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Energieeffiziente Beschaffung

Die neue Pflicht zur energieeffizienten Beschaffung
13. November 2012, Bonn
Das Thema Energieverbrauch und -effizienz ist angesichts immer knapper werdender Ressourcen aktueller denn je. Seit dem letzten Jahr müssen öffentliche Auftraggeber beim Einkauf von energieverbrauchsrelevanten Produkten und Dienstleistungen neue vergaberechtliche Bestimmungen beachten. Hintergrund dieser geänderten Einkaufsregeln bildet die Novellierung der Vergabeverordnung und der Sektorenverordnung. Danach müssen öffentliche Auftraggeber bei der Beschaffung entsprechender Leistungen grundsätzlich die Energieeffizienz ?angemessen berücksichtigen?. Dies hat zum einen Auswirkungen auf die Leistungsbeschreibung, mit der der Beschaffungsgegenstand definiert wird. Zum anderen sind die Umweltkriterien bei der Zuschlagserteilung zu beachten, die auf das wirtschaftlichste Angebot erfolgt. Zusätzlich zum Preis und möglichen weiteren Merkmalen müssen nun regelmäßig Umweltparameter bei der Beurteilung der Wirtschaftlichkeit herangezogen werden.
Ziel dieses Seminars ist es, praktikable und rechtssichere Wege aufzuzeigen, wie öffentliche Auftraggeber unter Beachtung der aktuellen rechtlichen Vorgaben ihre Beschaffungsvorhaben durchführen können. Zugleich wird erläutert, welche Rechte den Bietern zustehen, um ihre energieeffizienten Produkte erfolgreich platzieren können. Das Seminar wird möglichst interaktiv durchgeführt werden. Die Teilnehmer erhalten Gelegenheit, sich mit den Referenten auszutauschen und eigene praxisrelevante Fragestellungen in das Seminar einzubringen.
Themenüberblick, 9:30 ? 17:00 Uhr:
I. Einführung: Die Bedeutung umweltfreundlicher Beschaffung
II. Umweltschutz als sog. ?vergabefremder? Aspekt
– Energieeffizienz und Nachhaltigkeit als Merkmale umweltfreundlicher Beschaffung
III. Vergaberechtliche Regelungen zur energieeffizienten Beschaffung ? aktuelle Entwicklungen
– Europäische Richtlinien
– Regelungen im GWB
– Änderungen der VgV und der SektVO
– Vorgaben im Haushaltsrecht
IV. Mögliche Zielkonflikte ? Energieeffizienz versus Wirtschaftlichkeit?
V. Auswirkungen auf das Vergabeverfahren
– Energieeffizienz als ein Kriterium der Bedarfsanalyse
– Berücksichtigung in der Leistungsbeschreibung:
Mindestanforderungen hinsichtlich der Energieeffizienz
Berücksichtigung von Energieeffizienzklassen
Auswirkungen auf die Vertragsgestaltung
– Eignungskriterien (Zertifizierung nach einem Umweltmanagementsystem)
– Zuschlagskriterien:
Gewichtung der Kriterien
Methoden zur Ermittlung des wirtschaftlichsten Angebots
Lebenszykluskosten
– Einfluss auf die Wahl der Vergabeart
– Zulassung von Nebenangeboten unter Aspekten der Energieeffizienz)
– Berücksichtigung der Energieeffizienz bei der Angebotswertung:
Ausschlusskriterien
Eignungsprüfung
Auskömmlichkeit des Angebots
VI. Risiko von Vergabenachprüfungsverfahren
VII. Typische Fallgestaltungen
– Beschaffung von Lieferleistungen (Sonderfall: Straßenfahrzeuge)
– Beschaffung von Dienstleistungen:
ÖPNV-Leistungen
Abfallentsorgungsleistungen
IT-Beschaffung
– Beschaffung von Bauleistungen
Referenten:
– Rechtsanwalt Dr. Martin Büdenbender, Leinemann & Partner Rechtsanwälte
– Rechtsanwalt Dr. Oliver Homann, Leinemann & Partner Rechtsanwälte
Ort:
Gustav-Stresemann-Institut
Langer Grabenweg 68, 53175 Bonn
Hinweise zur Anfahrt finden Sie unter: www.gsi-bonn.de
Gebühr:
450,- Euro zzgl. MwSt.
http://www.fuehrungskraefte-forum.de/?page_id=1513

Behörden Spiegel – die Zeitung für den Öffentlichen Dienst
Der Behörden Spiegel begleitet die öffentliche Verwaltung sowie den Modernisierungsprozess bei Bund, Ländern und Kommunen seit Anbeginn. Deutschlands größte und älteste Zeitschrift für den Staat, seine Beschäftigten, seinen Einkauf und seine Modernisierungsfähigkeit zeigt Monat für Monat in journalistisch kritischer und unabhängiger Berichterstattung Wege zu mehr Effizienz in der staatlichen Verwaltung auf. Dabei steht die Prozessoptimierung und Effizienzsteigerung im Mittelpunkt der Berichterstattung.
Der Behörden Spiegel, das Informationsmedium für den Öffentlichen Dienst mit höchster Akzeptanz, unterliegt der Auflagenkontrolle der IVW. Bei einer Auflage von 104.000 Exemplaren nehmen jeden Monat ca. 370.000 Leser den Behörden Spiegel als Informationsmedium zur Hand, dazu gehören alle Bundes- und Landesministerien und fast alle Kommunen. Der Behörden Spiegel ist somit das meinungsbildende monatliche Fachmedium für Politik in Bund, Ländern und Kommunen, für die Streitkräfte und die Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS).
Um den aktuellen Bedürfnissen der Leser gerecht zu werden, verfügt der Behörden Spiegel zudem über zwei elektronische Newsletter (E-Government Newsletter und Newsletter Netzwerk Sicherheit), die wöchentlich jeweils über 300.000 Leser aus den Zielgruppen erreichen. Sie dienen durch ihre kurzen Darstellungen auch Politikern und Führungskräften mit knappen Zeitbudgets zur Information.
Des Weiteren wird die Leser-Blattbindung durch Verknüpfung der Inhalte im Print wie den Newslettern mit den ergänzenden Angeboten (Cross Media) auf der Homepage www.behoerdenspiegel.de unterstützt. Hintergründe, Tagesaktuelles und Foren sind zum Informationsangebot der Zeitung komplementär.

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