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Die Festnahme von 25 ukrainischen Nationalisten durch russische Sicherheitskräfte ist ein Beweis für eine „asymmetrische Operation“ um gegen Russland vorzugehen, erklärte der führende russische Militärexperte Prof. Chris Bellamy

Die Spannungen zwischen Russland und der Ukraine haben dramatisch
zugenommen, da 25 ukrainische Nationalisten durch russische
Streitkräfte abgefangen und festgenommen wurden. Es wird davon
ausgegangen, dass sie einen Sabotageakt und eine grossangelegte
Bombenattacke im russischen Kernland planten.

Professor Chris Bellamy, der führende Militärexperte für Russland
und für die früheren Sowjetische Union, beobachtete diese Ereignisse
und erklärte: „–Ultranationalisten– wie die radikale Bewegung „Prawyj
Sektor“ in der Ukraine haben möglicherweise auf eine Gelegenheit
gewartet, um die Region angesichts des Referendums auf der Krim zu
destabilisieren. Solche Aktionen könnten die Spannungen, die bereits
zwischen der NATO und deren Verbündeten und Russland bestehen,
verstärken, falls die Unterstützung für diese Lager weiter anhält und
es zu mehr versuchten Sabotage- und Terroristenanschlägen gegen
Russland in den Regionen Rostow, Wolgograd, Twer, Orjol und Belgorod
kommt.“

Laut russischen Medienberichten hat die russische
Generalstaatsanwaltschaft bereits Anschuldigungen gegen den Anführer
der „Prawyj Sektor“ Dmytro Jarosch in absentia erhoben, unter anderem
aufgrund von geplanten terroristischen und extremistischen
Aktivitäten im russischen Kernland. Es gibt auch Berichte, dass
Jarosch Kontakt mit den in Tschetschenien ansässigen
Terroristengruppenführer Doku Umarow aufgenommen hat, um
antirussische Lager in der Ukraine mit Waffen und Munition
auszustatten.

„Es würde mich erstaunen, falls solche Provokationen die russische
Regierung dazu zwingen würden, die bereits angespannte Situation in
der Region noch zu verschärfen. Russland hat lange Bedrohungen durch
Terroristen befürchtet, die bisher vor allen Dingen mit
tschetschenischen Terroristen in Zusammenhang gebracht wurden, doch
die jüngsten Entwicklungen sind besorgniserregend.

Angesichts der asymmetrischen konventionellen Militärkraft der
Ukraine und Russland ist es nicht sehr erstaunlich, dass die Lager in
der Ukraine unter Umständen versuchen, eine Art asymmetrische
terroristische Operation durchzuführen.

Diese Ereignisse zeigen die Dringlichkeit einer internationalen
Friedenskonferenz, mit der allen Seiten das Gefühl gegeben wird, dass
ihre territoriale Integrität und Sicherheit vom internationalen
Gesetz anerkannt werden. Jegliche Schritte, um die Spannungen
zwischen Russland und der Ukraine abzubauen, müssen schnellstmöglich
unternommen werden, um alle Parteien zufriedenzustellen, anstatt das
es zu gesteigerten Spannungen kommt, die direkt den Extremisten in
die Hände spielen“, merkte Prof. Bellamy an.

Der Sicherheitsdienst der Ukraine (SBU) hat sich unmittelbar vom
terroristischen Übergriff in Russland distanziert, doch laut Prof.
Bellamy weisst dieser Schritt alle Merkmale einer verdeckten
Operation auf.

„Es dient den Interessen der Ukraine, wenn das Land angibt,
unmittelbar von russischen Attacken bedroht zu sein und unter
Umständen einen Guerrilla-Krieg führen zu müssen. Diese jüngsten
Entwicklungen sind besorgniserregend, da sie zeigen, wie
extremistische Elemente militärische Entscheidungen der ukrainischen
Streitkräfte beeinflussen, die mit dubiosen Mitteln ihre Ziele
erreichen könnten“, erklärte Prof. Bellamy.

Pressekontakt:
Presseanfragen: Ardafrevesh Kolah FCIPR, Tel.: +44-208-542-8786 /
+44-77100-77941, E-Mail: ardi@kolah.com

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