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EUR/USD: Unsicherheiten führen zur Flucht aus der Gemeinschaftswährung


 

Das Währungspaar erlebt zurzeit so viel Unsicherheit wie schon lange nicht mehr. Die Attentate in den USA und Frankreich, der drohende Brexit, die Wetten um die Fed-Zinsen und vieles mehr. So ist es mehr als logisch, dass die Trader nach Alternativen suchen, um ihr Risiko zu mindern. Der größte Gewinner der Situation dürfte wohl der japanische Yen sein. Sein Höhenflug der letzten Monate wird immer mehr mit der Flucht der Investoren aus der Gemeinschaftswährung in Verbindung gebracht.
Mittlerweile liegen die Befürworter des Brexit in den Umfragen vorn. Die Abstimmung am 23. Juni könnte eine epochale Wende der EU-Geschichte einleiten. Somit ist es ratsam, die Auswirkungen auf die Märkte nicht zu unterschätzen und das eigene Risiko-Management entsprechend anzupassen.
Nun kommen wir zu unserer Technischen Analyse:
Rückblick
Der EUR/USD pendelte am Mittwoch, zu Beginn unseres Betrachtungszeitraums, zunächst im Bereich 1,1360/70. Später schob er sich sukzessive weiter nach oben und erreichte die 1,1400. Diese Marke konnte er überwinden, allerdings nicht nachhaltig. Bereits am Donnerstag setzte er merklich zurück und erreichte die 1,1325/20, wo zunächst eine kleinere Stabilisierung, aber keine wirkliche Erholung gelang. Am Freitag setzte sich erneut Schwäche durch und der EUR/USD gab weiter nach. Eine Stabilisierung gelang bei 1,1250/40. Dieser Bereich wurde zu Beginn der Handelswoche für eine kleinere Erholung genutzt. Diese Bewegung erreichte aber nur die 1,1300. Der EUR/USD schaffte es nicht, sich über diese Marke zu schieben. Zwar gelang es im Rahmen der Frühbörse am Dienstag, den Bereich bei 1,1290/1,1300 zu halten, aber bereits am frühen Vormittag setzten erneut Abgaben ein, die den EUR/USD an und unter die 1,1200 brachten.
Der EUR/USD erholte sich im Betrachtungszeitraum noch etwas weiter. Er konnte sich über die 1,1400 schieben, dort aber nur kurz verweilen. Danach setzte sich erneut Schwäche durch. Der EUR/USD schaffte es aber, sich übergeordnet über der 1,1200 zu behaupten. Er rutschte am Dienstag nur kurzfristig unter diese Marke. Die Wochen-Range war mit 228 Pips geringer als im Betrachtungszeitraum zuvor, lag aber dennoch über dem Durchschnitt der letzten Handelswochen.
Übergeordnet hat der EUR/USD seine Seitwärtsbewegung fortgesetzt. Wir hatten in unserem Setup auf der Oberseite erwartet, dass der EUR/USD mit einem Überwinden der 1,1400 die 1,1404/07 und dann die 1,1420/24 erreichen könnte. Die 1,1407 wurde überschritten. Die 1,1420 wurde um vier Pips verfehlt. Weiter ging es in den letzten fünf Handelstagen nicht. Die Rücksetzer waren ausgeprägter als erwartet. Sie unterschritten unser Anlaufziel bei 1,1247 am Dienstag deutlich und nachhaltig. Das Setup hat damit auf der Unterseite nicht gepasst.
Wochenhoch*: 1,1415 Vorwoche 1,1393
Wochentief*: 1,1187 Vorwoche 1,1119
Wochen-Range*: 228 Pips Vorwoche 274 Pips
*Betrachtungszeitraum 08.06.2016 bis 14.06.2016
Wie könnte es weitergehen?
Euro-WS: 1,1234/53/93…1,1333/65/85…1,1418/71/79…1,1527/64/84
Euro-US: 1,1191/78/03…1,1016…1,0906…1,0744…1,0642
Weitere Widerstände/Unterstützungen können dem Chart entnommen werden
Box-Bereich: 1,1824 bis 1,0602
Tagesschlusskurs-Marken: 1,1474 und 1,1101
Intraday-Marken: 1,1416 und 1,1228
Range: 1,2355 bis 1,0223
Euro-Chart
