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Finanzsymposium Mannheim – Roland Koch: „Die Notenbanken spielen im nächsten Jahrzehnt eine zentrale Rolle“

– Hessischer Ministerpräsident a.D. erwartet zunehmend volatile Weltmärkte und stärkere staatliche Einflüsse
– Umfrage unter Unternehmens-Treasurern belegt weit verbreitete Sorge vor Währungsrisiken

Mannheim, 12. Juni 2015: Auf dem diesjährigen Finanzsymposium in Mannheim prognostizierte Roland Koch, ehemaliger hessischer Ministerpräsident und bis vor kurzem Vorstandsvorsitzender der Bilfinger AG, den teilnehmenden Bankern, Finanzvorständen und Unternehmens-Treasurern eine weitere Zunahme der Unsicherheit auf den Weltmärkten. Die Wachstumszentren lägen heute in Asien, morgen in Südamerika, übermorgen in Afrika. „Diese Globalisierung wird die wirtschaftliche Welt volatiler machen, als wir es in den guten alten Zeiten des Duopols USA-Europa gewohnt waren“, betonte Koch. „Der staatliche Einfluss nimmt weltweit zu, schon um die Auswirkungen dieser Volatilität in Grenzen zu halten. Die Notenbanken werden im nächsten Jahrzehnt eine zentrale Rolle spielen.“

Der Beitrag der Deutschen zum weltweiten Bruttosozialprodukt werde vor diesem Hintergrund weiter abneh-men, aber deutsche Produkte und Fähigkeiten blieben begehrt. „Daher bleiben die Risiken von außen für Deutschland auf absehbare Zeit überschaubar“, so Koch. „Wir müssen aber zusehen, dass wir unsere inter-nen Risiken im Griff behalten bzw. in den Griff bekommen.“ Dazu zählte er die Entwicklung der Sozialkosten und Energiepreise, aber auch die Neigung zur „Regulierungswut“.

Das in diesem Jahr zum 27. Mal stattfindende Finanzsymposium zog zwischen dem 10. und 12. Juni über 1800 Finanzverantwortliche aus Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Mannheim. Es stand ganz im Zeichen drohender Währungsschwankungen und der aktuellen Anlageprobleme im Niedrigzinsumfeld. „Nullzinsen und Währungsrisiken stehen derzeit klar im Fokus des Interesses von Finanzvorständen und Treasurern“, betonte Jochen Schwabe, Partner von Schwabe, Ley und Greiner und Sprecher des Finanzsym-posiums.

Eine Umfrage der Veranstalter unter 101 Treasurern im Vorfeld des Symposiums hatte bereits gezeigt, dass potenzielle Währungsrisiken als die größte Herausforderung für das Treasury Management in den kommen-den Jahren wahrgenommen werden (25%) dicht gefolgt von den Themen Cash Management (24%) und Finanzierung/Liquiditätssicherung (23%). Befragt nach den aktuellen Themen im Fokus der Finanzvorstände nannten die Umfrageteilnehmer ebenfalls drohende Währungsrisiken (32%) sowie das Thema Finanzierung und Liquiditätssicherung (31%). „Naturgemäß richten CFOs ihre Aufmerksamkeit vor allem auf die Themen mit dem größten Gefahrenpotenzial und der größten Sichtbarkeit nach außen. Das gilt neben der Frage der Kreditwürdigkeit allen voran für Risiken in der Gewinn- und Verlustrechnung“, kommentierte Jochen Schwabe, Sprecher des Finanzsymposiums.

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