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Erfolgreich auch in 2014 – Burkhard Wittmacher präsentiert ein gutes Geschäftsjahr 2014

Mit dieser positiven Botschaft eröffnet Burkhard Wittmacher die Bilanzpressekonferenz der Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen. Der diplomierte Volkswirt ist seit 1. April 2015 Vorsitzender des Vorstands und folgt auf Franz Scholz, der nach 50 Berufs-jahren in den Ruhestand getreten ist. „Mit den Ergebnissen kann die Kreissparkasse nahtlos an die guten Entwicklungen der Vorjahre anknüpfen“, ergänzt der 48-jährige Sparkassenvorstand. „Dies ist umso erfreulicher, da
das Jahr 2014 von neuen Zinstiefständen, großen regulatorischen Herausforderungen und gestiegenen Anforderungen an die Beratung – Multikanal ist hier das Schlagwort – geprägt war“, führt Wittmacher weiter aus.
„Die Wirtschaft in Deutschland befindet sich in Summe in einer überdurch-schnittlich guten Lage“ berichtet Burkhard Wittmacher. Insgesamt stieg das Bruttoinlandsprodukt um 1,5% an. Ein Wert, der seit 2011 nicht mehr erreicht wurde. Wichtigste Triebfeder waren dabei der Konsum und die rückläufigen Energiepreise.
Der Vorstandsvorsitzende fasst zusammen: Die solide, regional verwurzelte Geschäftspolitik der Kreissparkasse hat sich erneut bewährt.
Die Kreissparkasse reagiert aus einer Position der Stärke heraus auf die zukünftigen Herausforderungen.

Zuverlässigkeit, Beständigkeit und eine hohe Qualität –
diese Werte stellen auch für 2014 die Grundlage des Erfolgs dar.
„Die Finanzmarktkrise, die sich zu einer Staatsschuldenkrise entwickelt hat,
hat gezeigt, dass die Kreissparkasse ein verlässliches und tragfähiges Geschäftsmodell aufweist. „Die Einlagen sind bei uns sicher – und nicht nur bis 100.000 Euro. Das wissen unsere Kunden. Wir kennen unsere Sparer und wir kennen unsere Kreditnehmer. Eine solide, lokal verwurzelte Geschäftspolitik, verbunden mit Verantwortung für die Menschen und die mittelständische Wirtschaft sowie eine enge Verbindung zu den Kommunen – das macht die Sparkasse aus“, erklärt Wittmacher die gute Lage der Kreissparkasse.

Kreissparkasse solide aufgestellt – Bilanzsumme mit 8,1 Mrd. Euro
stabil hoch. Sehr gute Entwicklung bei den Kundeneinlagen und den Kundenkrediten.
„Mit rund 8,1 Mrd. Euro bewegt sich die Bilanzsumme der Kreissparkasse
weiter auf einem stabilen Niveau“, erläutert Wittmacher die gute Entwicklung.
„Die intensiven Beratungsleistungen im Kundengeschäft tragen Früchte. Die Kundeneinlagen konnten insgesamt um 195 Mio. Euro oder 3,2% auf 6,241 Mrd. Euro gesteigert werden. Damit setzt sich der kontinuierliche Anstieg unserer Einlagen fort“, so der Vorstandsvorsitzende weiter.
Eine ähnliche Entwicklung kann die Kreissparkasse für die Kundenkredite feststellen. Mit einer Erhöhung des Kreditbestandes bei den Privatkunden auf 2,292 Mrd. Euro und bei den Unternehmenskunden auf 2,548 Mrd. Euro nahm das originäre Kundenkreditvolumen insgesamt um 3 % zu. Dies ging einher mit der Zunahme der Darlehenszusagen. Diese steigerten sich im Jahr 2014 um
71,3 Mio. Euro auf 866 Mio. Euro.

