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Fairer Wert des Goldes bei 2900 Dollar


 

Nach der Aufhebung des Goldstandards ging der Goldpreis von 1971 bis 1980 kräftig nach oben. Dann von 1980 bis 2001 verlor der Preis des edlen Metalls einen Großteil des Kurs-Pluses wieder. Nach der katastrophalen Entwicklung des Goldpreises in 2013 sehen einige Analysten wieder Licht am Ende des Tunnels. Insbesondere die Charttechniker erkennen eine Bodenbildung mit Trendumkehr. Seit Ende 2013 scheint sich der Goldpreis denn auch zusehends zu erholen. In den Reihen der auf fundamentale Grundlagen ausgerichtete Marktbeobachter ist dagegen der sogenannte faire Wert des Goldes eine im Hinblick auf die Zukunft immer wieder heiß diskutierte Frage.

Ein wichtiger Gesichtspunkt dürfte auf jeden Fall das Kreditausfallrisiko von Banken und Staaten sein, das den Goldpreis – Stichwort Sicherer Hafen Gold – beeinflusst. Die dem Goldpreis eigene enge Verbundenheit mit der Geldmengenexpansion kann so zu einer Differenz zwischen fairem Goldpreis und dem tatsächlichen Goldpreis führen. Und die US-Notenbank FED scheint sich auch nicht mehr so leicht vom Geld-Drucken verabschieden zu können. So sehen einige Analysten einen Goldpreis von 1.300 US-Dollar je Unze als angemessen an, andere wiederum sehen einen fairen Preis gemäß der aktuellen Kaufkraft bei 1.800 US-Dollar.

Ein interessantes Goldpreismodell hat GE Christenson, langjähriger Marktbeobachter und Autor der Web-Seite „Deviant Investor“, entworfen. Er basiert sein Modell auf volkswirtschaftliche Variablen. Das Modell will Christenson bald in einem Buch veröffentlichen. Unter der Annahme, dass sich die Fiskalpolitik, die Währungspolitik und der weitere Weg der USA in etwa so weiterentwickeln wie in den letzten 42 Jahren, sieht er für 2017 einen fairen Goldpreis zwischen 2.400 und 2.900 US-Dollar. Dies ist gemäß Christenson nur der Gleichgewichtspreis. Bei einem zeitlich begrenzten Überschießen aufgrund einer Markthysterie aus irgendeinem überraschenden Grund könnte der Goldpreis zwischenzeitlich auch 3.500 bis 4.000 Dollar erreichen. In einem zurück schauenden Test zeigte Christenson, dass sein Modell den Goldpreis der Vergangenheit gut voraussagen konnte.

Jedenfalls dürfte die sich abzeichnende Erholung des Goldpreises Anleger sowie Goldgesellschaften auf bessere Profite hoffen lassen. Wer überlegt in Goldproduzenten oder -explorer zu investieren, sollte sich die Unternehmen und Projekte in Puncto solide Entwicklung, Wachstum, Lage der Projekte etc. genau ansehen.

Als profitabler Junior-Produzent konnte jüngst Timmins Gold (ISIN: CA88741P1036, http://bit.ly/1iRZxY9 ) mit neuen Rekordzahlen bezüglich der Goldproduktion (24 Prozent mehr als im Vorjahresquartal) aufwarten. Optimierungen bei den Verarbeitungsanlagen und den Crushern haben sich bezahlt gemacht.

Mit einem der größten Abbaugebiete (600 Quadratkilometer im Abitibi Greenstone Belt) fällt Balmoral Resources (ISIN: CA79780P1045, http://bit.ly/1eFievY), ein kanadisches Unternehmen auf. Neben dem Hauptprojekt Martiniere hat die Gesellschaft vor kurzem Platin, Nickel und ein VMS-Vorkommen entdeckt.

Ein weiterer kanadischer Goldproduzent ist San Gold (ISIN: CA79780P1045, http://bit.ly/1jH0wMU). Die Kanadier besitzen die beeindruckende Ressource von 3,5 Millionen Unzen Gold. Zwar brachte das zurückliegende Geschäftsjahr Verluste aufgrund des niedrigen Goldpreises. Dies könnte sich in 2014 ändern. Positiv schlug jedoch die Erfüllung der Abbauziele und der Rekordwert hinsichtlich der Aufbereitung in der Gesteinsmühle zu Buche.

Weitere Informationen unter:
http://www.real-marketing.info


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