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„Fan-Kohle 2012“: Der richtige Reisegeld-Mix für den Sport-Reisenden in diesem Sommer

Frage: Frau Lauer, Hand aufs Herz – wer braucht heutzutage eigentlich noch Bargeld wenn er ins Ausland reist? Ist man mit der Kreditkarte nicht auf der sicheren Seite?
Linda Lauer: Gegenfrage: Wann haben Sie das letzte Mal an der Imbissbude mit Ihrer goldenen Kreditkarte bezahlt? Natürlich ist eine Kreditkarte heutzutage ein unverzichtbares Zahlungsmittel, vor allem auf Auslandsreisen. Zum Beispiel wenn es darum geht, einen Mietwagen anzumieten oder im Hotel das Zimmer zu reservieren und anschließend zu zahlen. Aber viele Menschen vergessen, dass wir nicht in einem bargeldfreien Raum leben.

Frage: Zum Beispiel?
Lauer: Bleiben wir beim Thema Reisen. Sie fliegen zur Fußball-EM ins polnische Warschau und verspüren bei der Ankunft am frühen Morgen erst einmal Hunger. Jetzt wäre es schön, wenn Sie eine Erstausstattung an polnischen Zloty dabei hätten – also etwas Bargeld, mit dem Sie sich ein Sandwich kaufen könnten. Oder aber Sie würden gerne über die Münze für den Kofferwagen verfügen, um das Gepäck nicht zum Bus schleppen zu müssen. Und auch die öffentlichen Verkehrsmittel in Kiew müssen Sie bar bezahlen. Wenn Sie das Thema „Fan-Kohle“ beziehungsweise Fremdwährungen schon vor dem Abflug am Flughafen erledigt haben – zum Beispiel, nachdem Sie die Koffer aufgegeben und ohnehin noch Wartezeit haben –, dann sind Sie fein raus.

Frage: Also gut, etwas Bargeld – darunter auch Kleingeld – sollte man immer bei sich haben. Aber für die großen Beträge ist doch die Kreditkarte besser geeignet …
Lauer: … nicht unbedingt. Ich gebe Ihnen ein konkretes Beispiel: Sie wollen beim Fanausstatter vor dem Stadion eine Deutschland-Flagge erwerben. Der nimmt aller Voraussicht nach keine Kreditkarte an. Oder Sie möchten mit Ihrer ec-Karte das nötige Bargeld abheben und stellen fest, dass der Automat defekt ist. Jetzt sind Sie bestimmt froh, wenn sie noch eine vernünftige Summe Bargeld im Portemonnaie mit sich führen. Auf den richtigen Mix kommt es also an: Karte, Bargeld – natürlich in der Landeswährung – und zur Sicherheit eventuell noch Reiseschecks.

Frage: Bleiben wir beim Thema Bargeldversorgung. Jetzt heißt es doch oft, dass die Umtauschkurse in vielen Ländern günstiger seien als in Deutschland …
Lauer: … ja, im Einzelfall. Aber es gibt auch den umgekehrten Fall, nämlich in Ländern mit „harter“ Währung. Wenn es aber im Zielland deutlich günstiger ist zu tauschen, empfehlen unsere Bargeldexperten am Schalter die sogenannte Handgeldausstattung. Je nachdem, wann Sie am Zielflughafen ankommen, ist da ja nicht gerade immer ein Wechselschalter in Betrieb. Sie haben aber noch einen anderen wichtigen Aspekt unterschlagen: den gebührenfreien Rücktausch. Kunden, die bei uns ihre ausländischen Währungen getauscht haben, können die restlichen Scheine binnen 60 Tagen gebührenfrei zum tagesaktuellen Ankaufskurs wieder zurücktauschen.
Viele Reisende geben ihr Geld oft zwanghaft am letzten Tag aus, weil sie glauben, es lohne sich nicht, es zurückzutauschen, und der Aufwand sei zu groß. Das ist nicht richtig. Wir sind mit unseren Geschäftsstellen dort, wo der Kunde abfliegt
und auch wieder ankommt!