Jahresüberschuss von 12,2 Mio. Euro – wirtschaftliches Eigenkapital wächst weiter, was dazu führt, dass die verschärften Eigenkapitalrichtlinien des Jahres 2019 bereits heute erfüllt werden können.
2014 erwirtschaftete die Kreissparkasse einen Jahresüberschuss in Höhe von
12,2 Mio. Euro (Vorjahr 12,0 Mio. Euro). 15 Mio. Euro wurden dem Fonds für allgemeine Bankrisiken zugeführt. Die Kapitalbasis der Sparkasse wurde somit weiter gestärkt. „Schon heute erfüllt unser Haus die verschärften Anforderungen nach ´Basel III´, die erst im Jahr 2019 in Kraft treten“, stellt Burkhard Wittmacher heraus. „Das ist eine solide Grundlage für die weitere Kreditvergabe und die Erfüllung des öffentlichen Auftrags“, ergänzt der Sparkassenvorstand.
Der Zinsüberschuss der Kreissparkasse im Jahr 2014 ging auf 123,2 Mio. Euro zurück (Vorjahr 132,5 Mio. Euro); dies ist u.a. auf die niedrigen Zinsen zurückzuführen. Der Provisionsüberschuss konnte im gleichen Zeitraum
deutlich gesteigert werden. Insgesamt stieg dieser um 2,2% auf 44,5 Mio. Euro
an. Die stärksten Zuwächse verzeichnete, mit einem Plus von fast 1 Mio. Euro, das Zins- und Währungsmanagement. Dicht gefolgt wurde die Sparte des Auslandsgeschäfts vom Wertpapier- und Immobiliengeschäft.
Das Bewertungsergebnis im Kreditgeschäft trug ebenfalls zur guten Entwicklung der Kreissparkasse bei. Burkhard Wittmacher: „Der Wirtschaft im Landkreis ging es gut, das haben wir gemerkt“. Einer der Indikatoren dafür ist die Zahl der Unternehmensinsolvenzen. Im Hause KSK befand sich diese 2014 auf einem sehr niedrigen Niveau (48 zu 58 im Jahr 2013).
Die Kreissparkasse gehört auch 2014 wieder zu den wichtigen Steuerzahlern im Landkreis. 18 Mio. Euro an Steuern wurden gezahlt und damit ein ähnlich großer Betrag wie im Vorjahr.

Herausforderung der Zukunft: Niedrigzinsphase, Regulierung und Digitalisierung.
Die Herausforderungen der kommenden Jahre sieht der neue Vorsitzende
des Vorstands u. a. in der anhaltenden Niedrigzinsphase. „Angesichts der minimalen Zinsen stellen wir uns auf sinkende Erträge ein. Vor allem der Zinsüberschuss, eine wichtige Einnahmequelle für unser Haus, gerät unter Druck. Wenn der Zins praktisch abgeschafft ist, kann das mittelfristig nicht ohne Auswirkungen für uns bleiben, sowohl in unseren Eigenanlagen als auch im Kundengeschäft“, erklärt der Vorstandsvorsitzende. Jedoch weist Wittmacher darauf hin, dass die Kreissparkasse sehr gut aufgestellt ist und sich in der glücklichen Lage befindet, aus einer Position der Stärke agieren zu können.

Eine weitere Herausforderung sieht Burkhard Wittmacher im Thema Regulierung. „Das Modell unserer Kreissparkasse hat sich bewährt. Und das seit über 165 Jahren. Unsere Verankerung im Landkreis, unsere Verankerung in der soliden Realwirtschaft sind Garanten dafür, dass wir Risiken nur da eingehen,
wo wir sie besonders gut kennen und deshalb auch besonders gut beurteilen können: im Landkreis Esslingen mit unseren Kunden – so wie es unserem öffentlichen Auftrag entspricht. Wir haben als Sparkasse, im Vergleich zu internationalen Geschäftsbanken, deshalb ein risikoarmes Geschäftsmodell.

Es ist aus diesem Grund für uns in keiner Weise nachvollziehbar, dass zwischen international agierenden Großbanken und unserer regional verwurzelten Sparkasse in Bezug auf die Regulierung nicht stärker differenziert wird. Die Kosten der Regulierung belaufen sich für die Sparkasse schon heute auf über
1 Mio. Euro“.

In der zunehmenden Digitalisierung im Bankgeschäft sieht Wittmacher vor allem die Chancen. „Die Möglichkeiten, die uns die moderne Technik bietet, werden das Bankgeschäft weiter verändern. Wir werden die sich hieraus bietenden Chancen aktiv nutzen, indem wir unseren Kunden den modernsten Stand der Technik anbieten“.

