Ein sicherer Start für Gründer in der IT- Branche

Bei den Beteiligten handelt es sich um Gründer die ihr Leben in die eigene Hand nehmen wollen aber auch bereits selbstständige Einzelkämpfer die sich in einer Vernetzung besser aufgehoben fühlen.

Die Idee wurde geboren durch die zunehmende Problematik der Servicewüste in Deutschland. Immer mehr Hardware wurde umgesetzt, selbstverständliche Serviceleistungen wurden aber eingespart und ganze Serviceabteilungen sind wegrationalisiert worden. Der Bedarf an qualifiziertem EDV-Service ist deshalb im Bereich der kleinen- und mittleren Unternehmen sehr hoch. Sogar die Industrie setzt die IT-Service-Net IT-Hausmeister ein da durch Entlassungen Personalmangel in den EDV Abteilungen herrscht.

Die Idee ein eigenständiges Servicenetz zu gründen hat deshalb gut funktioniert. Das IT-Service-Net hat zur Zeit über sechzig unabhängige Partner, damit ist eine strategische Marktabdeckung vorhanden. Die meisten Techniker des IT-Service-Net kommen aus Serviceabteilungen der Industrie, die aus Rationalisierungsgründen geschlossen wurden. Damit haben diese Kollegen ausreichend Erfahrung und stellen ihre Leistungen dem freien Markt zur Verfügung.

Der größte Teil der Partner arbeitet vom eigenen Homeoffice aus, das hält die eigenen Kosten gering und verschafft Wettbewerbsvorteile, berichtet Dirk Deede in Hamburg, der von Anfang dabei war. Ein Lehrgang zum Systemadministrator waren die Grundlage für seinen erfolgreichen Start. Einige der Partner verfügen aber auch schon über einen kleinen Laden. Das Hardwareangebot hält sich jedoch bewusst in Grenzen. Vorzugsweise werden gewinnbringende Produkte und Dienstleistungen angeboten wie Verbrauchsmaterial und Reparaturen.

Auch Uwe Weiland in Celle, ein ehemaliger Sony Mitarbeiter, hat nicht den Kopf in den Sand gesteckt und wurde einer der ersten Partner im Netz. Heute beschäftigt er eigene Mitarbeiter. Er betreibt auch einen Shop, dieser dient als Zentrum für seine umfangreichen Aktivitäten, die von der Hardware über Linux bis zu Schulungen gehen.

Achtzig Prozent der Gründer schaffen es ohne Starthilfe nicht

Mit einem Wachstum von jährlich fast drei Prozent bietet die IT-Branche noch gute Chancen. Trotzdem sind Unterstützung und Förderung die Grundbausteine für den persönlichen Erfolg. Sofern man die Voraussetzungen erfüllt greift als erstes die Förderung der ARGE. Das ist das Arbeitslosengeld zuzüglich 300 Euro für neun Monate. Ist man von der ARGE als förderungswürdig eingestuft kann man einen Coachingantrag bei der KfW stellen. Hier geht es um immerhin bis zu 3.600 Euro für eine professionelle Begleitung bis der eigene Unternehmenserfolg eintritt. Jürgen Kaping, ein neuer Netzpartner aus Fürstenwalde, nahm am Gründercoaching teil und wurde prompt zum Unternehmer der Woche gekürt.

Selbstständig aber nicht allein

Das IT-Service-Net ist eine Partnerorganisation, die auf Existenzgründer und Einzelkämpfer in der EDV-Branche zugeschnitten ist. Die Organisation ist mit einem Systemhaus zu vergleichen, nur dass dieses über ganz Deutschland verteilt ist.
Kann man eine Lösung nicht selbst realisieren, hilft ein Kollege. Damit verfügt der einzelne Partner über das Wissen der anderen Partner. Damit entsteht der Eindruck, es nicht mit einem Einzelkämpfer, sondern mit einem Systemhaus zu tun zu haben. Verstärkt wird die Leistungsfähigkeit durch Lieferanten, die den Partner in die Lage versetzen, Hardware mit Gewinn zu liefern, Kunden mit Lösungen zu versehen und Reparaturen durchzuführen.

Treffen, Tagungen und Schulungen führen zu Freundschaften und damit zu einer vertrauensvollen und kollegialen Zusammenarbeit. Dies wiederum generiert Synergieeffekte und eine hohe Leistungsfähigkeit der Beteiligten.

Willkommen in Netz sind Einzelkämpfer und Existenzgründer die sich sicherer in einer Gemeinschaft fühlen. Weitere Informationen sind auf www.it-service-net.de zu finden.

US/ITSN

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