Wer nach dem Verfahren gegen Formel-1-Chef
Bernie Ecclestone fragt, um was es in einem Strafverfahren geht – um
Schuld oder Unschuld, Strafe oder Freispruch -, der stellt die
falschen Fragen. Um all das ging es nicht und geht es nicht. Es ging
und geht nur darum, worum es im Reich des Milliardärs immer ging und
geht: um Geld. Es ging um Geld, als er sich gegenüber einem – deshalb
wegen Bestechlichkeit zu achteinhalb Jahren verurteilten – Vorstand
der BayernLB erkenntlich zeigte, es ging um Geld, als ihn die
Staatsanwaltschaft wegen Bestechung und Anstiftung zur Untreue im
besonders schweren Fall unter Anklage stellte, und es geht allein um
Geld, mit dem sich Ecclestone jetzt die Justiz vom Halse schafft.
Gegen Zahlung von 100 Millionen Dollar hat sie jede Bewertung des
angeklagten Geschehens verweigert.
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