EU-Einlagensicherung – ein wichtiger Schritt zur Vertrauensbildung
bei den Einlegern.
Bernd Haußels, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse,
ist ebenfalls sehr zufrieden mit dem zurückliegenden Geschäftsjahr. In
diesem Zusammenhang geht Haußels auf die EU-Einlagensicherung ein.
Die Harmonisierung der europäische Einlagensicherung begrüßt der stellvertretende Vorstandsvorsitzende ausdrücklich: „.Es ist aus Sicht der Kreissparkasse positiv, dass in ganz Europa einheitliche Regeln für Sparer gelten. Wichtig dabei ist, dass die Institutssicherungssysteme nun endlich anerkannt werden. Das schafft Vertrauen“. Sparkassen unterliegen im Rahmen der freiwilligen Einlagensicherung der sogenannten Institutssicherung. Das Sicherungssystem der Sparkassen-Finanzgruppe besteht im Einzelnen aus insgesamt dreizehn Sicherungseinrichtungen, die zu einem Haftungsverbund zusammengeschlossen sind. Dieser Verbund verhindert, dass ein Einlagen-sicherungsfall überhaupt eintreten kann. „Für unsere Kunden bedeutet das“, so Haußels weiter, „Gelder, die sie bei uns anlegen sind sicher! Und das gilt nicht nur für Privatpersonen, sondern auch für gewerbliche Anleger. Damit geht die Sparkassen-Finanzgruppe über die gesetzlich festgeschriebene Mindesthöhe für die Einlagensicherheit von 100.000 Euro hinaus“.

‚girogo‘ – kontaktlos mobil bezahlen hat Zukunft.
Der Zahlungsverkehr und die damit verbundenen Systeme sind eines der wichtigsten strategischen Handlungsfelder der Sparkassen-Finanzgruppe.
Die Kreissparkasse hat dieser Relevanz auch im Jahr 2014 entsprechend Rechnung getragen, in dem sie ihre Kunden mit neuen Near Field Communication (NFC)-fähigen Giro- bzw. Sparkassenkarten ausgestattet hat.
In der Anwendung können Kunden künftig kontaktlos im Handel bezahlen.
Haußels erläutert das Verfahren wie folgt: „Zum Bezahlen halten unsere Kunden einfach die SparkassenCard im Abstand von wenigen Zentimetern an das Bezahlterminal. Im Bruchteil von wenigen Sekunden werden so Einkäufe bis
20 Euro centgenau abgerechnet. Das Stecken der Karte, die PIN-Eingabe
oder eine Unterschrift auf dem Beleg entfallen.“ Die Ausstattung der Sparkassenkunden mit den entsprechenden Karten ist der erste Schritt. Im Verlauf des Jahres werden interessierte Geschäfte mit NFC-fähigen Bezahl-terminals ausgerüstet. Die Planung sieht bis Jahresende 300 Händler im Landkreis Esslingen vor. Aber nicht nur Partner im Landkreis sollen für das neue Bezahlsystem akquiriert werden. Überregional tätige Unternehmen wie z. B. Parkhausbetreiber oder Verkehrsverbünde wie die VVS sind ebenfalls potentielle Partner. „Gerade beim Bezahlen der Parkgebühr oder des S-Bahn-Tickets entfällt dann die lästige Suche nach dem passenden Kleingeld. Mit den NFC-fähigen Karten können unsere Kunden bequem Kleinstbeträge bezahlen“, ergänzt Haußels. Eine weitere Servicefunktion wird hierzu gerade eingeführt: das Aboladen. In diesem Fall lädt sich die Karte automatisch auf, wenn das erforderliche Guthaben nicht vorhanden ist; „damit ist der Kunde immer liquide und muss nicht die Karte an einem separaten Automaten erst wieder aufladen“, erklärt Haußels.

