„Die Kapitalanlage muss sich der Lebenssituation anpassen“

Mit Blick auf die kontinuierlich sinkenden Quoten in der gesetzlichen Rentenversicherung und die (sich durch die Corona-Krise weiter verschärfende) Nullzins-Problematik bei klassischen Sparanlagen und Lebens- und Rentenversicherungen rückt die Frage nach der tragfähigen und erfolgreichen Gestaltung der Ruhestandsfinanzierung wieder stärker in den Fokus. Wie kann ich also frühzeitig mit einem sicheren Konzept und möglicherweise eher durchschnittlichen Einzahlungen ein Vermögen für den Ruhestand aufbauen, aber dabei auch größtmögliche Flexibilität bewahren?

„Um diese Ziele zu erreichen, ist es notwendig, ein finanzielles Lebensphasenkonzept aufzubauen. Dabei steht im Fokus, eine sehr professionelle Kapitalanlage mit einer laufenden Finanzplanungsstrategie zu kombinieren. Das bedeutet, dass die Geldanlage der Lebenssituation folgt und nicht umgekehrt“, sagt der Krefelder Finanzberater Rolf Klein von der Neutralis Kapitalberatung (www.proneutralis.de). Er hat für Anleger ein solches finanzielles Lebensphasenkonzept entwickelt und darin seine langjährigen Erfahrungen als Finanzplaner einfließen lassen.

Er versteht den Ansatz als echte „lebensbegleitende Strategie“ mit zahlreichen Ebenen, die immer wieder betreten und verlassen werden können. Konkret bedeutet das, dass der Kunde die Kapitalanlage so nutzt, wie er sie gerade benötigt, und das ohne zusätzliche Gebühren oder Hürden beim Wiedereinstieg. Monatliche Sparraten können beliebig oft verändert oder ausgesetzt werden, punktuelle Einzahlungen und Entnahmen sind jederzeit möglich, ebenso im Alter die genaue Berechnung monatlicher Ausschüttungen als Investmentrente. Die erfolgreiche Geldanlage gewährleistet der Finanzberater über seine digitale Fonds-Vermögensverwaltung „Target Managed Depot“ (www.tmd-ar.de). Auf Basis eines makroökonomischen Ansatzes wird die Aufteilung (Diversifikation) eines Vermögens auf verschiedene Anlageklassen wie Anleihen, Aktien, Immobilien, Währungen und Edelmetalle durchgeführt.

„Die digitale Strategie orientiert sich am sogenannten Absolute Return-Ansatz. Darunter versteht man eine flexible Ertragsgenerierung über dem Geldmarkt mit einem langfristigen Anlageziel. Kurzfristig gesteht man einem solchen Konzept auch zu, Verluste zu erwirtschaften. Das unterscheidet eine aktive Strategie auch von Robo-Advisors, die ausschließlich auf Algorithmen basieren, um die Allokation der Wertpapiere zu gestalten“, erklärt Rolf Klein. Diese seien passiv und orientierten sich in der Regel nur an bestimmten großen Indizes. Sobald es zu einer Krise komme, verlören die Strategien schnell an Wert.

Der Ansatz von Rolf Klein geht aber noch weiter: „Ebenso werden dabei keine Abschlussentgelte fällig, im Gegensatz zu Lebens- und Rentenversicherungen oder auch Investmentfonds von Banken und Versicherungen, und es werden auch keine Beratungshonorare separat abgerechnet. Das spart über die Jahre hinweg sehr viel Geld.“ Das Honorar beläuft sich, inklusive aller Gebühren für Depotbank etc., auf rund 1,6 Prozent der Anlagesumme pro Jahr.

Rolf Klein will Kunden auch mit kleineren Vermögen durch das finanzielle Lebensphasenkonzept die Möglichkeit eröffnen, von den weitreichenden Vorteilen einer langfristigen Finanzplanung zu profitieren und das Vermögen im Rahmen der sich immer wieder verändernden Lebenssituation zu mehren. Er gibt ein Rechenbeispiel (Muster!), das sich an einem durchschnittlichen jährlichen Ertrag von drei Prozent in der Kapitalanlage orientiert: Wer über 30 Jahre (also bis zum 65. Lebensjahr) insgesamt 176.000 Euro in das Lebensphasen-Depot einzahlt und mit 62 Jahren 40.000 Euro entnimmt, kann sich ab 65 bis zum 90. Lebensjahr monatlich 750 Euro als Rente auszahlen lassen. Das Vermögen wird weiterhin so angelegt, das mit 90 Jahren immer noch mehr als 100.000 Euro vorhanden sind und an die Kinder oder einen guten Zweck übertragen werden können.

„Wir können durch unser Modell sämtliche Situationen simulieren und den Kunden unter verschiedenen Voraussetzungen genau ihre finanzielle Situation im Alter und die Möglichkeiten des Vermögensaufbaus aufzeigen. Diese Beratung ist der Start des finanziellen Lebensphasenkonzepts“, betont Rolf Klein.

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