Frankfurter Neue Presse: Nahe an einer Revolution. Thomas Baumgartnerüber die Veränderungen bei der Deutsche Bank.

Dass Jain große Teile des einst von ihm
selbst geleiteten Investmentbankings in eine konzerninterne „Bad
Bank“ abschiebt, ist eine kleine Sensation. (…) Keine Profite mehr
zu Lasten der Gesellschaft, lautet das Stichwort.

Ob die Bank jedoch gut beraten war, den mit Sicherheit anstehenden
Personalabbau noch nicht konkret zu beziffern, scheint fraglich. Denn
die Unsicherheit fordert Spekulationen und anhaltende
Negativ-Schlagzeilen geradezu heraus. Fragen wirft zudem auf, dass
Fitschen – der nach außen mit Jain ein lupenrein harmonisches
Kollegen-Paar abgab – die nächsten drei Jahre als „Phase des
Übergangs“ bezeichnete. Diese „Phase des Übergangs“ entspricht
ziemlich genau seiner eigenen Amtszeit, anschließend dürfte Jain
alleine übernehmen. Bis dahin wird auch sicher der neue Werbeslogan
stehen; irgendwas mit „Verantwortung“, vermutlich.

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