Freie Sicht für alle – barrierefreies Online-Banking bringt mehr Komfort für blinde Menschen und Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen.
Um blinden Kunden und Kunden mit eingeschränktem Sehvermögen,
die ihre Konten online führen, die Abwicklung ihrer Bankgeschäfte am PC zu erleichtern, hat die Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen das „barrierefreie Internet-Banking“ eingeführt und den gesamten Internetauftritt um barrierefreie Elemente ergänzt.
„Unser barrierefreies Internet-Banking ist auf die speziellen Bedürfnisse dieser Kundengruppe zugeschnitten“ erläutert Bernd Haußels das wichtige Angebot. „Schriftgröße und Kontraste zwischen Vorder- und Hintergrund können angepasst werden. Vor allem aber können die Seiten für den Einsatz sogenannter Screen Reader genutzt werden. Das sind Programme, die Bildschirminhalte vorlesen. Einzelne Bereiche oder Geschäftsvorfälle können per Tastenkombination, sogenannte Accesskeys, direkt angesteuert werden.
Die Benutzung ist einfach und enthält nur die wichtigsten und am häufigsten verwendeten Geschäftsvorfälle.
Kunden können z. B. Umsätze oder Kontostände abfragen oder Einzelüberweisungen tätigen“, führt der stellvertretende Vorstandsvorsitzende das Angebot weiter aus. Hinzu kommen Angebote, die in einfacher und verständlicher Sprache Produkte und Dienstleistungen erläutern; auch Audiodateien werden hier zum Download angeboten.

Unternehmenskunden fragen Kredite nach und legen Geld an. Zuwachs bei der Kreditvergabe an Unternehmenskunden um 3,2% und bei den Einlagen um 8,4% überzeugt.
Kai Scholze, neues Vorstandsmitglied und Nachfolger von Burkhard Wittmacher als verantwortliches Vorstandsmitglied für den Unternehmenskundenbereich, kann mit einer positiven Entwicklung für seinen Geschäftsbereich aufwarten: „3,2% Zuwachs beim Kreditvolumen (gesamt 2,30 Mrd. Euro) und 8,4% bei den Einlagen (gesamt 1,55 Mrd. Euro) – das sind sehr gute Werte. Mit dem Verlauf des Jahres 2014 im Unternehmenskundengeschäft sind wir daher sehr zufrieden“.
Diese Entwicklung ist aus Sicht der Kreissparkasse besonders positiv zu werten, weil die Auftrags- und Liquiditätslage in den meisten Unternehmen gut ist. Die Unternehmen blicken in Summe positiv in die Zukunft, und sie finanzieren sich zum Teil aus eignen Mitteln. Einschränkend fügt Scholze jedoch an: „Die aktuell bestehenden geopolitischen Risiken führen zu einer gewissen Zurückhaltung bei einigen Unternehmen in unserem Geschäftsgebiet. Die Zuversicht für die kommenden Monate wird hierdurch vereinzelt beeinflusst und in Folge wurden Investitionspläne für die nächsten Monate korrigiert“ so der neue Unternehmenskundenvorstand.
Der Großteil der Finanzierungen entfiel 2014 auf mittel- und langfristige Investitionen. Der Kreissparkasse ist es wieder einmal gelungen, ihre Marktführerschaft bei Krediten an die rund 12.500 Unternehmen und Selbständige zu festigen. „Die Versorgung des Mittelstands mit passenden Finanzierungsmitteln ist gewährleistet“ so der Unternehmenskundenvorstand weiter. „Die teilweise geführte Diskussion um eine Kreditklemme erleben wir
in der Praxis nicht. Die Investitionsbedingungen für unsere Kunden sind aus Finanzierungssicht sehr attraktiv.

Als regionales Kreditinstitut sehen wir uns dabei ganz besonders in der Pflicht“, so der Firmenkundenvorstand zur Philosophie der Kreissparkasse im Unternehmenskundengeschäft.

„Es gilt nach wie vor die Maxime, dass die Kreissparkasse alle betriebswirtschaftlich sinnvollen Finanzierungen unterstützen wird“.

Auslandsgeschäft mit gutem Ergebnis – alle Sparten des Auslandsgeschäftes haben sich 2014 positiv entwickelt.
„Alle Sparten des internationalen Geschäfts der Kreissparkasse haben sich im Jahr 2014 positiv entwickelt;
bei den Exportfinanzierungen ist 2014 ein Zuwachs von 20,7% zu verzeichnen. Der Auslandszahlungsverkehr nahm um 2,8% zu. Insgesamt wuchs das Auslandsgeschäft der Kreissparkasse um 9,4%.“, erläutert der Unternehmenskundenvorstand Kai Scholze. Dies, obwohl die krisenhaften Entwicklungen in Teilen der Welt die Wirtschaft belasten. Die Krise im Osten der Ukraine und die abgekühlten Beziehungen zu Russland spielen hierbei eine besondere Rolle. Viele Kunden der Kreissparkasse sind mit ihren Produkten in der ganzen Welt präsent. Sie exportieren bis zu 80% ihrer Produkte und sind deshalb von internationalen Krisen überdurchschnittlich betroffen.

