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Förderprogramme bei Betrieben und Existenz-gründern in der Region gefragt

In den vergangenen fünf Jahren sind 1,143 Mrd. Euro an Förderkrediten der L-Bank an 4 385 Betriebe und Existenzgründer in der Region Heilbronn-Franken geflossen. Rund 7 800 Arbeitsplätze konnten damit neu geschaffen werden, über 114 000 Arbeitsplätze wurden nachhaltig gesichert. Die Bürgschaftsbank hat in diesem Zeitraum 1 107 Bürgschaften und Garantien für regionale Unternehmen und Gründer mit einem Volumen in Höhe von 159,7 Mio. Euro gewährt.
?Öffentliche Förderprogramme sind ein wesentlicher Baustein der Mittelstandsfinanzierung. Förderkredite, Bürgschaften und Beteiligungen tragen zur Erhaltung und Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit von kleinen und mittleren Unternehmen bei. Damit werden viele Arbeitsplätze nachhaltig gesichert oder neu geschaffen?, erklärt Dr. Helmut Kessler, Stv. Hauptgeschäftsführer der IHK Heilbronn-Franken.
Der Zugang zu günstigen Krediten ist für Unternehmen, egal wie groß sie sind oder wie lange sie bestehen, eine zentrale Herausforderung. Eine solide Eigen- und Fremdkapitalausstattung ist die Basis, um sich am Markt behaupten zu können. Verschärfte Vorschriften im Rahmen internationaler Regulierungsmaßnahmen können allerdings dazu führen, dass sich die Finanzierungsbedingungen verschlechtern.
Vor diesem Hintergrund ist es für Unternehmen und Gründer sinnvoll, sich über Förderprogramme zu informieren. Diese ermöglichen durch günstige Konditionen, eine lange Zinsbindungsdauer und tilgungsfreie Anlaufjahre eine betriebsgerechte Finanzierung. Zu empfehlen ist eine frühzeitige Einbindung der Hausbank; denn die meisten Förderprogramme müssen über ein Kreditinstitut beantragt werden.
Starke Partner im Land
Die wichtigsten Förderinstitute in Baden-Württemberg sind die L-Bank (Staatsbank für Baden-Württemberg), die Bürgschaftsbank Baden-Württemberg sowie die MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Baden-Württemberg. Hinzu kommt als Bundesförderinstitut die KfW Bankengruppe.
Die L-Bank bietet ein breites Förderinstrumentarium: Die Gründungsfinanzierung und die Startfinanzierung 80 unterstützen die Gründung von neuen Unternehmen, die Übernahme und die Existenzfestigung. Etablierte Unternehmen können mit der Wachstumsfinanzierung bspw. Erweiterungsinvestitionen oder die Anschaffung von Maschinen, Fahrzeugen und Warenlager finanzieren. Der Liquiditätskredit sichert die Betriebsmittelfinanzierung. Unternehmen, die in Forschung und neue Technologien investieren, werden mit der Innovationsfinanzierung unterstützt. Die Ressourceneffizienzfinanzierung fördert Maßnahmen in den Bereichen Energie, Materialeffizienz, Umwelttechnik und Umweltschutz.
Die KfW ist die zentrale Fördereinrichtung des Bundes. Ihre Schwerpunkte sind die Unterstützung von Existenzgründungen und der mittelständischen Wirtschaft, die Innovationsförderung und der Umweltschutz, die Nutzung erneuerbarer Energien sowie Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz.
Selbsthilfeeinrichtungen der Wirtschaft: Bürgschaftsbank und MBG
Bei fehlenden Kreditsicherheiten kann die Bürgschaftsbank als Risikopartner einspringen. Sie hilft Unternehmen und Existenzgründern mit Ausfallbürgschaften gegenüber der Hausbank und ermöglicht damit eine Kreditgewährung. Beteiligungen der MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft verbreitern die Kapitalbasis. Eine solide Eigenkapitalausstattung verbessert die Verhandlungsposition bei Kreditgesprächen. Beteiligungen gibt es bspw. für Gründungen und Unternehmensnachfolgen, bei Investitionen zur Erweiterung von Betrieben sowie für Innovationen.
Bürgschaftsbank und MBG sind Selbsthilfeeinrichtungen der Wirtschaft; ihre Gesellschafter sind Kammern, Verbände und die Kreditwirtschaft. Gerade Bürgschaften und Beteiligungen sind für die Unternehmensfinanzierung unverzichtbare Instrumente. Mit einem minimalen Einsatz öffentlicher Mittel wird ein maximaler wirtschaftspolitischer Effekt erzielt.
Programmvielfalt erschwert Übersicht
Die Programmvielfalt der Förderprogramme von Bund und Land beeinträchtigt deren Transparenz; zudem stehen die öffentlichen Förderprogramme teils in unterschiedlichen Varianten zur Verfügung. Ohne Hilfestellung kann für Unternehmen und Existenzgründer der Überblick verloren gehen. Hier setzt das Beratungsangebot der IHK Heilbronn-Franken an.
IHK gibt Hilfestellung
Mit der Broschüre ?Finanzielle Gewerbeförderung im Land Baden-Württemberg? bietet die IHK einen detaillierten Überblick. Hilfestellung gibt die IHK mit persönlichen Gesprächen und informiert Unternehmen und Existenzgründer über die in Frage kommenden Fördermöglichkeiten. Ergänzend werden Finanzierungssprechtage mit der L-Bank und der Bürgschaftsbank bzw. der MBG angeboten. Dabei wird in Einzelgesprächen eine ideale Finanzierung mit Einbindung der Förderprogramme aufgezeigt.
Ansprechpartner
Martin Neuberger
IHK-Referent Wirtschaftsförderung
Telefon 07131 9677-112
E-Mail martin.neuberger@heilbronn.ihk.de
Diese Medien-Info kann auch per Internet unter www.heilbronn.ihk.de/pressemitteilungen abgerufen werden.

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