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Diskriminierung am Arbeitsplatz: Knapp ein Viertel der IT-Fachleute hat Erfahrung

Frankfurt am Main, 28. Juni 2012. Fast ein Viertel (24,8 Prozent) der in der IT arbeitenden Menschen wurde nach eigenen Angaben schon einmal diskriminiert. Der am häufigsten genannte Grund ist das Alter (53,5 Prozent), gefolgt von Herkunft (30,2 Prozent) und Geschlecht (21 Prozent), wie eine Umfrage von IT Job Board.de unter 334 IT-Fachleuten ergab. Die Benachteiligung äußerte sich am häufigsten darin, dass den Betroffenen Aufgaben mit weniger Verantwortung als anderen Mitarbeitern mit ähnlicher Erfahrung und Qualifikation übertragen wurden (58,1 Prozent). Im Vergleich weniger Gehalt bekamen 43 Prozent, während 33,7 Prozent bei einer Beförderung übergangen wurden. Von Kollegen schlecht behandelt oder gar gemobbt fühlten sich aber nur 9,3 Prozent der Befragten.

Mit dem Argument angeblich zu alt für bestimmte Aufgaben zu sein, wurden bereits 32,6 Prozent der Diskriminierten konfrontiert. Diesen Vorbehalt gibt es nach Meinung von 27,9 Prozent aller Befragten aber immer seltener. Aufgrund des demografischen Wandels würden ältere Kollegen jetzt mehr geschätzt als noch vor 5 Jahren. Diskriminierung trifft aber auch junge IT-Profis: Jeder Fünfte Benachteiligte gab an, schon einmal als zu jung für bestimmte Aufgabe eingestuft worden zu sein, obwohl seiner Meinung nach Qualifikation und Können stimmten. „Um solche Mitarbeiter nicht zu verlieren, sollte man ihre Karrierewünsche und -chancen schon während des Einstellungsgespräches mit ihnen besprechen. Auf diese Weise lassen sich Enttäuschungen auf beiden Seiten vermeiden“, kommentiert Markus Tautz, Country Manager IT Job Board Deutschland.

Von allen teilnehmenden Frauen fühlten sich 42,4 Prozent schon einmal während ihrer Karriere benachteiligt, damit liegt ihre Quote fast 18 Prozentpunkte über dem Gesamtdurchschnitt. Die meisten hatten den Eindruck wegen ihres Geschlechts diskriminiert zu werden (78,6 Prozent), Alter und Herkunft spielen eine untergeordnete Rolle (21,4 und 28,6 Prozent). Die Konsequenzen sind allerdings die gleichen wie bei Männern: weniger Verantwortung, weniger Gehalt und weniger Beförderungen. Das Gefühl der Frauen häufiger diskriminiert zu werden, korrespondiert mit dem Eindruck der männlichen Kollegen: Nur knapp 18 Prozent aller Befragten sind der Meinung, dass Frauen und Männer in der IT-Branche gleich behandelt und bezahlt werden und die gleichen Aufstiegschancen haben.

„IT wird zunehmend komplexer, verändert sich schnell und Fachkräfte sind rar. Aufgrund dieser Situation wird es immer wichtiger, mit möglichst diversifizierten Teams zu arbeiten. Die Personalabteilung kann durchaus dazu beitragen, Vorurteile im Unternehmen abzubauen, indem sie bei der Auswahl der Kandidaten möglichst offen ist“, erklärt Markus Tautz.

Weitere Informationen unter:
http://www.rubycom.de/presse/


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