Die Hindernisse, vor denen Führungskräfte im Digitalbereich stehen, können Non-Tech-Organisationen gefährden.

Während die Anstrengungen bei der
Umsetzung der Digitalisierung in Non-Tech-Organisationen zunehmen,
beleuchtet der aktuelle Bericht des globalen
Executive-Search-Unternehmens Amrop die Situation von
C-Suite-Führungskräften (Geschäftsführer und Bereichsleiter m/w/d) im
Digitalbereich, die an der Front des Wandels stehen. Die Untersuchung
deckt Schwächen in vier Schlüsselbereichen auf: dem organisatorischen
Kontext, der Haltung der Vorstände, der Rolle der Führungskräfte und
dem Vertrauen der Führungskräfte in ihre eigenen Kompetenzen.

Die Organisation: Führungskräfte im Digitalbereich haben einen
schweren Kampf auszutragen. 45 % klagen über mangelnde Dynamik und
Schnelligkeit.

Führungskräfte werden häufig durch fragmentierte, komplexe
Organisationsstrukturen, Schwierigkeiten bei der Identifizierung
wichtiger Stakeholder und eine unklare Strategie blockiert. Rund ein
Drittel stellt sich Fragen zum ROI. 50 % geben an, dass der Fokus in
den Unternehmen mehr auf die Finanzen als auf die Zukunft gelegt
wird, und die Befragten klagen über einen allgemeinen Mangel an
Realismus und Durchhaltevermögen. Vier Herausforderungen werden von
einem Viertel der Führungskräfte als kritisch eingestuft: die
sinnvolle Datenverarbeitung, das digitale Risiko, regulatorische
Verzögerungen und die Unzufriedenheit der Kunden.

Die Vorstände: Worte, denen keine Taten folgen: Nur 33 % der
Führungskräfte im Digitalbereich werden ausreichend unterstützt und
mit den nötigen Ressourcen ausgestattet.

Für die Vorstände hat die Digitalisierung hohe Priorität, sagen 69
% der befragten Führungskräfte; d. h. die Vorstände geben ihnen
Freiraum und nehmen ihren Input auf. Jedoch gibt nur ein Drittel der
Führungskräfte an, dass ihre Vorstände ihnen die nötigen Ressourcen
zuweisen und sicherstellen, dass digitale Initiativen in der Praxis
umgesetzt werden. Nur 28 % glauben, dass ihre Vorstände die Bedeutung
und die Möglichkeiten des Digitalbereichs vollständig erfassen. Der
Fokus liegt (zu) oft auf Transaktionen oder auf der Schnittstelle zum
Kunden.

Die Rolle: Unterstützung über die Flitterwochen hinaus. Nur 18 %
der Führungskräfte im Digitalbereich bekommen einen Mentor oder
Coach.

Führungskräfte im Digitalbereich haben in der Regel einen guten
Start, wenn sie in ein Unternehmen eintreten: 80 % wird ein
attraktives Tätigkeitsprofil geboten. Zwei Dritteln fällt es leicht,
sich für die Stelle zu entscheiden, und sie werden (zumindest beim
Eintritt) mit den wichtigsten Stakeholdern bekanntgemacht. Aber nur
die Hälfte fühlt sich durch ihren Onboarding-Prozess wirklich gut
informiert oder darin unterstützt, schnell erste Ergebnisse zu
erzielen. Und nur jeder Fünfte bekommt einen erfahrenen Mentor oder
Coach an die Seite gestellt.

Die Kompetenzen: Führungskräfte im Digitalbereich haben ein hohes
Selbstvertrauen. Aber nur 26 % fühlen sich in punkto Sicherheit auf
dem neuesten Stand.

Amrop hat die Kernkompetenzen für Chief Digital Officer und ihnen
Gleichgestellte in einem Kompetenzmodell mit 4 Dimensionen und 16
Indikatoren erfasst. C-Suite-Führungskräfte im Digitalbereich wurden
um eine Selbsteinschätzung gebeten: In 13 Bereichen fühlen sich
weniger als 40 % ganz sicher. Und nur einer von vier hält sich selbst
in den vier Schlüsselbereichen – Definition von Leistungsindikatoren,
Risikomanagement, Talentmanagement und Sicherheit – für absolut
kompetent.

“Dieser Bericht zeigt die Schwachpunkte der digitalen
Transformation in Non-Tech-Unternehmen auf”, so Job Voorhoeve, Leiter
der globalen digitalen Praxis von Amrop. “In einem unübersichtlichen
Umfeld helfen diese Erkenntnisse Vorständen und Führungskräften,
konkrete Handlungsfelder zu erkennen.”

Über die Studie

159 C-Suite-Führungskräfte im Digitalbereich hauptsächlich aus den
EMEA-Ländern und aus verschiedenen Branchen nahmen an einer
tiefgehenden Umfrage teil: “Digitalisation in Boards (Digitalisierung
in den Vorständen)”, 3. Auflage. 53 % der Teilnehmer hatten einen
globalen Einflussbereich. 90 % gaben sich als Chief Digital Officer,
Chief Technology Officer, Chief Information Officer, Chief IT Officer
oder unabhängiges Vorstandsmitglied zu erkennen.

Über Amrop

Amrop (https://www.amrop.com/) berät Organisationen in den
Bereichen Führungskräftesuche sowie Vorstands- und
Führungsdienstleistungen. Mit über 70 Niederlassungen in 50 Ländern
unterstützt Amrop Unternehmen bei der Suche und Positionierung von
“Leaders for What–s Next”: Top-Talente, die schon jetzt
grenzüberschreitend in Märkten auf der ganzen Welt arbeiten.
AmropCivitas (https://amropcivitas.com/), die deutsche Firma von
Amrop, ist mit 9 Partnern in Berlin, Düsseldorf, Hamburg und München
vertreten.

Link zur Studie
(https://www.amrop.com/digitization-on-boards-iii-report)

Logo – https://mma.prnewswire.com/media/1011035/Amrop_Logo.jpg

Für weitere Informationen
Christian G. Hirsch, Managing Partner
Tel.: +49-89-383859-40
christian.hirsch@amropcivitas.com

Original-Content von: AMROP, übermittelt durch news aktuell

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.


Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de Blog Top Liste - by TopBlogs.de Blogverzeichnis