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Expo Real&Immobilienmarktbericht Ruhr


 

Der Immobilienstandort Metropole Ruhr boomt. Mit 2,05 Mrd. Euro erreicht das Investitionsvolumen den besten Wert seit 2011. Zum Vorjahr beträgt die Steigerung des Transaktionsvolumens 13 Prozent. Stärkster Treiber des Wachstums war der Einzelhandel mit einem Anteil von 44,7 Prozent. Diese und weitere Zahlen hat die Wirtschaftsförderung metropoleruhr GmbH (wmr) heute in ihrem Immobilienmarktbericht Ruhr 2016 veröffentlicht.
Die weiteren Assetklassen Büro-, Logistik- und Unternehmensimmobilien haben sich ebenfalls positiv entwickelt. Auch dank guter konjunktureller Entwicklung und einem Plus von 22.000 Jobs gegenüber dem Vorjahr ist die Metropole Ruhr im Berichtsjahr 2015 mit 744.000 Beschäftigten der größte Büroarbeitsplatz der Republik. ?In vielen Segmenten wird deutlich, dass sich die Metropole Ruhr längst in bester Gesellschaft der A-Standorte befindet. In zentralen Lagen etwa in Essen oder Dortmund können bei geringem Risiko A-Renditen erzielt werden, die zum Beispiel in Städten wie Hamburg nicht mehr möglich sind“, sagt Rasmus C. Beck, Vorsitzender der Geschäftsführung der wmr.
Bei den Büroimmobilien beträgt die Leerstandsquote 4,8 Prozent und liegt damit unter dem Bundesschnitt von 5,8 Prozent. Für Andreas Schulten, Vorstand der bulwiengesa AG, die auch in diesem Jahr wieder die Daten erhoben und analysiert hat, ein Signal für einen ausgeglichenen Markt mit ausreichender Fluktuationsreserve. Unter den acht A-Standorten liegt die Metropole Ruhr in dieser Statistik ebenso auf Platz vier wie beim Flächenumsatz. ?Der deutsche Immobilienhimmel hängt derzeit voller Geigen ? und im Ruhrgebiet stehen die Kontrabässe dazu. Die Metropolregion kann sich mit Ihren spezifischen Qualitäten wie Logistik, Unternehmensimmobilien oder Büros in den Toplagen bei Spezialinvestoren gerade jetzt gut positionieren“, sagt Andreas Schulten.
Großen Anteil an der Dynamik auf dem regionalen Immobilienmarkt hat auch die Revitalisierung bestehender Objekte, wie sie beispielsweise die FAKT AG am ehemaligen Rheinstahl-Haus am Essener Hauptbahnhof vornimmt. ?Ich investiere im Ruhrgebiet, weil die Region eine riesengroße wirtschaftliche Chance im Herzen Europas ist“, bringt es der Vorstandsvorsitzende, Prof. Hubert Schulte-Kemper, auf den Punkt.
Die Attraktivität der Region für Ansiedlungen und Investitionen im Logistiksegment bleibt ungebrochen. Die vergangenen fünf Jahre betrachtet, wurden 1,3 Mio. Quadratmeter Logistikflächen fertiggestellt. Für 2016 wird ein neuer Jahresbestwert von 300.000 Quadratmetern erwartet ? etwa durch die Fertigstellung der Bauvorhaben im Logistikpark Westfalenhütte in Dortmund. Mit einer Spitzenrendite von 5,5 Prozent steht die Region im Vergleich der A-Standorte auf dem vierten Rang.
Deutschlands größte Stadt
Zahlen wie diese und die Kraft von 5,1 Millionen Einwohnern sind die Basis des Slogans, mit dem sich die Region vom 4. ? 6. Oktober auf der Immobilienmesse Expo Real in München präsentiert: ?Deutschlands größte Stadt“. Der zweite Teil des Mottos – ?Neue Lagen“ – spiegelt die große Qualität des Immobilienstandorts Ruhr wider; nämlich Investoren stetig neue Möglichkeiten für ein Engagement zu bieten, also ?Neue Lagen“ zu schaffen. Die Emschergenossenschaft ist in diesem Zusammenhang ein entscheidender Faktor bei der Entwicklung der Region. Der Emscher-Umbau ? die Renaturierung von 350 Kilometern Flussläufen ? sorgt dafür, dass links und rechts der Gewässer neue Lagen für Wohn- und Gewerbeimmobilien entstehen, die für Investoren interessant sind. Das Investitionsvolumen für dieses Projekt beträgt rund fünf Milliarden Euro, verteilt auf einem Zeitraum von drei Jahrzehnten. Dr. Uli Paetzel, Vorstandsvorsitzender der Emschergenossenschaft: ?Unser Emscher-Umbau ist ein beispielloses Generationenprojekt ? eine ingenieurstechnische Meisterleistung inmitten eines dicht besiedelten Ballungsraums. Der Emscher-Umbau veranschaulicht symbolträchtig den Strukturwandel in dieser Region und ist längst mehr als nur ein wasserwirtschaftliches Projekt – es hat mittlerweile auch ganz enorme städtebauliche Effekte. Der Wandel der Emscher trägt erheblich zur Aufwertung der Quartiere an den Gewässern bei. Das wird sich sicherlich auch in einer Wertsteigerung von Grundstücken entlang der Flusslandschaft niederschlagen. Wer heute noch an einem offenen Schmutzwasserlauf lebt, schaut in einigen Jahren auf einen sauberen Fluss.“
Als Beispiele nennt Dr. Paetzel etwa die renaturierte Emscher am Phoenix See in Dortmund. Die Umgestaltung des Flusses hat immens zur Aufwertung des Stadtteils Hörde beigetragen. In Bottrop dagegen wurde aus dem Gelände einer stillgelegten Kläranlage ein offener Bürgerpark gemacht: der Berne-Park im Stadtteil Ebel.
Die wmr organisiert zum 15. Mal den Messeauftritt der Metropole Ruhr in München. In diesem Jahr werden 12 kommunale und 70 wirtschaftliche Partner auf der Expo Real in München vertreten sein. Der Immobilienmarktbericht Ruhr 2016 steht unter: business.metropoleruhr/publikationen zum kostenlosen Download bereit.

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