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DIW-Präsident befürchtet empfindlichen Konjunkturdämpfer durch Handelskonflikt

Fratzscher hält Umsetzung von Trumps Drohgebärden
für sehr wahrscheinlich

Berlin, 21. März 2018 – Eine weitere Eskalation des Handelskriegs
zwischen den USA und China gefährdet das weltweite Konjunkturklima.
Im Interview mit capital.de sagte der Präsident des Deutschen
Instituts für Wirtschaftsforschung Marcel Fratzscher: „Ich befürchte,
dass der Handelskonflikt der globalen Konjunktur einen empfindlichen
Dämpfer geben kann.“ Wenn der freie Handel als Folge des
Handelskonflikts ein Stück weit einbräche, fiele auch das Wachstum
zurück. Fratzscher warnte generell vor der Unsicherheit, die ein
möglicher Handelskrieg mit sich bringen würde.

Fratzscher hält es für sehr wahrscheinlich, dass Trumps
Androhungen auch umgesetzt werden: „Trump wird etwas machen müssen,
um seine Wahlversprechen einzulösen. Auch wenn die Folgen fatal
sind.“ Für ihn ist aber auch China gefordert: „China ist ganz klar im
Zugzwang, um eine Symetrie der Märkte herzustellen. Davon würde auch
Deutschland profitieren, denn relativ exportieren deutsche
Unternehmen deutlich mehr nach China als es amerikanische Unternehmen
tun.“

Pressekontakt:
Martin Kaelble, Redaktion –Capital–,
Telefon: 030/220 74-5133
E-Mail: kaelble.martin@capital.de
www.capital.de

Original-Content von: Capital, G+J Wirtschaftsmedien, übermittelt durch news aktuell

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