EXISTENZGRÜNDUNG – PERSPEKTIVE UND HERAUSFORDERUNG FÜR JUNGUNTERNEHMER

Waren Sie schon beim Gewerbeamt und welche Voraussetzungen und Nachweise müssen Sie für die Aufnahme einer selbständigen Tätigkeit eigentlich erbringen? Haben Sie schon das vierseitige Formular für das Finanzamt zur steuerlichen Erfassung ausgefüllt? Wer kümmert sich um Buchhaltung und Steuermeldungen? Haben Sie schon einen Businessplan geschrieben und einen Umsatz- und Kostenplan aufgestellt? Haben Sie dabei auch die Rentabilitäts- und Liquiditätsvorschau nicht vergessen? Werden Sie ausreichende Umsätze erzielen, um Ihre laufenden Betriebsausgaben und auch Ihren Lebensunterhalt abzudecken? Welche Versicherungen und Finanzierungen benötigen Sie? Müssen Sie einen Gründungszuschuss bei der Arbeitsagentur beantragen oder ein Existenzgründungsdarlehen bei der KfW-Bank? Welche Anforderungen müssen Sie dafür erfüllen und welche Unterlagen werden benötigt?

„Diese Fragen sollten rechtzeitig vor der eigentlichen Existenzgründung beantwortet werden. Denn nur wer sich rechtzeitig die Unterstützung von Experten sichert, die sich um das notwendige Drumherum kümmern, kann sich auch rechtzeitig auf das wesentliche Kerngeschäft fokussieren und damit unternehmerische Erfolge erzielen,“ erläutert Raoul Richau, Unternehmensberater und Inhaber von Richau Consulting. „Die Vorbereitung einer Existenzgründung sollte nicht unterschätzt werden, denn von heute auf morgen muss der Existenzgründer zugleich Businessplaner und Buchhalter, Verwaltungschef und Hausmeister, Werbefachmann und Vertriebsexperte sein und nebenbei die erforderlichen rechtlichen und steuerlichen Regelungen beachten, die mit der Gründung und dem Betrieb eines Unternehmens verbunden sind.“

Die Untersuchungen deutscher Wirtschaftsinstitute zeigen deutlich, dass Existenzgründungen immer dann zunehmen, wenn auch die Arbeitslosigkeit steigt. Zugleich zeigt sich aber auch, dass mit zunehmender Quantität der Existenzgründungen deren Qualität abnimmt. Das wiederum verhindert vielfach die BfA-Gründungsbezuschussung und die Vergabe von KfW-Gründungskrediten, weil verfügbare Fördermittel häufig nur deshalb nicht abgeschöpft werden, weil viele Existenzgründer keine belastbaren Geschäftskonzepte vorlegen können. Auf den ersten Blick scheint die Lösung einfach, denn kostenlose Gründungsberatung wird heute fast überall angeboten: Von den Arbeitsagenturen, den KfW-Banken und den zuständigen Handelskammern. Auf den zweiten Blick kann die Einsicht aber überaus frustrierend sein, dass viele Anlaufstellen nur hinsichtlich spezieller Teilaspekte beraten und viele Fragen offenlassen. Dabei ist eine maßgeschneiderte Gründungsberatung durch einen unabhängigen Gründungsberater häufig viel günstiger als befürchtet, und lohnt sich regelmäßig schon deshalb, weil die Beratung dem Existenzgründer oftmals erst die Inanspruchnahme von Gründungszuschüssen und Gründungskrediten ermöglicht.

Weitere Informationen unter:
http://www.richauconsulting.de/gruendungsberatung.html

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