Der EUR/USD ist in den kommenden fünf Handelstagen wieder nicht wesentlich weitergekommen. Diese Seitwärtsbewegung hält jetzt schon einige Monate an. Es ist aber absehbar, dass der EUR/USD in den kommenden beiden Handelswochen aus dieser Range ausbrechen wird. Übergeordneten Einfluss wird die Abstimmung der Briten am 23.06.2016 haben. Eine Entscheidung für oder gegen den Austritt wird in unseren Augen nachhaltigen Einfluss auf den EUR/USD haben. Bei einem Austritt dürfte die Parität anstehen. Bei einem Verbleib könnte es über die 1,2000 und weiter gehen. Diese Anlaufziele können innerhalb von wenigen Tagen erreicht werden. Für die kommenden fünf Handelstage wird die US-Geldpolitik prägend sein. Am Mittwoch wird sich die Fed dazu äußern. Wir gehen nicht davon aus, dass es zu einem Zinsschritt kommt. Es ist zu hören, dass die Fed zunächst die Abstimmung der Briten abwarten wird. Unabhängig davon, welche Entscheidung getroffen wird, erwarten wir am Mittwochabend zwar erhöhte Volatilität, aber keine mit nachhaltigem Charakter. Die übergeordnete Richtung wird sich erst Ende der kommenden Handelswoche einstellen.
Zum Markt in den kommenden fünf Handelstagen: Der EUR/USD bewegt sich aktuell im Bereich 1,1200/15 und damit etwa 160 Pips tiefer als vor fünf Handelstagen. Denkbar ist, dass er in den kommenden fünf Handelstagen versuchen könnte, erneut die 1,1248/52 und dann die 1,1284/88 anzulaufen. Schafft er es, sich über die 1,1288 zu schieben, so könnte er als nächstes die 1,1300/05 anlaufen. An allen Marken kann es Rücksetzer geben. Über der 1,1305 wären die 1,1328/33 und dann die 1,1362/67 die nächsten relevanten Anlaufziele. Im Rahmen von dynamischen Aufwärtsbewegungen könnten auch die 1,1393/97 und dann die 1,1412/15 erreichbar sein. Dass die 1,1438/42 oder die 1,1450/54 erreicht werden, ist nicht ausgemacht. Das wäre aber das Maximale, was wir dem EUR/USD auf der Oberseite zutrauen. Eventuell ist die Aufwärtsbewegung bereits viel früher beendet.
Die Rücksetzer können jederzeit unter die 1,1220 reichen. Rutscht der EUR/USD unter diese Marke, wäre die 1,1172/67 das nächste relevante Anlaufziel. In diesem Bereich bestehen gute Chancen auf eine Stabilisierung und Erholung. Hält dieser Bereich nicht, so könnten sich weitere Abgaben einstellen, die bis 1,1157/52, 1,1128/25 oder 1,1107/03 gehen könnten. Sollte der EUR/USD unter die 1,1103 fallen, wären die nächsten relevanten Anlaufziele bei 1,1080/78 und 1,1064/60 zu finden. Wir gehen aber nicht davon aus, dass es in den kommenden fünf Handelstagen zu nachhaltigen Notierungen unter 1,1060 kommt.
Übergeordnete erwartete Tendenz im Betrachtungszeitraum: seitwärts
Die wichtigen Veröffentlichungen der nächsten sieben Tage:
? 16.06.2016 ? EU: Verbraucherpreisindex (Mai)
? 16.06.2016 ? USA: Kern-Verbraucherpreisindex (Mai)
? 17.06.2016 ? US-Baugenehmigungen (Mai)
? 21.06.2016 ? Dt. ZEW-Konjunkturerwartungen (Juni)
? 22.06.2016 ? USA: Veräußerungen von Bestandeigenheimen (Mai)
?
Hinweise in eigener Sache:
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Im Namen von Admiral Markets wünsche ich Ihnen erfolgreiche Trades!
Ihr Jens Chrzanowski
Geschäftsführer Admiral Markets Partner Deutschland, MT am Germany GmbH
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Quellen: Eigenanalyse; genutzt werden die Charts vom MetaTrader 4.

Die weltweit aktive Admiral Markets Group ist mit ihren Divisionen einer der größten Forex- und CFD-Broker für Privatkunden weltweit. Seit 2011 ist die Marke „Admiral Markets“ in Deutschland aktiv – ab dem 16. Juni 2014 unter dem neuen Dach „Admiral Markets UK Ltd“. Der Kundenservice betreut seine Kunden aus Berlin umfassend mit Support für die Handelssoftware, mehreren Live-Webinaren pro Woche, Schulungen und Marketingaktivitäten. THINK GLOBAL – ACT LOCAL, einer der Leitsätze des Brokers, wird konsequent umgesetzt: mit der globalen Power die Bedürfnisse der lokalen Kunden befriedigen und die Erwartungen übertreffen. Deshalb steht für Deutschland beispielsweise der DAX-Handel im Fokus, mit den günstigsten Konditionen für den DAX30-CFD am Markt. Devisen- und CFD-Handel über die weltweit beliebteste Handelssoftware MetaTrader, zu bestmöglichen Konditionen bei bestmöglicher Absicherung – damit überzeugt Admiral Markets UK Ltd.

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