Strukturierte Finanzierungen gefragt – Geschäftsfeld „Corporate Finance“ weiterhin auf Erfolgskurs.
Im Jahr 2013 wurde der Bereich „Corporate Finance“, das Geschäft mit strukturierten Finanzierungen, bei der Kreissparkasse neu etabliert.
Im vergangenen Jahr konnte das Strukturierungsteam der Kreissparkasse bereits gute Erfolge feiern. „Zusammen mit zwölf anderen Sparkassen konnten wir zum Beispiel die Finanzierung der umfangreichen Bautätigkeit der Esslinger Wohnungsbau GmbH auf dem Hengstenberg-Areal finanzieren“, berichtet Kai Scholze. Das gesamte Finanzierungsvolumen lag hier bei 73,3 Mio. Euro.

Kreissparkasse als der große Existenzgründungsfinanzierer vor Ort –
189 Existenzgründungen wurden finanziert.
Das Existenzgründungsteam hat im Jahre 189 Existenzgründungen finanziert. Dabei entstanden 350 Arbeitsplätze. Die von der Kreissparkasse begleiteten Existenzgründer sind auch auf Landesebene erfolgreich. Beim Gründerpreis der Sparkassen eroberten die Brüder Brandt mit ihrem „Laugenbekenntnis“ die Bronzemedaille.
Das „Bündnis für Unternehmensnachfolge“, das im Landkreis geschmiedet wurde, begleitete die Kreissparkasse als Gründungsmitglied.
Das Bündnis unterstützt Übergeber und Übernehmer auf ihrem individuellen Weg bei der Unternehmensnachfolge. Es vereint Angebote, Informationen und wichtige Partner im Landkreis und steht für vertrauliche Beratungsgespräche zur Verfügung.

Ausbau der guten Marktstellung im Geschäft mit den Privat- und Individualkunden – Steigerung der Einlagen von Privatkunden um 3% und
der Kredite um 3,7%.
Im Geschäft mit den Privat- und Individualkunden konnte die Kreissparkasse ihre sehr gute Marktstellung im vergangenen Jahr weiter ausbauen, was unter anderem an der Entwicklung der Kundeneinlagen und der Privatgirokonten festgemacht werden kann.
„Mit der Entwicklung sind wir vor dem Hintergrund des immer hybrider werdenden Kunden – unser Jahresbericht handelt davon – sehr zufrieden“, erläutert der für das Privatkundengeschäft zuständige Vorstand, Frank Dierolf.
Er fügt hinzu: „Der Begriff ‚Hybrid‘ wird eher der Automobilindustrie zugeordnet. Aber auch in unserem Geschäftsfeld kann diese Bezeichnung verwendet werden.

Er beschreibt die Verbindung mehrerer Kanäle bei der Nutzung von Bank-dienstleistungen: Anlageberatung auf der Filiale, Geldabheben an den Selbstbedienungsterminals sowie die Nutzung des mobilen Zahlungsverkehrs über die Sparkassen-App. Unsere Kunden wählen den für sie besten Weg zur Abdeckung ihrer Bedürfnisse und verbinden damit die unterschiedlichen Möglichkeiten, die ihnen die Sparkasse bietet, miteinander“.
Dass die Anlageberatung auf der Filiale weiter stark nachgefragt wird, zeigt die Entwicklung bei den Kundeneinlagen von Privatkunden. Hier verzeichnete die Kreissparkasse eine Steigerung um 3% auf 4,42 Mrd. Euro. „Die niedrigen Zinsen lenken das Geld in kurzfristige Anlagen – über 90% der Gelder ist kurzfristig oder variabel verzinst angelegt. Gerade in dieser Phase ist darum Beratung wichtiger denn je. Mit unserer maßgeschneiderten Anlageberatung, finden wir für jeden Kunden seine individuelle Lösung. Wichtig ist in dieser Zinssituation die Streuung der Gelder: so kann ausreichend für Sicherheit und Rendite gesorgt werden“, so Dierolf hierzu.
Frank Dierolf geht an dieser Stelle auf das Thema Negativzinsen ein: „Das ist für die Kreissparkasse im breiten Kundengeschäft kein Thema.
Wenn der Sparer dafür bezahlen muss, dass eine Bank sein Geld annimmt und für ihn anlegt, dann darf sich niemand wundern, wenn die Menschen ihr Geld unter das Kopfkissen legen oder ausgeben. Wir könnten uns daher Negativzinsen im breiten Privatkundengeschäft nicht vorstellen.

