische Zielsetzung, nur gesunde Unternehmen zu erhalten, erfüllt ist.

Stand heute müssen die KfW-Darlehen und Steuerstundungen zurückgeführt werden. Das heißt, der Modefachhandel finanziert die Krise, dies behindert jedoch die Investitionsmöglichkeiten für Jahre.

Pressekontakt:

Albert Fetsch, Hofgartenstraße 1, D-83071 Stephanskirchen
Tel.:+49 (0)8036 90-1076, AlbertFetsch@marc-o-polo.com

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/127249/4567138
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