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Die SPD und die Politik des Bauchs.


 

Immer wieder war meine Frage: Will die SPD überhaupt noch an die Macht? Glaubt diese Führung an den Volkspartei-Geist der SPD? Anscheinend nicht, denn wie sonst kann es sein, dass sie der Partei in ihrem Egoismus so schaden?

Die SPD braucht eine total neue Spitze, Frauen und Männer mit ganz neuen und frischen Gesichtern und Ideen und mit dem totalen Wille die Macht zu erobern..
Wenn Politik nicht mehr für die Menschen, sondern für eigene Interessen gemacht wird, ist die Demokratie in Gefahr.

In zwei Briefen an die SPD hatte ich den Absturz von Herrn Schulz vorhergesagt, wenn er sich weiter so verhielte. In meinem letzten offenen Brief vom 20.01.18 mit dem Titel
„Arme SPD: Schulz – Führer ohne Führer- oder Machtinstinkt Aus einer Merkel-Krise wird eine Schulz-Krise… Aus einem Union-Desaster wird ein SPD-Drama“ habe ich diese Gefahr für die SPD und Herrn Schulz noch betont. Leider ist es genauso passiert.
https://dantseblog.wordpress.com/2018/01/20/arme-spd-schulz-fuehrer-ohne-fuehrer-oder-machtinstinkt-aus-einer-merkel-krise-wird-eine-schulz-krise/

Es ist für mich bis heute nicht zu verstehen, wie Menschen aus eigenem Interesse so blind sein können, dass sie so klare Gefahren nicht erkennen und sich nicht beraten lassen.
Was in der SPD seit Jahren und nicht erst seit heute passiert, war vorauszusehen. Dass ein paar Funktionäre aus klar egoistischen Beweggründen eine Volkspartei zerstören ist beschämend und macht wütend.

Seit Jahren ist es nur eine bestimmte Gruppe innerhalb der SPD, die den „Kuchen“ unter sich verteilt. Man kann schon lange sehen, dass es bei vielen in dieser Spitzengruppe nicht darum geht, die SPD als stärkste Partei an die Macht zu bringen, sondern vielmehr geht es darum, welche Posten man bekleiden kann, um sich so lange wie möglich den Bauch vollzuschlagen. Was man dann Politik des Bauches nennt. Das bedeutet, es geht nur darum, zu sehen, was in einem Bauch reingeht und nicht, was der Gemeinschaft hilft.

Dieser Streit zwischen Herrn Gabriel und Herrn Schulz hätte ich in dieser Form in einer Demokratie nicht erwartet. Dass so etwas oft in Ländern, die wir undemokratisch nennen, passiert, kann man nachvollziehen, aber nicht in einem großen demokratischen Land wie Deutschland. Ich hätte erwartet, dass Gabriel über den Inhalt der Koalitionsverhandlung schimpft und nicht über seine einträgliche und saftige Stellung als Außenminister. Noch weniger kann ich verstehen, dass Schulz direkt nach der Verhandlung mit der CDU den „lästigen“ Posten des SPD-Vorsitzenden abgegeben hat, um den ruhmreichen Posten des Außenministers zu übernehmen. Das zeigt, was ich Schulz von Anfang an vorgeworfen habe: mangelnden Machtinstinkt. Man hatte sofort das Gefühl, Herr Schulz glaubt selbst nicht an seine Partei und ist nicht daran interessiert, dass diese Partei in 4 Jahren die Macht übernimmt.

Ich hätte erwartet, dass man sich ärgert, dass die Koalitionsvereinbarungen wenig für die Menschen bringt, die üblicherweise die SPD wählen. Es wurde gefeiert, dass Menschen, die Haus bauen, jährlich Geld bekommen. Wie viele SPD-Anhänger bauen Häuser? Wie kann man so eine Vereinbarung sozialdemokratisch nennen? Wieder werden die Anhänger der CDU und CSU das größte Stück davon bekommen und nicht die Arbeiter, die die SPD wählen.

Die Machtweitergabe und Verteilung der Posten unter den immer gleichen Leuten finde ich sehr hässlich. Man hat den Eindruck, es geht heute bei vielen in der SPD nur noch um den eigenen Profit. Ja, die Signale scheinen klar zu sein: „wer jetzt nicht isst, der hat verloren“. Niemand kann bei allen diesen Frauen und Männern den Wunsch und den starken Wille, die SPD an die Macht zu bringen, erkennen. So als ob sie alle Lust, Energie und den Glaube daran verloren haben, dass diese Partei noch was werden kann.

Es ist deswegen Zeit, dass neue Personen das Kommando übernehmen, Frauen und Männer, die bereit sind, sich für die Partei zu opfern, wie Lafontaine es gemacht hat, damit die SPD wieder an der Macht kommt.

Viele Hoffnungen lagen vor 15 Jahren auf Frau Nahles. Aber sie hat sich mit der Zeit angepasst und sich gefreut, dass sie immer einträgliche Posten bekam.

Ich bin überzeugt, dass die SPD noch etwas wird, aber dafür braucht sie mutige, politisch aggressive Menschen, die bereit sind, auch 8 Jahre in der Opposition zu sitzen, um die Partei wieder zu stärken mit einem ganz klaren Ziel. Ein einziges, nicht verhandelbares Ziel: Die MACHT ZU ÜBERNEHMEN. Das ist möglich, wenn die SPD daran glaubt. Die Zeit war noch nie so günstig wie heute, -auch wenn die Umfrage dagegen sprechen- mit einer Frau Merkel, die bald wie eine Boxerin k.o. gehen wird. Die SPD sollte den K.-o.-Schlag geben und Nein zur Koalition mit der CDU wählen. Das wäre ein Sieg für die Demokratie. Warum ein Sieg?, das werde ich in meinem nächsten Post besser erklären.
Wenn man will, schafft man es auch und die SPD kann schaffen.

Dantse Dantse

Raus aus dem Alltag! Raus aus dem Gewöhnlichen! Dantse Dantse, unkonventioneller, querdenkender Migrant aus Afrika, der uns als Autor, Verleger, Blogger und Coach mit neuen Perspektiven bereichert
Dantse Dantse, der aus Kamerun stammt, in Darmstadt lebt und als erster Afrikaner in Deutschland einen deutschsprachigen Buchverlag gegründet hat, erweitert mit seinen afrikanisch inspirierten Büchern über Gesundheit, Kindererziehung, Psychologie das Wissen der Leser und ist somit ein Beispiel für den erfolgreichen Austausch von kulturellen Gütern zwischen Zuwanderern und Deutschen – ein Plus für die Gesellschaft. Er hat über 60 Bücher geschrieben
mehr über Dantse auf www.indayi.de oder www.mycoacher.jimdo.com

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