Wir sehen die Zinssituation in der Beratung als Chance: Wir zeigen unseren Kunden Wege auf, wie sie auch in Zeiten niedrigerer Zinsen ihr Geld so anlegen können, dass sich dies lohnt“. In dem Zusammenhang spielt das Wertpapier-geschäft eine wichtige Rolle. Das Wertpapiergeschäft entwickelte sich 2014 weiter positiv. Die Umsätze stiegen um 6,1%. Investmentfonds standen bei den Kunden wieder hoch im Kurs. Insgesamt wurden 40% mehr Investmentfonds geordert als 2013.
Die Zahl der Privatgirokonten wuchs 2014 um 1,4% auf 198.583; und dies im vergangenen Jahr nicht nur im Bereich der Jugendgirokonten, sondern insbesondere stiegen die Kontenzahlen für ältere Kunden an. Das Premium-Konto „GiroGold“ legte gar in Summe um 9,5% auf 40.034 Stück zu.
In diesem Modell ist für den Kunden eine Gold-Kreditkarte enthalten, mit der er u.a. kostenlos im Ausland Geld an Automaten abheben kann.
Auch beim Kreditwachstum haben die Privatkunden im Jahre 2014 das Bild geprägt. Um 73 Mio. Euro (+ 3,7%) stiegen die an Privatpersonen vergebenen Kredite an. Das entspricht einem Bestand von 2,026 Mrd. Euro (Vorjahr
1,953 Mrd. Euro). Somit konnte der Marktführer wieder vielen Menschen dazu verhelfen, sich ihre Wünsche zu erfüllen. Insbesondere Baufinanzierungen standen im Vordergrund: insgesamt 343,5 Mio. Euro Finanzierungen wurden vermittelt. Das macht ein Plus von 20% aus.
„Unsere Kunden nutzen das sehr attraktive Zinsniveau insbesondere für den Kauf ihrer Wunschimmobilie sowie für Modernisierungs- und Renovierungs-maßnahmen“, erläutert Dierolf. Das Bausparen ist dabei ein guter Finanzierungsbestandteil. Im Jahr 2014 wuchs die vermittelte Bausparsumme bei der Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen um 11%. Bausparverträge in Höhe von 198,5 Mio. Euro konnten abgeschlossen werden.

354 vermittelte Immobilien – das beste Ergebnis in den vergangenen
10 Jahren.
„Immobilien sind sehr gefragt. So sehr gefragt, dass das Immobilienangebot der Kreissparkasse die Nachfrage im vergangenen Jahr bei weitem nicht abdecken konnte“, bedauert Frank Dierolf den Verlauf in diesem Geschäftsfeld. „Unsere Experten vermittelten 354 Immobilien und erzielten dabei Provisionserträge in Höhe von 4,29 Mio. Euro. Das beste Ergebnis seit zehn Jahren“, so Dierolf weiter.

Unser individuellstes Angebot – Private Banking mit neuer Strategie und starkem Wachstum.
„Gerade in Zeiten mit einem niedrigen Zinsniveau fordern vermögende Kunden eine noch intensivere Beratung. Insofern ist es ein konsequenter Schritt, in allen Regionen eine eigenständige Private Banking-Einheit zu bilden und ab dem
2. Halbjahr 2015 auch an den Standorten Nürtingen, Kirchheim und Echterdingen Private Banking-Beratung anzubieten“ erläutert Frank Dierolf die neue Strategie. Infolge der Suche nach renditestarken Anlagen, konnte die Zahl der Vermögensverwaltungsmandate deutlich ausgebaut werden.
Ein weiteres Angebot im Private Banking ist gerade im Ausbau: die Generationenberatung. Ein Bedarfsfeld, das aufgrund der demografischen Veränderungen und der hohen Volumina an Beträgen, die zukünftig vererbt werden, immer wichtiger wird.
Die Berater der Kreissparkasse halten Tipps zur Patientenverfügungen bereit und wie die Erbfolge nach dem Tod gestaltet werden kann. Individuelle Lösungen zu den Themen Vollmachten und Pflegeabsicherung runden das Angebot ab.

