Facebook erwägt Verzicht auf Libra-Währungskorb

27. Januar 2020 – Das Facebook-Kryptowährungsprojekt Libra könnte
wegen des zunehmenden regulatorischen Drucks auf einen wichtigen Bestandteil
verzichten. Wie das Online-Magazin –Finance Forward– berichtet, will Facebook
den ursprünglich geplanten Währungskorb streichen, mit dem Libra hinterlegt
werden sollte. Stattdessen soll die Digitalwährung jeweils nur an eine Währung
gekoppelt werden. Es gäbe dann eine Euro-Libra, eine Dollar-Libra und so weiter.

Facebook-Vertreter haben diesen Plan bereits politischen Entscheidern in Brüssel
und Berlin vorgestellt, wie mehrere voneinander unabhängige Quellen –Finance
Forward– gegenüber bestätigt haben. Ein Sprecher der Libra Association wollte
den Vorgang auf Anfrage nicht kommentieren.

Der ursprünglich geplante Währungskorb stand im Zentrum der Kritik von
Zentralbanken und Regierungen. Sie fürchteten, Libra würde damit zu mächtig
werden. Der Währungskorb werde “so durch die Nationalbanken nicht akzeptiert”
werden, urteilte kürzlich der Schweizer Bundespräsident Ueli Maurer. Mit dem
Verzicht geht Facebook nun einen Schritt auf seine Kritiker zu. Aus Berliner
Regierungskreisen heißt es dazu, in dieser Form wäre Libra tatsächlich
“schwierig zu verbieten”.

Pressekontakt:

Niklas Wirminghaus, Redaktion –Finance Forward–,
Telefon: 030/220 74-5122
E-Mail: wirminghaus.niklas@capital.de
www.capital.de

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OTS: Capital, G+J Wirtschaftsmedien

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