Ehegattensplitting – Es gibt Reformbedarf, aber nicht mit der Abrissbirne

Ehegattensplitting – Es gibt Reformbedarf, aber nicht mit der Abrissbirne
 

Alles so lassen, wie es ist? Keineswegs, Reformbedarf gibt es durchaus, jedoch nicht mit der Abrissbirne. Das Splitting ließe sich deckeln, damit sehr hohe Einkommen weniger profitieren, während Facharbeiter-Ehen mit Ehefrau in Teilzeit weiterhin spürbar entlastet bleiben. Ein stärker kinderorientiertes Familiensplitting und eigenständige, begrenzt übertragbare Freibeträge könnten Anreize verbessern, ohne die Haushalte in die Falle hoher Grenzsteuersätze zu treiben. Entscheidend wäre, das Steuersystem mit dem zu verbinden, was die Modelle gern ausklammern: verlässliche Ganztagsbetreuung oder Löhne, bei denen sich zusätzliche Stunden wirklich lohnen.

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