Für unsere Kunden erreichbar – auf allen Kanälen.
„Wir sind dort wo unsere Kunden sind“, so das Credo von Frank Dierolf. „Unser Ziel ist es – ganz gleich wo sich unsere Kunden aufhalten – Lösungen anzubieten, die es den Menschen ermöglichen, ihr Leben einfacher zu gestalten. Dazu gehören schnelle und bequeme Zahlungsmöglichkeiten – über das Internet, via Smartphone oder Tablet, oder per Geld- oder Kreditkarte. Die Menschen interessiert es nicht, ob ein Zahlungsanbieter einer bestimmten Gruppe angehört. Entscheidend ist, dass das Verfahren einfach, schnell und sicher funktioniert. Hier sind wir mit dem NFC-fähigen Angebot ‚girogo‘ gut aufgestellt. Und an weiteren Verfahren und Vereinfachung arbeitet die Sparkassen-Finanzgruppe mit Hochdruck.
„Den mobilen Endgeräten gehört die Zukunft“, so das Vorstandsmitglied weiter. Die bereits erwähnte Sparkassen-App wird von über 15.600 Kunden genutzt. Verglichen mit dem Vorjahr entspricht das einem Zuwachs von 22%. Die Sparkasse investiert deshalb weiter in neue Technologien. So testen wir aktuell, wie künftig dem Kunden am Tablet seine persönliche Finanzsituation anschaulich dargestellt werden kann“.
„Die Kreissparkasse ist mit ihrem Filialnetz sehr gut aufgestellt – und das soll so bleiben“, bekräftigt der Sparkassenvorstand. „2014 sind in den 107 Standorten die Beratungszeiten für die Kunden ausgedehnt worden. Dies hat sich bewährt. Die Kunden nutzen aber nicht nur die ausgedehnten Beratungszeiten, sie nehmen auch unsere Angebote im Multikanal gerne an. Der telefonische Kundenservice verzeichnete 2014 über 290.000 Anrufe. Zählt man noch die Anrufe hinzu, die von ‚Telmar‘, unserem elektronischen Helfer erledigt wurden, kommen wir auf über 500.000 Telefonate“.
Ein besonders rasantes Wachstum registriert die Kreissparkasse beim Online-Banking. „Im Schnitt tätigen unsere Kunden 16.000 Überweisungen am Tag (2013 – 13.000 p. T.) mit der Maus bzw. immer öfter mit ihrem Daumen. Denn das Banking mit mobilen Endgeräten in Verbindung mit der Sparkassen-App intensiviert sich weiter“ beschreibt Frank Dierolf die dynamische Entwicklung.
Frank Dierolf weist an dieser Stelle auf die Besonderheit der Beziehung zwischen Kunde und Berater hin: „Die elektronischen Vertriebs- und Kommunikations-wege erfahren einen starken Zuwachs bei der Kontakthäufigkeit. Trotzdem hat die persönliche Betreuung unserer Kunden durch die Beraterinnen und Berater in den Filialen weiterhin die höchste Bedeutung für uns“. Anders wie andere Banken fokussieren sich die Verantwortlichen der Kreissparkasse auf den regelmäßigen persönlichen Kontakt zwischen Kunde und Berater. „Der regelmäßige Austausch zwischen Kunde und Berater fördert das gegenseitige Verständnis und garantiert, dass die bestmöglichen Lösungen für den Kunden gefunden werden“, so Frank Dierolf zum Abschluss seiner Ausführungen.