Frage: Frau Lauer, jetzt haben Sie schon ganz konkrete Reiseziele angesprochen. Nun gibt es zwei sportliche Großereignisse in diesem Sommer. Zum einen läuft derzeit die Fußball-Europameisterschaft und dann lockt die Olympiade, das Event schlechthin. Zwei Sportevents, drei Ziele. Und alle drei liegen sie zwar in Europa, aber außerhalb der Eurozone. Fangen wir mit den Fußball-Begeisterten an, die zieht es zwischen dem 8. Juni und dem 1. Juli nach Polen und in die Ukraine: Welche Tipps haben die Bargeldexperten für die Reisen nach Warschau, Breslau, Kiew und Co.?
Lauer: Grundsätzlich muss man die beiden Staaten in Bezug auf Reisezahlungsmittel unterscheiden. Der polnische Zloty ist im Vergleich zum Euro zwar schwächer, aber die Differenz ist längst nicht mehr so ausgeprägt wie früher. Das bedeutet, unsere Bargeldexperten empfehlen eine Handgeldausstattung in Höhe von 200 bis 300 Euro in Zloty. Man muss auch berücksichtigen, dass gerade bei solchen sportlichen Großereignissen die Preise vor Ort deutlich anziehen und folglich der Bargeldbedarf etwas größer ist. Viele Fans werden ja auch nur kurz für die Dauer der Spiele anreisen und dann zeitnah wieder die Heimreise antreten. Die kurze Zeit vor Ort will wahrscheinlich nicht jeder auch noch mit der Suche nach einer günstigen Wechselstube verbringen, um ein paar Euro zu sparen.

Frage: Und wie stellt sich die Situation in der Ukraine dar?
Lauer: Ganz anders. Die Griwna zählt zu den sogenannten schwachen Währungen. Das heißt, wir empfehlen, nur eine Handgeldausstattung von rund 50 Euro einzutauschen. Den Rest sollte der Fußballfan vor Ort tauschen. Wir raten aber dringend vonTauschgeschäften auf dem Schwarzmarkt – also zum Beispiel vor dem Fußballstadion – ab. Wer seine Euros in der Ukraine wechseln möchte, sollte am Zielort unbedingt eine Bank oder eine offizielle Wechselstube aufsuchen. Da Kreditkarten auch nicht überall akzeptiert werden, ist es besser, im Bedarfsfall genügend Euro-Bargeld mit sich zu führen und sich im Vorfeld bei seiner Hausbank über die Nutzungsmöglichkeit seiner ec-Karte zu informieren.

Frage: Und wie sieht es mit dem sportlichen Großereignis Olympiade aus? Die findet vom 27. Juli bis zum 12. August im Großraum London und weiteren britischen Wettkampfanlagen statt.
Lauer: Beim britischen Pfund haben wir eine ganz umgekehrte Situation. Da britische Pfund in Deutschland in der Regel günstiger als auf der Insel zu tauschen sind, sollte sich der Reisende möglichst noch auf dem Festland mit dem Bargeld versorgen. Die Empfehlung der ReiseBank-Bargeldexperten für die englische Hauptstadt lautet: Umgerechnet 50 Euro pro Person und Tag als Faustregel. Und das ist vorsichtig gerechnet: Die Preise werden während der Olympiade exorbitant anziehen. Außerdem hat die ReiseBank für die Dauer der Olympiade auch wieder Travelers Cheques in britischen Pfund im Angebot. Die sind versichert und werden Ihnen im Ernstfall innerhalb von 24 Stunden ersetzt, wo auch immer Sie sich auf der Welt befinden! Deswegen empfehlen unsere Bargeldexperten bei längeren Reisen aus Sicherheitsgründen die Mitnahme von Reiseschecks – auch bei Reisen in Euro- Länder.

Frage: Jetzt kann ich mir all das, was Sie an Reisegeldausstattung empfehlen, aber doch auch bei meiner Hausbank besorgen, oder?
Lauer: Wenn die überhaupt noch eine Sortenkasse, also ausländische Währungen, hat. Viele haben doch nur noch Dollar, Pfund und Schweizer Franken bereitliegen – wenn überhaupt. Wir versorgen inzwischen Hunderte von Banken in Deutschland mit Fremdwährungen und schicken den Kunden das Geld auf Wunsch auch nach Hause oder an den Arbeitsplatz. Dann haben Sie Ihre polnischen Zloty oder ukrainischen Griwni schon beim Packen parat liegen und brauchen sich keine Sorgen zu machen.

Weitere Informationen unter:
http://www.reisebank.de


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