Lebensphasenorientierte Personalentwicklung –
Sieg im Ideenwettbewerb „Arbeit und Alter“.
Die Kreissparkasse hat mit dem Konzept „Engagiert umsteigen und sanft aussteigen“ als einziges deutsches mittelständiges Unternehmen im Wettbewerb „Arbeit und Alter“ der Stiftung „berufundfamilie“ einen Preis gewonnen. Burkhard Wittmacher, der für den Bereich Personal zuständige Vorstand, erläutert die Inhalte: „Das Modell erlaubt es älteren Mitarbeitern, in den letzten Berufsjahren die Arbeitszeit zu reduzieren; die Kreissparkasse nimmt einen teilweisen Lohnausgleich vor. Mit 60 Jahren kann dann die Drei-Tage-Woche folgen.“ Mit dieser Idee will die Kreissparkasse erreichen, dass
die Mitarbeiter – und damit ihr Wissen – möglichst lange im Unternehmen verbleiben können und sie dieses an die jungen Nachwuchskräfte vermitteln.
Dieses Angebot ist jedoch nur ein Baustein aus der lebensphasenorientierten Personalarbeit der Kreissparkasse. Die Unterstützung im Pflegefall und das betriebliche Gesundheitsmanagement sind weitere Maßnahmen, die es den Mitarbeitern erleichtern sollen, anspruchsvolle Lebensphasen erfolgreich und gesund zu meistern.
Ein besonderes Augenmerk des neuen Vorstandsvorsitzenden liegt dabei auf der Erhöhung des Frauenanteils in der Führungsebene.
Beim Projekt „Mentoring für Frauen“ bilden Mitarbeiterinnen mit Führungseignung mit einem Mentor 15 Monate ein Tandem. Die Besonderheit: der Mentor ist eine erfahrene Führungskraft aus einer anderen Sparkasse.

Ihre Kreissparkasse baut – die Bauprojekte kommen gut voran.
Mit der Anhebung des „Falken“ um 14 cm ist ein weiter Meilenstein bei der Restaurierung des ehemaligen Gasthauses vollzogen worden. „Das Gebäude ist statisch gesichert und wird bis zum Ende des Jahres komplett saniert sein“, schildert Burkhard Wittmacher den Fortgang der Bauarbeiten an dem Eckhaus aus dem Jahr 1860. Die Arbeiten am Gebäude auf dem Vogelsang-Areal in Esslingen sind ebenfalls in vollem Gange.
„Im Juni können wir Richtfest am Vogelsang feiern. Und im Frühjahr 2016 werden die 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die künftig dort arbeiten werden, das Haus sowie den ´Falken´ mit Leben erfüllen“, so der Vorstandsvorsitzende weiter. Dann kann das dritte Projekt in die bauliche Umsetzung starten.
Mitte 2016 beginnen dann die Bauarbeiten für den Neubau der Hauptstelle in Esslingen in der Bahnhofstraße. Insgesamt wird die Kreissparkasse rund 65 Mio. Euro in den Standort Esslingen investieren.

Gut für den Landkreis – Kreissparkasse fördert nachhaltig Kunst, Kultur, Wissenschaft, Sport und Soziales.
„Die Übernahme von gesellschaftlicher Verantwortung und die Förderung des Gemeinwohls sind nicht nur unser öffentlicher Auftrag, sondern sind ein wichtiger Teil unseres Selbstverständnisses“, erklärt Burkhard Wittmacher.
Der Vorstandsvorsitzende hält Wachstum und Wohlstand nur dann für möglich, wenn wirtschaftlich gearbeitet und die Umwelt geschont wird. „Der Vorstand sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreissparkasse sehen sich der Nachhaltigkeit verpflichtet. Deshalb durchleuchtet eine bereichsübergreifende Projektgruppe ständig alle Handlungsfelder, um die nachhaltige Entwicklung der Sparkasse weiter voran zu treiben“ beschreibt Wittmacher das Engagement im Hause.

Das gesellschaftliche Engagement der Kreissparkasse ist dabei ein wichtiges Element. Mit 2,5 Mio. Euro ist die Kreissparkasse einer der größten Förderer von Kunst, Kultur, Wissenschaft, Sport und Sozialem im Landkreis. Täglich fließen 7.000 Euro aus Mitteln der Kreissparkasse und ihrer Stiftungen in die Gesellschaft im Landkreis.
Dabei ist das Engagement der 1.555 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ihr Lebensumfeld besonders wichtig. Sie sind Teil des Netzwerks, das den Landkreis trägt. Viele von Ihnen leisten in zahlreichen Institutionen ehrenamtliche Arbeit.
Mit der größten Einzelspende in ihrer Geschichte hat die Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen die Nachhaltigkeitsaktion „Sparen mit Herz“ 2014 abgeschlossen. Verwaltungsratsvorsitzender Landrat Heinz Eininger, der ehemalige Vorstandsvorsitzender Franz Scholz und Vorstandsmitglied Frank Dierolf überreichten am 18. November 2014 den symbolischen Herzscheck in Höhe von 100.000 Euro an die Vertreter der fünf familienentlastenden Dienste im Landkreis Esslingen.

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